Bachelorarbeit, 2021
50 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Theoretischer Rahmen
3. Stand der Forschung
3.1 Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen
3.2 Forschungsstand zum Unterrichten während der Corona-Pandemie
4. Forschungsdesign
4.1. Auswahl der Erhebungsmethode – Fragebogen
4.2. Auswahl der Befragten
4.3. Konzeption des Fragebogens
4.4. Durchführung der Umfrage
4.5. Auswertungsverfahren
5. Auswertung der Ergebnisse
5.1. Demografische Daten
5.2. Geräte und Medien
5.2.1 Nutzung von Geräten und Medien
5.2.2 Entwicklung der Ausstattung
5.2.3 Wünsche und Zukunftsplanung
5.3 Kommunikationstool
5.3.1 Nutzung von Kommunikationstools
5.3.2 Chancen und Herausforderungen digitaler Kommunikation
5.4 Digitaler Unterricht
6. Diskussion
7. Fazit
8. Ausblick
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht, wie sich die Medienausstattung und die Mediennutzung von Lehrpersonal an weiterführenden Schulen in Rheinland-Pfalz durch die Herausforderungen der Corona-Pandemie verändert hat. Dabei wird analysiert, inwieweit digitale Lehr- und Kommunikationsformate während des Homeschoolings Einzug hielten, welche technischen Hürden dabei auftraten und wie das Lehrpersonal die Zukunft des digitalen Unterrichts einschätzt.
1. Einleitung
Noch nie sind gute Medienausstattung und Mediennutzung, für die Aufrechterhaltung einer erfolgreichen Bildung so fundamental gewesen wie zur aktuellen Zeit. Durch die bundesweit erstmalige Schulschließung im März 2020, sind alle Lehrenden und Schulen mit dem Begriff Homeschooling konfrontiert worden. Ein sofortiges Handeln und eine Umstellung auf Onlineunterricht waren nicht zu umgehen. Wie sind die Lehrenden damit umgegangen? Konnten die Schüler*innen (im Folgenden SuS) genügend mit Medien umgehen, um gewinnbringend am Onlineunterricht teilzunehmen?
Wie gehen Lehrende mit der früh erlernten Mediennutzung der SuS um? Haben die Lehrenden die nötigen Kompetenzen diesbezüglich besessen oder wurde ihnen die Möglichkeit zur Weiterbildung gegeben? Hat sich bezüglich der persönlichen Ausstattung der Lehrenden oder die der Schulen und Klassenräume im letzten Jahr etwas geändert? Was wünschen sich die Lehrenden für die Zukunft? Gibt es überhaupt eine Zukunft für das digitale Unterrichten? Oder überwiegen nach einem Jahr Homeschooling immer noch die Herausforderungen?
All diese Fragen wurden Lehrenden weiterführender Schulformen an rheinland-pfälzischen Schulen gestellt und werden im Folgenden ausgewertet.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz von Medienausstattung und -nutzung im Kontext der pandemiebedingten Schulschließungen und leitet die Forschungsfragen der Arbeit ein.
2. Theoretischer Rahmen: Dieses Kapitel ordnet die Corona-Pandemie zeitlich ein und definiert die verwendeten Medienbegriffe im technischen sowie funktionalen Sinne für die Arbeit.
3. Stand der Forschung: Hier werden zentrale Studien wie die BITKOM-, KIM- und JIM-Studien sowie der Forschungsstand zum Unterrichten während der Pandemie dargestellt.
4. Forschungsdesign: Es wird das methodische Vorgehen erläutert, angefangen bei der Auswahl des Online-Fragebogens bis hin zur Durchführung der Umfrage und den Auswertungsverfahren.
5. Auswertung der Ergebnisse: Dieser Hauptteil analysiert die demografischen Daten, die technische Ausstattung, Kommunikationstools und die Einstellungen zum digitalen Unterricht.
6. Diskussion: Das Kapitel vergleicht die erhobenen Daten mit dem aktuellen Forschungsstand und reflektiert die methodischen Ansätze der Arbeit.
7. Fazit: Das Fazit fasst die Kernaussagen zusammen, insbesondere den Wunsch nach besserer technischer Unterstützung und die kritische Einstellung der Lehrkräfte gegenüber einer vollständigen Digitalisierung.
8. Ausblick: Der Ausblick skizziert zukünftige Entwicklungen und schlägt vor, die langfristigen Auswirkungen der Mediennutzung in einer Folgestudie zu evaluieren.
Medienausstattung, Mediennutzung, Homeschooling, Corona-Pandemie, Lehrpersonal, digitaler Unterricht, Kommunikationstools, Schule, Bildungsforschung, digitale Kompetenz, Fernunterricht, Rheinland-Pfalz, Online-Befragung.
Die Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung der technischen Medienausstattung und der Nutzung dieser Medien durch Lehrkräfte an weiterführenden Schulen in Rheinland-Pfalz infolge der Corona-Pandemie.
Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse der Ausstattung (privat vs. schuleigen), den genutzten Kommunikationskanälen für den Fernunterricht sowie den Chancen und Risiken der Digitalisierung aus Sicht des Lehrpersonals.
Das Ziel ist es, herauszufinden, wie Lehrkräfte mit der plötzlichen Umstellung auf das Homeschooling umgegangen sind, welchen Bedarf an technischer Ausstattung sie sehen und wie sie die Zukunft des digitalen Unterrichts bewerten.
Es wurde eine empirische Untersuchung mittels eines Online-Fragebogens durchgeführt, wobei die Daten von 48 Lehrkräften weiterführender rheinland-pfälzischer Schulen ausgewertet wurden.
Im Hauptteil werden die demografischen Daten der Teilnehmenden, der Besitz und die Nutzung von Endgeräten, der Einsatz von Kommunikationstools wie BigBlueButton oder Moodle sowie die persönliche Haltung zum Fernunterricht detailliert dargelegt.
Wichtige Begriffe sind Medienausstattung, Homeschooling, digitale Kompetenz, Lehrpersonal und die kritische Auseinandersetzung mit der langfristigen Umstellung auf digitalen Unterricht.
Die Beschränkung wurde gewählt, um die Vergleichbarkeit der Ergebnisse zu erhöhen, da die Mediennutzung in der Grundschule laut vorliegender Forschung signifikant von der an weiterführenden Schulen abweicht.
Die Mehrheit der befragten Lehrkräfte steht einer vollständigen langfristigen Umstellung auf digitalen Unterricht kritisch gegenüber, befürwortet jedoch eine sinnvolle Kombination aus analogen und digitalen Methoden.
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