Bachelorarbeit, 2021
79 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Arbeit und Fragestellung
1.3 Methodik und Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen und Stand der Forschung
2.1 Künstliche Intelligenz
2.2 Mensch-Maschine-Interaction
2.3 Chatbots
2.3.1 Begriffsdefinition und Geschichte
2.3.2 Funktionsweise und technischer Hintergrund von Chatbots
2.3.3 Klassifizierung und Arten von Chatbots
2.3.4 Aktueller Stand der Forschung
3 Empirische Untersuchung und Ergebnisse
3.1 Quantitative Umfrage
3.2 Ergebnisse der Umfrage
4 Potentiale von Chatbots im Hochschulkontext
4.1 Einsatzmöglichkeiten von Chatbots
4.2 Chancen und Herausforderungen beim Einsatz von Chatbots an den Hochschulen
5 Konzept für den Ausbau des Chatbots der EAH-Jena
5.1 Inhaltliche Erweiterungen
5.2 Funktionale Erweiterungen
5.2.1 Mehrsprachiger Chatbot
5.2.2 Chatbot mit Spracheingabe
6 Implementierung, Machbarkeit und Evaluierung
6.1 Durchführung der Implementierung
6.2 Machbarkeit
6.3 Evaluierung
7 Fazit und Ausblick
Diese Arbeit zielt darauf ab, das Potenzial von Chatbots im Hochschulkontext zu untersuchen, den aktuellen Stand ihrer Nutzung an deutschen Hochschulen zu analysieren und ein konkretes Konzept für die inhaltliche sowie funktionale Erweiterung des Chatbots der Ernst-Abbe-Hochschule Jena zu entwickeln.
2.3.1 Begriffsdefinition und Geschichte
Ein Chatbot ist ein Beispiel von KI- Systemen und eine der erste Entwicklung Modell der MCI (Bansal & Khan, 2018). Der Begriff „Chatbot“ ist jedoch in der wissenschaftlichen sowie in der Internet-Literatur unterschiedlich definiert und findet verschiedene Anwendungen(Jurafsky & Martin, 2017). Der Begriff „Chatbot“ wurde erst im Jahr 1994 von Michael Mauldin geprägt, der in einer Konferenzpublikation von «Chatterbots» sprach (Mauldin, 1994). Der Begriff setzt sich aus zwei englischen Unterwörtern, "chat" (deutsch = „plaudern“) und "bot" (Kurzform für “Robot“, deutsch = „Roboter“) zusammen und beschreibt ein Computer-Programm, das in der Lage ist, über sprachbasierte Schnittstellen mit dem Benutzer zu interagieren. Das Hauptziel eines Chatbots ist eine intelligente menschliche Konversation zu simulieren, so dass der Gesprächspartner die beste Erfahrung im Gespräch mit einer anderen Person hat (Villegas-Ch et al., 2020). Somit wird er im Bereich der „Künstliche Intelligenz“ zugeordnet(Spierling & Luderschmidt, 2018).
Chatbots sind schon längere Zeit bekannt. Diese Technologie begann in den 1960er Jahren. Das Ziel war, herauszufinden, ob Chatbot-Systeme Benutzer täuschen könnten, dass sie echte Menschen waren(BARIŞ, 2020). ELIZA4 gilt als der erste Chatbot und wurde vom deutsch US-amerikanischen Informatiker Joseph Weizenbaum am Massachusetts Institute of Technology(MIT) entwickelt(Weizenbaum, 1966). ELIZA sollte eine Psychotherapeutin darstellen und mit Menschen auf natürliche Art und Weise kommunizieren (sehe Abbildung 2). Überraschenderweise glaubten tatsächlich viele Gesprächspartner von ELIZA, dass das Programm ihnen zuhörte, sie verstand und helfen konnte(Nebel, 2019), manche von ihnen waren sogar davon überzeugt, dass ELIZA ein Mensch war. Dabei veränderte ELIZA meist bloß die Satzstellung der Aussagen ihrer Gesprächspartner, um Rückfragen zu stellen. Weizenbaum beobachtete und kritisierte damals, wie schnell Menschen bereit waren, einem Programm Intelligenz zuzuschreiben (Weizenbaum, 1966).
1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die Relevanz des Themas Chatbots, stellt die Zielsetzung der Arbeit dar und definiert die zentralen Forschungsfragen sowie die methodische Vorgehensweise.
2 Theoretische Grundlagen und Stand der Forschung: Dieses Kapitel vermittelt fundiertes Wissen über KI, Mensch-Maschine-Interaktion und definiert den Begriff sowie die historische Entwicklung von Chatbots.
3 Empirische Untersuchung und Ergebnisse: Hier wird die durchgeführte Online-Umfrage an deutschen Hochschulen methodisch beschrieben und die erhobenen Daten werden detailliert ausgewertet.
4 Potentiale von Chatbots im Hochschulkontext: Das Kapitel analysiert verschiedene Einsatzszenarien für Chatbots an Hochschulen, von der Verwaltung bis zur Unterstützung von Lehr- und Lernprozessen, unter Berücksichtigung von Chancen und Risiken.
5 Konzept für den Ausbau des Chatbots der EAH-Jena: Es wird ein konkretes Konzept entwickelt, um den bestehenden Chatbot der EAH-Jena inhaltlich zu erweitern und funktional um Mehrsprachigkeit sowie Spracheingabe zu ergänzen.
6 Implementierung, Machbarkeit und Evaluierung: Dieses Kapitel widmet sich der praktischen Umsetzung des entwickelten Konzepts, reflektiert die technische Machbarkeit und stellt Methoden zur Evaluierung vor.
7 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung von Chatbots im Hochschulbereich.
Chatbots, Künstliche Intelligenz, Hochschulkontext, EAH-Jena, Mensch-Maschine-Interaktion, Dialogflow, Digitale Assistenten, Studienberatung, eLearning, Sprachverarbeitung, Implementierung, Usability, Hochschulbildung, Automatisierung, Lernunterstützung
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Einsatzpotenzial von Chatbots im Umfeld von Hochschulen und entwickelt Strategien, wie diese zur Studienberatung und Lernunterstützung eingesetzt und erweitert werden können.
Die Arbeit deckt die theoretischen Grundlagen von Chatbots, den aktuellen Status quo ihrer Nutzung an deutschen Hochschulen, Anwendungsszenarien sowie technische Konzepte für den Ausbau am Beispiel der EAH-Jena ab.
Das Ziel ist es, Potenziale von Chatbots aufzuzeigen, einen Überblick über deren Einsatz an Hochschulen zu liefern und ein konkretes Ausbaukonzept (inhaltlich und funktional) für den Chatbot der EAH-Jena zu erstellen.
Die Arbeit stützt sich primär auf eine umfassende Literaturrecherche zu den Grundlagen und dem Forschungsstand sowie auf eine empirische Online-Umfrage unter IT-Verantwortlichen deutscher Hochschulen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Untersuchung, eine empirische Bedarfsanalyse, die theoretische Ableitung von Potenzialen und die technische Konzeption für Erweiterungen am Beispiel der EAH-Jena.
Zentrale Begriffe sind Chatbots, KI-Systeme, Hochschulkontext, Digitalisierung der Bildung, EAH-Jena, Dialogflow, Mensch-Maschine-Interaktion und Usability.
Da die EAH-Jena jährlich internationale Studierende im Rahmen des Erasmus+-Programms empfängt, ist die Unterstützung weiterer Sprachen (insbesondere Englisch) essenziell für einen inklusiven Support.
Die Implementierung einer eigenen Web-Integration mit dem Dialogflow SDK erwies sich als zeitaufwändig, da viele externe Bibliotheken gepflegt werden müssen und einige Komponenten kostenpflichtig sind.
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