Bachelorarbeit, 2019
42 Seiten, Note: 1,3
Diese Arbeit befasst sich mit der Darstellung von Reichtum und Armut im Lukasevangelium und untersucht, wie Lukas diese Themen behandelt und welche Botschaft er damit vermitteln möchte.
Das Exposé stellt die Problemstellung der Arbeit vor und führt in das Thema ein. Es wird deutlich, dass der Evangelist Lukas die Thematik Armut und Reichtum im Vergleich zu anderen Evangelisten besonders ausführlich behandelt.
Kapitel 1 beleuchtet die Entstehungsgeschichte des Lukasevangeliums. Es werden die möglichen Verfasser, die Entstehungszeit, den Entstehungsort und den religiösen Hintergrund sowie die verwendeten Quellen untersucht. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Frage nach dem Autor und der Entstehung des Lukasevangeliums.
Kapitel 2 stellt die Funktion und Bedeutung von Gleichnissen im Lukasevangelium dar. Hierbei wird die besondere Sprache der Gleichnisse und deren Funktion im Kontext der Verkündigung Jesu analysiert.
Kapitel 3 befasst sich mit der Darstellung von Armut und Reichtum im Lukasevangelium. Es werden die verschiedenen Perspektiven auf die Armen und Reichen vorgestellt, sowie die zentralen Textstellen zu diesem Thema analysiert.
Kapitel 4 konzentriert sich auf die Rolle von Frauen im Lukasevangelium im Kontext von Armut und Reichtum. Hier werden ausgewählte Textstellen analysiert, um die Rolle und Bedeutung von Frauen in der Verkündigung Jesu zu beleuchten.
Lukasevangelium, Armut, Reichtum, Gleichnisse, soziale Situation, antike Welt, Frauen, Theologie, Interpretation, Evangelium der Armen, Evangelium der Reichen.
Lukas gilt als der „Evangelist der Armen“. Er thematisiert die soziale Kluft der Antike besonders stark, um die christliche Fürsorgepflicht und die Gefahren des Besitzes hervorzuheben.
Gleichnisse wie „Der reiche Kornbauer“ (Lk 12) oder „Der ungerechte Verwalter“ (Lk 16) dienen dazu, die moralischen Implikationen von Reichtum und den richtigen Umgang mit Geld zu verdeutlichen.
Die Arbeit untersucht unter anderem das Vermögen von Frauen (Lk 8, 1-3) und die Erzählung von der armen Witwe, um die soziale Stellung der Frau in der antiken Gemeinde und ihre Rolle im Christentum zu beleuchten.
Nein, im Gegensatz zu heute gab es in der antiken Ökonomie kaum eine Mittelschicht. Es existierte eine gewaltige Lücke zwischen den wenigen Reichen und der Masse an Mittellosen.
Die Arbeit prüft kritisch, ob Lukas einseitig die Armen bevorzugt oder ob seine Botschaft auch eine Mahnung und Handlungsanweisung an die Reichen der damaligen Gemeinden darstellt.
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