Diplomarbeit, 2008
132 Seiten, Note: 1,3
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1 Die Voraussetzungen für ein Weltmeisterschaftsturnier
2 Die Wahrheit liegt auf dem Rasen: Die WM-Spiele
2.1 Die Mannschaftsaufstellung und die Spieltaktik
2.1.1 Vierer-Abwehrkette
2.1.2 Spielgestaltendes Mittelfeld
2.1.3 Doppelspitze im Sturm
2.2 Die Theorie für das kommende Spiel
2.3 Einig und doch uneinig: Fans und Mannschaft
2.4 Die Woge der Begeisterung: Die Fans sind außer sich
2.5 Raus auf das Spielfeld: Hymne singen. Münze werfen. Anstoßen
2.6 Doppelpässe, lange Bälle, über die Flanken
3 Der lange Weg zur WM: Die Qualifikationsphase
3.1 Die WM 2010 – der Titel ein realistisches Ziel?
3.2 Auch der Bundestrainer bekommt Vorgaben
3.3 Der Trainer – ohne ihn geht es nicht
3.4 Elf Freunde sollt ihr sein - das Team
3.5 Partner der Mannschaft
3.6 Vorbereitende Freundschaftsspiele sind keine WM Spiele
3.7 Des Trainers letzten Worte vor dem Auslauf auf das Spielfeld
4 ’54, ’74, ’90, 2010?
Die Arbeit untersucht, wie das Bundesland Baden-Württemberg die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika nutzen kann, um sich durch eine gezielte Corporate Social Responsibility (CSR) Maßnahme kommunikativ als "erfolgreich, weil menschlich" zu positionieren.
Die Wahrheit liegt auf dem Rasen: Die WM-Spiele
Die wechselvolle Geschichte des Landes ist nur ein Einfluss auf die jetzigen Verhaltensweisen der Menschen, ihre Wertevorstellungen und ihre Ansichten. Ein umfassender Blick für die südafrikanische Mentalität führt an dieser Stelle zu weit, jedoch sei darauf hingewiesen, dass eben diese Mentalität für Europäer eine Herausforderung ist. Bedingt wird dies durch vielerlei Faktoren, wobei als herausragend die Zusammensetzung der Bevölkerung und unterschiedliche Werte zu nennen sind.
Zunächst zur Bevölkerungszusammensetzung: Die südafrikanische Bevölkerung setzt sich aus 77% Schwarzen (20% davon gehören der ethnischen Gruppe der Zulu an), 13% Weiße, 8,5% Coloureds und 1,5% Asiaten zusammen. Die meisten Südafrikaner verstehen sich nicht als südafrikanische Staatsbürger, sondern definieren ihre Identität über andere Aspekte, wie Rasse, Hautfarbe, ethnische Zugehörigkeit oder Religionszugehörigkeit. Auch das ist ein Indikator für ein von Europa abweichendes Werteverständnis. So lassen sich nach Mayer für Südafrika folgende Werte konstatieren: „family, solidarity, concern for each other, community of brothers and sisters (Biko), non-violent-communication, communication, moral attitudes (Mandela), family and network of relationships (Tutu), humanity of humankind, dignity, equality, spiritual self fulfillment, religion, sharing and empathy (Ubuntu), justice and truth (Coetzee).“
Auch die konzeptionelle Gestaltung und die Durchführung eines CSR-Engagements müssen diese Punkte dringend berücksichtigen, um letztlich akzeptiert zu werden und zu einem vorbildlichen Erfolg zu führen.
1 Die Voraussetzungen für ein Weltmeisterschaftsturnier: Einleitung in die Thematik der WM 2010 in Südafrika und die strategische Relevanz einer CSR-Maßnahme für das Land Baden-Württemberg.
2 Die Wahrheit liegt auf dem Rasen: Die WM-Spiele: Untersuchung theoretischer Determinanten für CSR-Maßnahmen unter Berücksichtigung der südafrikanischen Mentalität und systemtheoretischer Grundlagen.
3 Der lange Weg zur WM: Die Qualifikationsphase: Analyse der organisatorischen Ausgangslage, der potenziellen Projektpartner und der Herausforderungen vor Ort.
4 ’54, ’74, ’90, 2010?: Kritische Auseinandersetzung mit den Ergebnissen und Erläuterung der Notwendigkeit außergewöhnlicher Methoden bei ungewissen Ereignissen.
Corporate Social Responsibility, CSR, Fußball-Weltmeisterschaft 2010, Südafrika, Landesmarketing, Baden-Württemberg, Systemtheorie, Kommunikation, Storytelling, Markenpositionierung, Soziologie, Emotionen, Empowerment, Bildungsförderung, Stakeholder.
Es geht um die strategische Entwicklung und kommunikative Einbettung einer Corporate Social Responsibility (CSR) Maßnahme des Landes Baden-Württemberg im Umfeld der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika.
Die Arbeit verknüpft Markenführung, Kommunikationswirtschaft, Soziologie und Systemtheorie mit der praktischen Planung von Hilfsprojekten vor Ort.
Ziel ist es, ein Modell zu schaffen, das die Marke Baden-Württemberg sozial auflädt, um mediale Aufmerksamkeit zu generieren und nachhaltige Imageeffekte in Deutschland zu erzielen.
Die Arbeit nutzt systemtheoretische Ansätze nach Niklas Luhmann sowie soziologische Erkenntnisse über Emotionen und Gruppenverhalten, um Marketinginstrumente für eine nicht-kommerzielle Marke zu adaptieren.
Im Hauptteil werden drei Konzepte für CSR-Maßnahmen (Jobbörse, solide Schulbildung, Fußball-Workshop) detailliert ausgearbeitet und ihre kommunikative Umsetzung mittels Storytelling geprüft.
Wichtige Begriffe sind Corporate Social Responsibility, Systemtheorie, Storytelling, soziale Bindung und das Konzept der Marke Baden-Württemberg.
Sie dient als theoretische Grundlage, um zu verstehen, wie komplexe Erwartungsstrukturen im Umfeld der WM funktionieren und wie man diese durch Kommunikation effektiv beeinflussen kann.
Sie fungiert als unverzichtbarer lokaler Kooperationspartner, dessen Infrastruktur genutzt wird, um die CSR-Maßnahmen vor Ort in Soweto umzusetzen und pädagogische Qualität zu gewährleisten.
Da das Projekt langfristig angelegt ist, bietet Storytelling die Möglichkeit, eine authentische Geschichte zu konstruieren, die das Engagement vom unmittelbaren Verlauf der WM entkoppelt und somit flexibler vermarktbar macht.
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