Masterarbeit, 2021
113 Seiten, Note: 1,7
Führung und Personal - Mitarbeitermotivation, Mitarbeiterzufriedenheit
1 Einführung und Forschungsfrage
1.1 Ausgangslage sowie Ziel und Zweck der Primärforschung
1.1.1 Forschungsproblematik
1.1.2 Bedeutung des Forschungsproblematik
1.2 Ziel und Zweck der Primärforschung
1.3 Auswahl des Unternehmens für die Primärforschung
1.3.1 ABC Consulting GmbH
1.3.2 Gründe für die Auswahl des Unternehmens
1.4 Über die Autorin
2 Übersicht der aktuellen Forschungslage
2.1 Selbstorganisation
2.2 Agile Transformation
2.2.1 Virtuelle Teams
2.2.2 Empirische Forschungen zu agiler Transformation
2.2.3 Untersuchungen zu Team Performance und virtuellen Teams
2.2.4 Forschungsergebnisse zu Selbstorganisation
2.3 Zusammenfassung der Literaturübersicht
3 Forschungsmethodologie
3.1 Forschungsphilosophie
3.2 Forschungsansatz
3.3 Forschungszweck
3.4 Forschungsstrategie
3.5 Auswahl der Untersuchung
3.6 Horizont der Forschung
3.7 Ethnische Gesichtspunkte
3.7.1 Ethische Fragen im Interview
3.7.2 Gültigkeit der Forschung
3.7.3 Stichprobengröße
4 Datenerhebungsprozess
4.1 Ausgangssituation der Primärforschung
4.2 Qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring
4.2.1 Gütekriterien qualitativer Forschung
5 Interpretation der Ergebnisse
5.1 Agile Transformation
5.2 Selbstorganisation
5.3 Virtuelle Teams
5.4 Handlungsempfehlungen für die Praxis
6 Diskussion
6.1 Limitationen
6.2 Schlussfolgerung
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss der Selbstorganisation auf die Teamperformance in agilen virtuellen Teams, da diese Organisationsform durch die Globalisierung, Digitalisierung und pandemiebedingte Veränderungen an Bedeutung gewonnen hat. Die zentrale Forschungsfrage zielt darauf ab zu verstehen, wie Selbstorganisation in virtuellen Kontexten gelingen kann und welche Effekte sie auf die Leistungsfähigkeit und Teamentwicklung hat.
2.2.1 Virtuelle Teams
Globalisierung und Digitalisierung haben die Arbeitswelt stark verändert. Das Internet bietet dabei eine Vielzahl an Möglichkeiten und ist fester Bestandteil der Arbeit 4.0. Das Team ist zur grundlegenden Organisationseinheit geworden, wenn es um Entwicklungs- und Innovationsarbeiten geht (Backström und Söderberg, 2016). Kennzeichnend für virtuelle Teams ist, dass die Teammitglieder an unterschiedlichen Standorten arbeiten. Sie interagieren und kommunizieren mit Hilfe moderner Kommunikationstechnologien. Dabei können unterschiedliche Formen virtueller Zusammenarbeit unterschieden werden. Virtuelle Teamarbeit kann innerhalb einer Organisation verortet sein, etwa bei Abteilungen an unterschiedlichen Standorten, so dass die Teamarbeit virtuell erfolgen muss. Eine weitere Form von virtueller Zusammenarbeit ist das Homeoffice. Insbesondere bei globalen Organisationen arbeiten häufig Mitarbeiter aus verschiedenen Abteilungen in einem virtuellen Team. Beiliegend werden virtuelle Teams bei befristeten Projekten eingesetzt. Im Gegensatz zu Präsenzteams, in denen die Muttersprache der Teammitglieder verwendet wird, gilt in virtuellen Teams oft Englisch als Teamsprache (App, 2013).
Auch Herczeg und andere beschreiben virtuelle Teams als Arbeitsgruppe, in denen Personen zusammenarbeiten, ohne persönlich am selben Ort anwesend zu sein. Es wird überdies ein breites Spektrum an Kommunikationstechnologien genutzt (Herczeg u. a., 2000). Eine weitere Definition virtueller Teams liefert Ebert. Ein virtuelles Team kann aus mehreren Mitarbeitern eines oder mehrerer Unternehmen bestehen. Alle Teammitglieder verfolgen ein gemeinsames Ziel, obschon sie an unterschiedlichen Standorten arbeiten. Die Arbeit in einem virtuellen Team erfolgt überregional, oft international und über kulturelle Grenzen hinweg. Dabei kommt es auch zur Überwindung von Zeitzonen. Bei der Zusammensetzung des virtuellen Teams orientiert man sich an den Kompetenzen und dem Fachwissen der Teammitglieder. Die Arbeit 4.0 sowie die COVID-Pandemie haben die Arbeit in der virtuellen Form drastisch beschleunigt. Zudem haben sie die fortschreitende Entwicklung der Kommunikationsmedien und Kanäle zusätzlich vorangetrieben. Des Weiteren ermöglichte die Einführung günstiger „Software as a Service“ (SaaS)-Pakete die Arbeit in virtuellen Raum. Diese Anwendungen sind mittlerweile für einen großen Teil der Unternehmen erschwinglich und unkompliziert in der Handhabung (Ebert, 2020).
1 Einführung und Forschungsfrage: Dieses Kapitel stellt die Problematik der virtuellen Zusammenarbeit dar, leitet das Forschungsinteresse ab und definiert die Zielsetzung der Primärforschung.
2 Übersicht der aktuellen Forschungslage: Es erfolgt eine theoretische Einordnung der Begriffe Selbstorganisation und agile Transformation sowie eine Betrachtung der empirischen Befunde zu Teamperformance in virtuellen Kontexten.
3 Forschungsmethodologie: Hier wird das methodische Forschungsdesign, inklusive der Forschungsphilosophie, des gewählten Ansatzes und der Strategie, detailliert begründet und dargelegt.
4 Datenerhebungsprozess: Dieses Kapitel beschreibt das Vorgehen bei der Durchführung der Experteninterviews sowie die Anwendung der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring.
5 Interpretation der Ergebnisse: Die Ergebnisse der Interviews werden ausgewertet und kritisch im Kontext der bestehenden Literatur diskutiert, ergänzt um praxisnahe Handlungsempfehlungen.
6 Diskussion: Der letzte Teil reflektiert die Limitationen der Studie, zieht eine zusammenfassende Schlussfolgerung und gibt Ausblicke für zukünftige Forschungsarbeiten.
Agile Transformation, Selbstorganisation, virtuelle Teams, Teamperformance, New Way of Work, qualitative Inhaltsanalyse, Arbeitswelt 4.0, Selbstführung, agile Methoden, Kommunikation, Teamentwicklung, Führungskompetenz, Homeoffice, interkulturelle Teams, Koordination.
Die Arbeit untersucht, welchen Einfluss die Selbstorganisation auf die Leistungsfähigkeit (Teamperformance) von agilen virtuellen Teams hat, insbesondere vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen der modernen Arbeitswelt.
Die zentralen Felder umfassen Selbstorganisation, agile Transformation und die Besonderheiten der virtuellen Zusammenarbeit sowie deren Auswirkungen auf die Performance.
Das primäre Ziel ist es, zu ermitteln, unter welchen Bedingungen Selbstorganisation in agilen virtuellen Teams gelingen kann und welchen Beitrag sie zur Leistungssteigerung leistet.
Die Arbeit nutzt einen empirischen, qualitativen Forschungsansatz. Es wurden acht leitfadengestützte Experteninterviews geführt, die mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wurden.
Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen beleuchtet, die Forschungsmethodik definiert, der Datenerhebungsprozess erläutert und die gewonnenen Erkenntnisse detailliert interpretiert.
Schlüsselbegriffe sind unter anderem Agile Transformation, Selbstorganisation, virtuelle Teams, Teamperformance, New Way of Work und qualitative Inhaltsanalyse.
Die Studie identifiziert eine wertschätzende und offene Unternehmenskultur als wesentlichen Treiber, der notwendig ist, um die Voraussetzungen für selbstorganisiertes Arbeiten zu schaffen.
Obwohl Selbstorganisation im Vordergrund steht, zeigt die Arbeit, dass eine koordinierende Führungsrolle weiterhin essenziell bleibt, um Rahmenbedingungen zu setzen, Hindernisse auszuräumen und eine Brücke zwischen strategischen Zielen und operativer Umsetzung zu schlagen.
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