Diplomarbeit
67 Seiten
Einleitung
1 Begriffsdefinitionen Krise und Katastrophe
2 Krisen durch Naturkatastrophen, Epidemien und Pandemien
2.1 Krisen durch Epidemien und Pandemien
2.1.1 SARS
2.1.2 COVID-19
2.2 Krisen durch Naturkatastrophen
2.2.1 Tsunamis am Beispiel des Erdbebens im Indischen Ozean 2004
2.2.2 Lawinen am Beispiel des Lawinenwinters 1999 und dem Lawinenunglück von Galtür 1999
3 Politisch-gesellschaftliche Krisen und Krisenmanagement
3.1 Politisch-gesellschaftliche Krisen
3.1.1 Ursache
3.1.2 Rolle der Medien
3.1.3 Auswirkungen auf den Tourismus
3.2 Beispiele für politisch-gesellschaftliche Krisen
3.2.1 Indonesien
3.2.2 Ägypten
4 Krisenmanagement
4.1 Allgemeines
4.2 Krisenmanagement von politisch-gesellschaftlichen Krisen
5 Fazit
8 Anhang
8.1 Umfrage
8.2 Umfrage
9 Individuelle Begleitprotokolle
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Ursachen und Auswirkungen verschiedener Krisenarten auf die Tourismusbranche zu analysieren und grundlegende Strategien für ein effektives Krisenmanagement zu identifizieren, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf politisch-gesellschaftlichen Krisen liegt.
3.1.2 Rolle der Medien
Durch das Aufgreifen der politisch-gesellschaftlichen Krisen, sowie von einhergehendem Terror in dem betroffenen Gebiet, in den Medien entsteht diesbezüglich eine internationale Aufmerksamkeit. Dadurch erreichen Terroristen eine Veränderung in der Wahrnehmung des Risikopotenzials der Destination bei der Zielgruppe. Negative Ereignisse wie diese nehmen in den Medien oft eine entscheidende Rolle ein, da seitens des Publikums ein Interesse an möglichst vielen Informationen besteht. Dadurch entsteht eine breite Berichterstattung zum Vorfall und führt dazu, dass die Medien bei den potenziellen Touristen womöglich eine Überreaktion auslösen können.
Des Weiteren erfolgt eine negative Einstellung zum betroffenen Urlaubsgebiet, sowie frühzeitige Abbrüche des Aufenthalts der Touristen vor Ort. Folglich entsteht ein deutlicher Wirtschaftsabschwung sowie meist eine Destabilisierung in der Politik. Im Jahr 2001 wurde durch eine Auswertung des Institut Medien Tenor die Wechselwirkung zwischen touristischer Nachfrage und negativer Medienberichte anhand der zweiten Intifada, dem Konflikt zwischen Palästinensern und Israelis, deutlich.
Es konnte eindeutig gezeigt werden, dass das touristische Interesse mit einer gesteigerten negativen Berichterstattung über Terroristische Aktivitäten sank. Entsteht eine einheitlich, hauptsächlich negative Darstellung der Destination in den Medien, so schadet dies erheblich dem Tourismussektor sowohl in dem Urlaubsort als auch im Ursprungsort (Aschauer,2008). Wie entscheidend die Medien sind, zeigt sich auch in der durchgeführten Umfrage, bei der zwei Drittel der Befragten angegeben haben, dass sie sich über die politische Lage in einer Region informieren, bevor sie diese bereisen. Noch deutlicher wird der Einfluss in einer weiteren Frage.
Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik ein, dass Krisen weltweit die Tourismusbranche belasten, und definiert das Ziel, den aktuellen Forschungsstand dazu mittels Literatur und Umfragen zusammenzufassen.
1 Begriffsdefinitionen Krise und Katastrophe: In diesem Kapitel werden die theoretischen Begriffe Krise und Katastrophe im Kontext des Bevölkerungsschutzes und der Katastrophenhilfe voneinander abgegrenzt.
2 Krisen durch Naturkatastrophen, Epidemien und Pandemien: Hier wird untersucht, wie Epidemien, Pandemien sowie Naturkatastrophen wie Tsunamis und Lawinen den Tourismus beeinträchtigen, ergänzt durch spezifische Fallbeispiele.
3 Politisch-gesellschaftliche Krisen und Krisenmanagement: Dieses Kapitel analysiert die Ursachen und Auswirkungen von Terrorismus auf den Tourismus sowie die zentrale Rolle der Medienberichterstattung bei der Entstehung von Reisewarnungen.
4 Krisenmanagement: Es werden Strategien und notwendige Maßnahmen für ein effektives Krisenmanagement im Tourismus erörtert, sowohl für allgemeine Krisen als auch spezifisch für politisch-gesellschaftliche Herausforderungen.
5 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Krisen vielfältige Ursachen haben und ihre Auswirkungen auf den Tourismus fallspezifisch sind, weshalb ein gut ausgearbeitetes Krisenmanagement essenziell ist.
8 Anhang: Der Anhang enthält die detaillierten Ergebnisse und Auswertungen der in der Arbeit durchgeführten Online-Umfragen.
9 Individuelle Begleitprotokolle: Dieses Kapitel dient der Dokumentation der Arbeitsschritte und Betreuungsgespräche während der Erstellung der Diplomarbeit.
Tourismus, Krisenmanagement, Naturkatastrophen, Pandemien, Terrorismus, Reiseverhalten, Destination, Medienberichterstattung, Sicherheitsmaßnahmen, Wirtschaftsauswirkungen, Krisenprävention, Tourismusbranche, Reisewarnungen, COVID-19, Fallstudien.
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Analyse verschiedenster Krisenarten, deren Auswirkungen auf die Tourismusbranche und der Notwendigkeit eines strukturierten Krisenmanagements.
Zentral sind die Bereiche Naturkatastrophen, globale Pandemien und politisch-gesellschaftliche Krisen, insbesondere terroristische Aktivitäten, und deren Einfluss auf Tourismusdestinationen.
Ziel ist es zu klären, wie verschiedene Krisen entstehen, welche Auswirkungen sie auf den Tourismus haben und wie ein professionelles Krisenmanagement in der Branche aussehen kann.
Die Autorin kombiniert die Aufarbeitung aktueller Fachliteratur mit der Durchführung und Auswertung zweier spezifischer Online-Umfragen unter Reisenden.
Im Hauptteil werden detaillierte Fallbeispiele für Naturkatastrophen (z.B. Tsunami 2004, Lawinenwinter 1999) und terroristische Anschläge (z.B. Bali, Ägypten) analysiert und Strategien für das Management solcher Lagen vorgestellt.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Tourismus, Krisenmanagement, Sicherheit, globale Krisen, Medienberichterstattung und Destinationen charakterisieren.
Die Medien spielen eine zwiespältige Rolle, da sie einerseits über Gefahren informieren, aber durch negative Berichterstattung auch Überreaktionen bei Touristen und damit einhergehende wirtschaftliche Einbrüche auslösen können.
Bali dient als wichtiges Beispiel, um zu zeigen, wie eine touristisch geprägte Destination durch eine Serie von Terroranschlägen und gleichzeitige andere Krisenfaktoren (wie SARS) massiv geschwächt wurde.
Die Untersuchung zeigt, dass touristische Destinationen sich meist nach einer gewissen Zeit erholen, wobei die Dauer stark vom Ausmaß des Schadens, der Wiederholung von Vorfällen und der Qualität des Krisenmanagements abhängt.
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