Bachelorarbeit, 2021
58 Seiten, Note: 2,0
1 STEUERUNG DER PERFORMANCE IN EINEM MITTELSTÄNDISCHEN UNTERNEHMEN
1.1 VON DER LEISTUNGSMESSUNG ZUR LEISTUNGSSTEUERUNG
1.1.1 PERFORMANCE MEASUREMENT
1.1.2 PERFORMANCE MANAGEMENT
1.2 INSTRUMENTE DES PERFORMANCE MANAGEMENT
1.2.1 DIE BALANCED SCORECARD (BSC)
1.2.2 DIE PERFORMANCE PYRAMID
1.2.3 DAS QUANTUM PERFORMANCE MEASUREMENT SYSTEM
1.3 DIE BSC ALS INTEGRIERTES MANAGEMENTSYSTEM FÜR DEN MITTELSTAND
1.3.1 DER MITTELSTAND
1.3.2 DIE ÖKONOMISCHE BEDEUTUNG UND SITUATION DES DEUTSCHEN MITTELSTANDS
1.3.3 HÜRDEN UND HILFEN FÜR EINE BSC IM MITTELSTAND
2 DIE PERSPEKTIVEN DER BALANCED SCORECARD
2.1 DIE FINANZPERSPEKTIVE
2.1.1 ZIELE UND STRATEGIEN
2.1.2 DIE PHASEN
2.2 DIE KUNDENPERSPEKTIVE
2.2.1 MARKTSEGMENTIERUNG
2.2.2 KENNZAHLEN DER KUNDENPERSPEKTIVE
2.2.3 KERNKENNZAHLENGRUPPE (SPÄTINDIKATOREN)
2.2.4 LEISTUNGSTREIBER (FRÜHINDIKATOREN)
2.3 DIE INTERNE PROZESSPERSPEKTIVE
2.3.1 INNOVATIONSPROZESS
2.3.2 DER BETRIEBSPROZESS
2.3.3 DER KUNDENDIENST
2.4 DIE LERN- UND ENTWICKLUNGSPERSPEKTIVE
2.4.1 KERNKENNZAHLEN (SPÄTINDIKATOREN)
2.4.2 LEISTUNGSTREIBER (FRÜHINDIKATOREN)
2.5 WEITERE PERSPEKTIVEN
2.6 URSACHE- UND WIRKUNGSBEZIEHUNG
3 KONZEPT ZUR EINFÜHRUNG EINER BSC IN EINEM MITTELSTÄNDISCHEN UNTERNEHMEN
3.1 VORAUSSETZUNGEN EINER ERFOLGREICHEN IMPLEMENTIERUNG
3.2 PHASE 1: DEN ORGANISATORISCHEN RAHMEN SCHAFFEN
3.2.1 DIE BSC-ARCHITEKTUR
3.2.2 DIE PROJEKTORGANISATION
3.2.3 DIE PROJEKTABLAUFSTRUKTUR
3.2.4 DIE INFORMATION UND KOMMUNIKATION
3.3 PHASE 2: DIE STRATEGISCHEN GRUNDLAGEN KLÄREN
3.3.1 STRATEGIEVERSTÄNDNIS
3.3.2 ABLAUF DER STRATEGISCHEN KLÄRUNG
3.4 PHASE 3: EINE BSC ENTWICKELN
3.4.1 STRATEGISCHE ZIELE ABLEITEN
3.4.2 STRATEGY MAPS AUFBAUEN
3.4.3 MESSGRÖßEN AUSWÄHLEN
3.4.4 ZIELWERTE FESTLEGEN
3.4.5 STRATEGISCHE AKTIONEN BESTIMMEN
3.5 PHASE 4: DIE ORGANISATION STRATEGIEORIENTIERT AUSRICHTEN
3.6 PHASE 5: DEN KONTINUIERLICHEN EINSATZ DER BSC SICHERSTELLEN
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, mittelständischen Unternehmen das Konzept der Balanced Scorecard (BSC) näherzubringen und deren praktischen Nutzen für die strategische Unternehmenssteuerung zu verdeutlichen. Im Fokus steht dabei die Forschungsfrage, wie die BSC, trotz ihrer meist mit Großkonzernen assoziierten Komplexität, erfolgreich und angepasst im deutschen Mittelstand implementiert werden kann, um langfristigen Unternehmenserfolg sicherzustellen.
1.2.1 Die Balanced Scorecard (BSC)
Das wohl bekannteste PMS-Konzept ist das der Balanced Scorecard. Die Balanced Scorecard wurde 1992 von den Professoren Kaplan und Norton entwickelt. Sie wollten bereits mit dem Namen Balanced Scorecard zum Ausdruck bringen, dass es sich hierbei um ein ausgewogenes (Balanced) Konzept handelt, das einen eindeutigen Bezug zur Erfolgsmessung (Scorecard) nimmt. Das Konzept bietet das Fundament im Unternehmen, um Strategien auf allen Ebenen zu kommunizieren, verständlich zu machen und jedem Beteiligten zu verdeutlichen, welchen Beitrag er persönlich leisten muss, um die Unternehmensstrategie erfolgreich umzusetzen.
Der Grundgedanke der Balanced Scorecard ist, die Performance-Beurteilung eines Unternehmens unter vier verschiedenen Perspektiven vorzunehmen. Die Mission und Strategie eines Unternehmens soll in ein geschlossenes Bündel von quantitativer und qualitativer sowie monetärer und nicht monetärer Kennzahlen transformiert werden. Hierzu werden die finanziellen Steuerungsgrößen über sogenannte Ursache-Wirkungsketten mit den für die Unternehmensstrategie wichtigen Perspektiven, wie beispielsweise Kunden, interne Prozesse oder Lernen und Entwickeln, miteinander verbunden (siehe Abb. 4). Diese Vernetzung ist von zentraler Bedeutung.
1 STEUERUNG DER PERFORMANCE IN EINEM MITTELSTÄNDISCHEN UNTERNEHMEN: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen der Leistungsmessung und des Performance Managements und führt verschiedene Instrumente wie die Balanced Scorecard und die Performance Pyramid ein.
2 DIE PERSPEKTIVEN DER BALANCED SCORECARD: Hier werden die vier klassischen Perspektiven der Balanced Scorecard detailliert analysiert und deren Bedeutung für die strategische Ausrichtung eines Unternehmens hervorgehoben.
3 KONZEPT ZUR EINFÜHRUNG EINER BSC IN EINEM MITTELSTÄNDISCHEN UNTERNEHMEN: Dieses Kapitel präsentiert einen praxisorientierten Fünf-Phasen-Plan zur erfolgreichen Implementierung der Balanced Scorecard in mittelständischen Betrieben.
Balanced Scorecard, Mittelstand, Performance Management, Strategieumsetzung, Kennzahlensysteme, Performance Pyramid, Quantum Performance Measurement, Unternehmenserfolg, Finanzperspektive, Kundenperspektive, Geschäftsprozesse, Mitarbeiterentwicklung, Ursache-Wirkungskette, KMU, Managementinstrumente
Die Arbeit befasst sich mit dem Einsatz der Balanced Scorecard als Instrument zur strategischen Unternehmenssteuerung, speziell für mittelständische Unternehmen.
Zentrale Themen sind die Grundlagen des Performance Managements, die detaillierte Analyse der BSC-Perspektiven sowie die strukturierten Schritte für deren Einführung in KMU.
Ziel ist es, den Nutzen der Balanced Scorecard für den deutschen Mittelstand aufzuzeigen und eine Anleitung zur erfolgreichen Implementierung in dieser speziellen Unternehmensgruppe zu bieten.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Managementkonzepte und deren kritischer Übertragung auf die Besonderheiten mittelständischer Unternehmensstrukturen.
Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen der BSC auch spezifische Rahmenkonzepte (Performance Pyramid, QPM) diskutiert und ein konkreter Fünf-Phasen-Implementierungsplan entwickelt.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Balanced Scorecard, Strategieumsetzung, Mittelstand, Kennzahlensysteme und Performance Management charakterisiert.
Der Mittelstand zeichnet sich durch flachere Hierarchien und direktere Kommunikationswege aus, was einerseits die BSC-Implementierung vereinfacht, andererseits aber aufgrund begrenzter personeller und finanzieller Ressourcen spezifische Anforderungen an die Komplexität des Systems stellt.
Da Mitarbeiter im Mittelstand oft als erfolgskritische Ressource gelten und ihr Wissen sowie ihre Erfahrung maßgeblich zur Innovationskraft beitragen, ist diese Perspektive entscheidend für den langfristigen Unternehmenserfolg, auch wenn ihre Kennzahlen oft als "weiche Faktoren" schwerer messbar sind.
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