Bachelorarbeit, 2020
89 Seiten, Note: 1,2
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
1.1 Gegenstand der Arbeit
1.2 Problemstellung
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Herausforderungen der heutigen Arbeitswelt
3.2 Gesundheit
3.2.1 Krankheitsbezogene Ätiologie Modelle
3.2.1.1 Biomedizinisches Modell
3.2.1.2 Biopsychosoziales Modell
3.2.1.3 Vulnerabilitäts-Stress-Modell
3.2.2 Positive Betrachtung von Gesundheit und Krankheit
3.2.2.1 Salutogenese-Modell von Antonovsky
3.2.2.2 Wellness-Modell
3.2.3 Psychische Gesundheit
3.2.3.1 Persönliche Ressourcen
3.2.3.2 Psychische Störungen
3.2.4 Gegenwärtige Situation in Deutschland
3.3 Self-Leadership
3.3.1 Basistheorien
3.3.1.1 Selbstregulationstheorie
3.3.1.2 Selbstbestimmungstheorie
3.3.1.3 Sozial-kognitive Theorie
3.3.2 Messungen
3.4 Selbstführungskompetenz
3.4.1 Begriffserklärung und Effektivität von Selbstführungstraining
3.4.2 Kompetenzdiagnose
3.4.3 Selbstinstruktionslernen
3.5 Mitarbeiterzufriedenheit
3.6 Kritische Auseinandersetzung und Überleitung zur Problemstellung im Thema der Selbstführung
4 METHODIK
4.1 Forschungsfrage und Hypothesen
4.2 Stichprobe
4.3 Erhebungsinstrument
4.3.1 Fragebogen zur individuellen Selbstführungskompetenz
4.3.2 Fragebogen zur individuellen Mitarbeiterzufriedenheit
4.4 Durchführung
4.5 Datenauswertung
4.5.1 Deskriptive Statistik
4.5.2 Inferenzstatistik
5 ERGEBNISSE
5.1 Ergebnisse der deskriptiven Auswertung
5.2 Ergebnisse der inferenzstatistischen Auswertung
6 DISKUSSION
6.1 Methodendiskussion
6.2 Ergebnisdiskussion
6.3 Ausblick
7 ZUSAMMENFASSUNG
Das Ziel der Arbeit besteht darin, den Zusammenhang zwischen der individuellen Kompetenz zur Selbstführung und der Mitarbeiterzufriedenheit zu untersuchen, um die bestehende wissenschaftliche Lücke zu schließen und Ansatzpunkte für die betriebliche Gesundheitsförderung zu identifizieren.
1.1 Gegenstand der Arbeit
Mit seinen Worten in Berlin im Jahr 2005 zeigt der ehemalige Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland Horst Köhler deutlich, dass aus den Risiken des demografischen Wandels auch Chancen entstehen, solange man sich aktiv darauf einlässt.
Was aber bedeutet der demografische Wandel für unsere heutige Arbeitswelt und wie beeinflusst dieser die Arbeitssituation des einzelnen Arbeitnehmers – im positiven wie auch im negativen Sinne?
Die heutige Arbeitswelt, geprägt durch hohe Komplexität und Dynamik, stellt die einzelnen Betriebe und jeden Arbeitnehmer vor große Herausforderungen und regelmäßigen Veränderungsdruck (Schütze-Kreilkamp, 2017). Gerade in der aktuellen Situation, die durch die Corona – Pandemie geprägt ist, zeigt sich die Notwendigkeit, Instrumente zur Mitarbeiterbindung zur Verfügung zu haben. Aufgrund der immer älter werdenden Arbeitnehmer wird es zudem immer wichtiger, den physischen und psychischen Gesundheitszustand jedes einzelnen stets zu wahren und Unterstützung zu leisten (Richter, Bode & Köper, 2012, S. 2). Herausgearbeitete Risikofaktoren von Bödeker und Barthelmes (2011) wie hohe Arbeitsdichte, psychische Anforderungen, sowie die mangelnde Selbsteinschätzung zur Stress- und Arbeitsfähigkeit haben negativen Einfluss auf die psychische Gesundheit. Auch der Zusammenhang zwischen vermindertem allgemeinen Wohlbefinden, geringer Arbeitszufriedenheit und Burnout konnte bewiesen werden (Ulich, E. & Wülser, M., 2009; Nyberg, A., 2009, S. 5). Die Notwendigkeit und Bedeutung von Entspannung im heutigen Alltag wird meist nicht wahrgenommen und durch ständigen Leistungs- und Termindruck verdrängt. Da das Ausschlafen oder das einfache Spazierengehen keine große Bedeutung mehr erhält, ist es notwendig, sich mithilfe von Ritualen zur Entspannung vor einer Überlastung zu schützen (Vaitl & Petermann 2000; Esch, Fricchione & Stefano 2003). Dabei rückt das Thema Self-Leadership in den Mittelpunkt und nimmt eine Schlüsselrolle ein. Personen mit einer ausgeprägten Fähigkeit zum Self-Leadership zeigen eine sehr gute Selbstwahrnehmung und werden von Außenstehenden als aktive und dynamische Persönlichkeiten wahrgenommen (Furtner und Rauthmann, 2010). Es wird nun darauf ankommen, unter Berücksichtigung aller Faktoren, Instrumente zu schaffen, um im Sinne des Zitates des Bundespräsidenten für alle Beteiligten gewinnbringend die Zukunft der Arbeitswelt zu gestalten.
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Einführung in die Thematik des demografischen Wandels sowie Erläuterung der Bedeutung von Selbstführung in der Arbeitswelt 4.0.
2 ZIELSETZUNG: Definition der Forschungsabsicht, die wissenschaftliche Lücke in Bezug auf Selbstführung und Mitarbeiterzufriedenheit zu schließen.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Theoretische Aufarbeitung der Themen Gesundheit, Self-Leadership, Selbstführungskompetenz und Mitarbeiterzufriedenheit.
4 METHODIK: Darstellung der empirischen Untersuchung, der Stichprobenauswahl sowie der eingesetzten Messinstrumente (LASA und COPSOQ).
5 ERGEBNISSE: Präsentation der deskriptiven Daten und inferenzstatistischen Korrelationsanalysen zwischen Selbstführung und Mitarbeiterzufriedenheit.
6 DISKUSSION: Kritische Reflexion der Methodik und Interpretation der gewonnenen Ergebnisse unter Einbeziehung des Forschungsstandes.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Synthese der Arbeitsschritte, Ergebnisse und Schlussfolgerungen zur Förderung der Mitarbeiterzufriedenheit.
Selbstführung, Self-Leadership, Mitarbeiterzufriedenheit, Arbeitswelt 4.0, Psychische Gesundheit, Kompetenzdiagnose, Arbeitsmotivation, Salutogenese, Ressourcen, Stressmanagement, Burnout-Prävention, Personalführung, Querschnittsanalyse, Arbeitsbelastung, Selbstwirksamkeit.
Die Bachelor-Thesis untersucht den Zusammenhang zwischen der individuellen Kompetenz zur Selbstführung (Self-Leadership) und der wahrgenommenen Mitarbeiterzufriedenheit in der heutigen Arbeitswelt.
Die Arbeit behandelt die Bereiche Gesundheit, moderne Arbeitsweltanforderungen (Arbeitswelt 4.0), Theorien zum Self-Leadership und die verschiedenen Konzepte der Mitarbeiterzufriedenheit.
Das Ziel ist es, zu prüfen, ob eine ausgeprägte Fähigkeit zur Selbstführung zu einer höheren Zufriedenheit am Arbeitsplatz führt, um daraus konkrete Empfehlungen für das betriebliche Gesundheitsmanagement abzuleiten.
Es wurde eine quantitative Querschnittsanalyse durchgeführt, bei der 90 vollständig ausgefüllte Fragebögen mittels der "Landauer Selbstführungsanalyse" (LASA) und des "Copenhagen Psychosocial Questionnaire" (COPSOQ) ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine ausführliche Theoriearbeit zum aktuellen Kenntnisstand, gefolgt von einer detaillierten Beschreibung des methodischen Vorgehens und einer anschließenden Analyse der erhobenen Daten.
Die wichtigsten Begriffe sind Selbstführung, Arbeitswelt 4.0, psychische Gesundheit, Mitarbeiterzufriedenheit und Ressourcenmanagement.
Die Arbeit legt nahe, dass die gezielte Förderung der Selbstführungskompetenz ein effektives Instrument für Arbeitgeber darstellen kann, um die Arbeitszufriedenheit zu steigern und Belastungen der Mitarbeiter in dynamischen Arbeitsumgebungen zu reduzieren.
Die deskriptive Statistik der Studie zeigt, dass sich die Ausprägungen der Selbstführungskompetenz zwischen Männern und Frauen unterscheiden, wobei bei den untersuchten Probanden die Männer teilweise höhere Werte in bestimmten Dimensionen aufwiesen.
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