Bachelorarbeit, 2021
146 Seiten, Note: 1,1
1 Einleitung
1.1 Zielbestimmung und Forschungsfrage
1.2 Vorgehensweise
1.3 Aufbau
1.4 Zusammenfassung
2 Begriffsbestimmung
3 Personenzentrierter Ansatz
3.1 Grundlagen
3.2 Weiterentwicklungen
3.3 Zusammenfassung
4 Personenzentrierung in der Berufsberatung
4.1 Einführung
4.2 Die Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit
4.3 Zusammenfassung
5 Onlineberatung
5.1 Einführung
5.2 Onlineberatung und persönliche Beratung im Vergleich
5.3 Vor- und Nachteile der Onlineberatung
5.4 Zusammenfassung
6 Videoberatung
6.1 Einführung
6.2 Vor- und Nachteile der Videoberatung
6.3 Kriterien einer Personenzentrierten Videoberatung
6.4 Zusammenfassung
7 Zielgruppen
7.1 Einführung
7.2 Diskriminierungsrisiko
7.3 Ansprache der Zielgruppen
7.4 Zusammenfassung
8 Blended Counseling
8.1 Einführung
8.2 Blended-Counseling-Modell
8.3 Personenzentrierung und praktische Anwendungsfelder
8.4 Entwicklungsperspektive der BB: Blended Counseling
8.5 Zusammenfassung
9 Schlussteil
Die Arbeit untersucht das Potenzial der Videoberatung zur Weiterentwicklung des Beratungsportfolios der Bundesagentur für Arbeit (BA) unter Einbeziehung des personenzentrierten Ansatzes und des Modells des Blended Counseling, um passgenaue Angebote für Ratsuchende zu identifizieren.
1.1 Zielbestimmung und Forschungsfrage
Ziel dieser Thesis ist es, sich dem Phänomen der Videoberatung als einem speziellen Format der Onlineberatung in der BB aus der Perspektive des Personenzentrierten Ansatzes (PCA) zu nähern. Die Corona-Krise bietet das historisch einmalige Zeitfenster, die Anfänge der Videoberatung in der BB der Bundesagentur für Arbeit (BA) wissenschaftlich zu begleiten.
Mit zunehmendem Digitalisierungsgrad der Bevölkerung gilt Onlineberatung als Wachstumsbranche (vgl. Klein/Pulver 2020), denn bereits 2020 hatten 88 % der Bevölkerung (ab 14 Jahren) in Deutschland Zugang zu Onlinemedien (vgl. Initiative D21 2020: 11).
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, definiert das Ziel der Arbeit sowie die Forschungsfrage und erläutert die methodische Vorgehensweise.
2 Begriffsbestimmung: Hier erfolgt eine terminologische Klärung der zentralen Begriffe, die für die gesamte Arbeit grundlegend sind.
3 Personenzentrierter Ansatz: Das Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen des PCA nach Carl Rogers und zeigt dessen Relevanz und Weiterentwicklungsmöglichkeiten auf.
4 Personenzentrierung in der Berufsberatung: Hier wird die Brücke zwischen der Theorie des PCA und der praktischen Anwendung in der Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit geschlagen.
5 Onlineberatung: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Wissenschaft zur Onlineberatung und führt eine Systematisierung durch.
6 Videoberatung: Der Fokus liegt hier speziell auf dem Format der Videoberatung, deren Vor- und Nachteile sowie Kriterien für eine personenzentrierte Anwendung.
7 Zielgruppen: Dieses Kapitel befasst sich mit der Segmentierung von Zielgruppen, wobei insbesondere Diskriminierungsrisiken und deren Auswirkungen auf die Beratung betrachtet werden.
8 Blended Counseling: Es wird das Modell des Blended Counseling vorgestellt, das als Entwicklungsperspektive für die Berufsberatung dient.
9 Schlussteil: Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse und Reflexion der Forschungsarbeit.
Personenzentrierter Ansatz, Onlineberatung, Blended Counseling, Berufsberatung, Bundesagentur für Arbeit, Videoberatung, Zielgruppen, Diskriminierungsrisiko, Carl Rogers, Digitale Teilhabe, Beratungsformat, Coaching, Psychosoziale Beratung, Wissensmanagement, Qualifizierung
Die Thesis befasst sich mit der Integration von Videoberatung und dem Blended-Counseling-Ansatz in die Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit, betrachtet aus der Perspektive des personenzentrierten Ansatzes.
Die Arbeit fokussiert sich auf die personenzentrierte Theorie, die Digitalisierung der Berufsberatung, die Analyse von Online- und Videoberatungsformaten sowie die zielgruppenspezifische Beratung unter Berücksichtigung von Diskriminierungsfaktoren.
Das Ziel ist es, das Potenzial der Videoberatung zur Weiterentwicklung des Beratungsportfolios der Bundesagentur für Arbeit zu untersuchen und auf Basis der Literatur sowie Experteninterviews Hypothesen für ein Blended-Counseling-Modell abzuleiten.
Die Arbeit nutzt eine qualitative Methodik, bestehend aus einer Literaturauswertung und der Analyse von Experteninterviews mit Berufsberaterinnen und Berufsberatern des Agenturbezirks Potsdam.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen (PCA), die Einordnung der Berufsberatung, eine detaillierte Auseinandersetzung mit Online- und Videoberatung, die Segmentierung von Zielgruppen sowie die Erarbeitung eines Blended-Counseling-Modells.
Zu den zentralen Begriffen zählen Personenzentrierter Ansatz, Onlineberatung, Blended Counseling, Berufsberatung, Bundesagentur für Arbeit, Videoberatung und Diskriminierungsrisiko.
Die Arbeit diskutiert die Kanalreduktion als Herausforderung, da bei der Videoberatung visuelle und paraverbale Signale im Vergleich zur Face-to-Face-Beratung eingeschränkt wahrnehmbar sein können.
Diskriminierungsrisiken dienen als Kriterium für die Segmentierung, da sie erklären können, warum bestimmte Gruppen die persönliche Beratung bisher seltener in Anspruch genommen haben und wie Videoberatung hier als niedrigschwelliger Zugang fungieren kann.
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