Diplomarbeit, 2004
89 Seiten, Note: 2,1
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Begriffliche und thematische Grundlagen
2.1 Dienstleistung
2.2 Veranstaltung
2.3 Marke
2.4 Markenveranstaltung
2.5 Marketing
2.5.1 Veranstaltungsmarketing
2.5.2 Online-Marketing
2.6 Web-Event
3 Entwicklungen auf dem Veranstaltungsmarkt
3.1 Aspekte des Veranstaltungsmarktes
3.2 Notwendigkeit zur Effizienzsteigerung bei der Führung von Markenveranstaltungen
4 Web-Events
4.1 Kommunikationspolitik für Markenveranstaltungen
4.1.1 Ziele veranstaltungsspezifischer Kommunikationspolitik
4.1.2 Besonderheiten der Markenkommunikation
4.1.3 Phasen der Veranstaltungskommunikation
4.1.4 Kommunikationsinstrumente für Markenveranstaltungen
4.1.5 Bedeutung des Internets für die Markenkommunikation
4.2 Repräsentative Studie zur Veranschaulichung der Relevanz der Web-Events
4.3 Rahmenbedingungen für Web-Events
4.3.1 Akzeptanz durch die Zielgruppe
4.3.2 Gestaltung der Homepage
4.3.3 Softwareausstattung der Veranstalter und Nutzer
4.3.4 Erreichung entsprechender Bekanntheit
4.4 Klassifizierung von Web-Events
4.4.1 Veranstaltungsphasenabhängige Einteilung
4.4.2 Marketingfunktionsabhängige Einteilung
4.4.3 Web-Event Kombinationen
4.5 Effizienzmessung als Prämisse der Erfolgssteigerung durch Web-Events
4.5.1 Effizienzkriterien der Werbung
4.5.2 Werbeeffizienzkontrolle im Internet
4.5.3 Vorteile und Probleme der Erfolgsmessung im Internet
5 Beurteilung der Web-Events zur Effizienzsteigerung bei der Führung von Markenveranstaltungen
6 Schlussbetrachtung
Die Arbeit untersucht, inwiefern Web-Events als interaktive Online-Tools geeignet sind, die Effizienz bei der Führung von Markenveranstaltungen langfristig zu steigern, indem sie die Markenwahrnehmung fördern und Prozesse optimieren.
1.1 Problemstellung
Veranstaltungsunternehmen befinden sich in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld in dem das Leistungsangebot geprägt ist von hoher Austauschbarkeit zum einen und einer starken Informationsüberlastung zum anderen.
Darüber hinaus fordern sich ständig wandelnde gesellschaftliche Rahmenbedingungen den Veranstaltern ein immer höheres Maß an Flexibilität und Kreativität ab. Mit dem Ziel im Gedächtnis des Konsumenten ein dauerhaftes aber auch dynamisches Markenschema zu verankern, stehen die Unternehmen vor der Herausforderung, sich neue Marketinginstrumente für den Veranstaltungsmarkt zu nutze zu machen. Dabei werden auch bereits bekannte Werbemedien wiederentdeckt, wie z.B. das Internet. Trotz der Krise der vergangenen drei Jahre wird Onlinewerbeträgern für 2004 sogar ein Wachstumspotential von 11% zugesprochen (Engeser 2003, S. 50 ff.). Eines dieser innovativen Marketinginstrumente, welches sich auch gleichzeitig das Potential des Internets zu nutze macht, ist das Web-Event.
Unterstellt man, dass es Ziel der Veranstaltungsunternehmen ist, im Wettbewerb wahrgenommen zu werden und sich durch ihre Marke für den Konsumenten spürbar von den Mitbewerbern abzugrenzen, dann stellt sich die Frage, inwiefern Web-Events dazu geeignet sind, für die Veranstalter die Effizienz bei der Führung von Markenveranstaltungen langfristig zu steigern. Die Effizienzsteigerung bezieht sich dabei auf eine wirkungsvollere Ausgestaltung der eingesetzten Leistungserstellungsverfahren bei gegebener Ressourcenausstattung und Technologie (Gabler 1988, Sp. 1349).
1 Einleitung: Darstellung der Problemstellung im Veranstaltungsmarkt und der Zielsetzung der Arbeit, das Web-Event als Instrument der Effizienzsteigerung zu evaluieren.
2 Begriffliche und thematische Grundlagen: Definition grundlegender Begriffe wie Dienstleistung, Veranstaltung, Marke, Markenveranstaltung, Marketing sowie Abgrenzung des Web-Events.
3 Entwicklungen auf dem Veranstaltungsmarkt: Analyse aktueller Marktaspekte und der dringenden Notwendigkeit zur Effizienzsteigerung bei der Führung von Markenveranstaltungen.
4 Web-Events: Umfassende Untersuchung der Kommunikationspolitik, Rahmenbedingungen, Klassifizierungen und der Effizienzmessung von Web-Events.
5 Beurteilung der Web-Events zur Effizienzsteigerung bei der Führung von Markenveranstaltungen: Synthese und Bewertung der Eignung von Web-Events zur Prozessoptimierung und Imageverbesserung.
6 Schlussbetrachtung: Zusammenfassendes Resümee über die Bedeutung und das Potenzial von Web-Events im Rahmen einer integrierten Marketingstrategie.
Web-Event, Markenveranstaltung, Veranstaltungsmarketing, Online-Marketing, Markenkommunikation, Effizienzsteigerung, Interaktivität, Internet, Markenimage, Kundenbindung, Eventmarketing, Werbeerfolgskontrolle, Pull-Marketing, Community, Kommunikation.
Die Arbeit analysiert die Bedeutung von Web-Events als innovative Marketinginstrumente zur Unterstützung und effizienten Führung von Markenveranstaltungen im digitalen Zeitalter.
Die zentralen Themen umfassen die Grundlagen des Veranstaltungsmarketings, die spezifischen Kommunikationsanforderungen für Marken, die Nutzung des Internets zur Markenführung sowie Methoden der Erfolgsmessung.
Das Ziel ist es, das Erfolgssteigerungspotential von Web-Events aufzuzeigen und zu klären, wie diese dazu beitragen können, die Effizienz bei der Leistungserstellung von Markenveranstaltungen langfristig zu erhöhen.
Die Arbeit nutzt eine theoretische Herleitung durch Literaturanalyse sowie die Einbeziehung repräsentativer Studien (z.B. von eResults GmbH und Boston Consulting Group), um Akzeptanz und Wirkung von Web-Events zu belegen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Grundlagen, die Analyse von Marktveränderungen, die detaillierte Klassifizierung von Web-Events und die Auseinandersetzung mit Möglichkeiten der Werbeeffizienzkontrolle im Internet.
Zu den prägenden Begriffen gehören Web-Event, Markenveranstaltung, Interaktivität, Online-Marketing, Kundenbindung, Markenimage und Effizienzsteigerung.
Im Internet findet eine Verschiebung von einer Push- hin zu einer Pull-Strategie statt, wobei der Nutzer durch Interaktivität eine aktive Rolle einnimmt und selbst entscheidet, welche Informationen er konsumiert.
Obwohl technische Daten wie Klicks oder Visits schnell erfassbar sind, bleibt die Messung psychografischer Ziele wie Markenimage oder Erinnerung schwierig und erfordert weiterhin ergänzende Methoden wie Befragungen.
Der Halo-Effekt beschreibt, dass ein sympathisches Image des Veranstalters (z.B. durch innovative Gewinnspiele) positiv auf die Wahrnehmung der eigentlichen Produkte oder Leistungen ausstrahlt.
Web-Events werden hier als interaktive Online-Tools definiert, die Marketingmaßnahmen auf der Plattform des Internets darstellen, um Nutzer zu aktivieren, zu unterhalten und eine emotionale Verbindung zur Marke herzustellen.
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