Bachelorarbeit, 2016
71 Seiten, Note: 1,2
Führung und Personal - Mitarbeitermotivation, Mitarbeiterzufriedenheit
1 Einleitung
1.1 Die besondere Herausforderung einer Mehrgenerationenbelegschaft für Unternehmen
1.2 Zielsetzung
1.3 Vorgehensweise und Abgrenzung
2 Generationen in der Arbeitswelt und ihre historisch bedingten Besonderheiten
2.1 Definition des Generationenbegriffs
2.2 Klassifizierung
2.2.1 Generation Y
2.2.2 Baby Boomer
2.2.3 Silver Workers
2.3 Erwerbsbeteiligung der Generationen
3 Die Grundlagen der Motivation
3.1 Definitorische Arbeit rund um den Begriff Motivation
3.2 Panoramische Darstellung und Empfehlung ausgewählter Motivationstheorien
3.3 Zusammenhang zwischen Motivation und Anreizsystemen
4 Klassische Anreize in der Unternehmenspraxis
4.1 Materielle Anreizsysteme
4.2 Immaterielle Anreizsysteme
5 Generationsspezifische Motivationsansätze im Arbeitsleben
5.1 Wissenschaftlicher Anspruch und Orientierung
5.2 Bedürfnisse und Anforderungen der jüngeren Generation
5.3 Bedürfnisse und Anforderungen der älteren Generationen
5.4 Der Versuch einer Zuordnung ausgewählter Anreize
5.5 Herausforderungen an das Personalmanagement
6 Praxisbeispiel für eine gelungene generationenbewusste Mitarbeitermotivation
7 Theoretische und praktische Gesamtreflexion
7.1 Zusammenfassung
7.2 Die Wichtigkeit der differenzierten Mitarbeitermotivation für Unternehmen in Zukunft – ein Ausblick
8 Anhang
8.1 Generative Anwendbarkeit verschiedener Anreize
8.2 Interviewleitfaden
Diese Bachelor Thesis untersucht, wie Unternehmen durch eine differenzierte Mitarbeitermotivation den Herausforderungen einer Mehrgenerationenbelegschaft begegnen können, um langfristigen wirtschaftlichen Erfolg zu sichern.
2.2.1 Generation Y
Die Generation Y, oder auch Millennials genannt, tritt seit einigen Jahren in die Konsum- und Arbeitsmärkte ein. Der Buchstabe Y steht dabei zum einen für den englischen Begriff Why, auf Deutsch übersetzt warum, und meint damit die Generation, die bisher als selbstverständlich geltende Verhältnisse und Vorstellungen in Frage stellt, zum anderen knüpft der Begriff alphabetisch an die vorherige Generation X an. In der Literatur gibt es immer wieder unterschiedliche Eingrenzungen der Jahrgänge, die mit der Generation Y umfasst werden sollen. Diese Arbeit orientiert sich an der Eingrenzung der Geburtenjahrgänge von 1981-1995.
Der historisch-gesellschaftlichen Generationenbegriff besagt, dass jede Generation durch kollektive Erfahrungen miteinander verbunden ist, die zur Herausbildung einer spezifischen Generation beigetragen hat. Aufgewachsen ist die Generation Y zu Zeiten der Wiedervereinigung von Ost- und Westdeutschland und damit zu Zeiten der fortschreitenden Globalisierung, welche zu einer internationalen Verflechtung des Wirtschaftsgeschehens führte. Die Öffnung der Märkte, und damit der Zugang zu internationalen Waren, löste eine hohe Konkurrenzintensität auf Unternehmensebene, aber auch eine hohe Optionen-Vielfalt im medialen und Konsumbereich für Verbraucher aus. Die Generation Y in Deutschland wächst also in einer Welt des chronischen Warenüberflusses, größerer Wahlmöglichkeiten und damit mit der Chance zu mehr Individualismus, als es sich ihren Vorgängern bot, auf. Nach KLAFFKE ist die Generation Y als sogenannte Generation der Digital Natives ebenfalls parallel zur Entwicklung des Internets aufgewachsen. Der souveräne Umgang mit neuen Medien und digitalen Kommunikationsmitteln ist für sie selbstverständlich.
1 Einleitung: Die Arbeit thematisiert die demografischen Herausforderungen für Unternehmen und die Notwendigkeit, unterschiedliche Arbeitnehmergenerationen motiviert zu halten.
2 Generationen in der Arbeitswelt und ihre historisch bedingten Besonderheiten: Es werden Generationenkonzepte definiert und die spezifischen Prägungen der Generation Y, Baby Boomer und Silver Workers analysiert.
3 Die Grundlagen der Motivation: Dieses Kapitel erläutert Motivationsbegriffe und stellt ausgewählte Theorien, insbesondere die Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg, als Basis für die weitere Untersuchung dar.
4 Klassische Anreize in der Unternehmenspraxis: Es erfolgt eine Clusterung und Vorstellung materieller und immaterieller Anreize in der Unternehmensführung.
5 Generationsspezifische Motivationsansätze im Arbeitsleben: Hier werden die spezifischen Bedürfnisse der betrachteten Generationen detailliert analysiert und Ansätze für deren Motivation abgeleitet.
6 Praxisbeispiel für eine gelungene generationenbewusste Mitarbeitermotivation: Dieses Kapitel wurde aus datenschutzrechtlichen Gründen entfernt.
7 Theoretische und praktische Gesamtreflexion: Eine abschließende Zusammenfassung der Ergebnisse und ein Ausblick auf die zukünftige Relevanz differenzierter Motivationsstrategien.
8 Anhang: Enthält eine Übersicht zur generativen Anwendbarkeit verschiedener Anreize sowie den Interviewleitfaden.
Mitarbeitermotivation, Generation Y, Baby Boomer, Silver Workers, demografischer Wandel, Personalmanagement, Anreizsysteme, Herzberg, Zwei-Faktoren-Theorie, Generationen-Management, Arbeitszufriedenheit, Wissensmanagement, Karriereplanung, intergenerative Zusammenarbeit, Employability
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Herausforderung für Unternehmen, durch eine differenzierte Mitarbeitermotivation auf die Bedürfnisse verschiedener, gleichzeitig im Arbeitsleben stehender Generationen einzugehen.
Die zentralen Felder sind die demografische Entwicklung, die Identifizierung generationenspezifischer Werte und Anforderungen sowie die Gestaltung passender Motivations- und Anreizsysteme.
Ziel ist es zu untersuchen, welche Bedürfnisse junge und alte Arbeitnehmergenerationen haben und welche Instrumente generationenspezifisch oder generationenübergreifend eingesetzt werden können.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturaufarbeitung aktueller Studien und Fachbücher sowie einer deskriptiven Fallstudie, die im Anhang durch einen Interviewleitfaden dokumentiert ist.
Der Hauptteil umfasst die theoretischen Grundlagen der Motivation, eine Analyse klassischer Anreize und die Ausarbeitung spezifischer Anforderungen der Generationen Y, Baby Boomer und Silver Workers.
Kernbegriffe sind Mitarbeitermotivation, Generationen-Management, demografischer Wandel, Anreizsysteme und die Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg.
Sie gilt als jüngste, medienorientierte Generation, die einen hohen Anspruch an Weiterentwicklung, Flexibilität und Sinnhaftigkeit ihrer Arbeit stellt.
Silver Workers verfügen über langjährige Erfahrung und wertvolles Wissen, das durch spezifische Maßnahmen wie Reverse-Mentoring und Gesundheitsmanagement im Unternehmen gehalten werden kann.
Durch den Austausch in altersgemischten Teams können sowohl Wissenstransfer ermöglicht als auch das Gefühl der Zusammengehörigkeit und die intrinsische Motivation gestärkt werden.
Sie erweist sich als handhabbares Orientierungsmodell für Unternehmen, da sie konkrete Motivatoren und Hygienefaktoren identifiziert, die direkt für Motivationsmaßnahmen genutzt werden können.
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