Masterarbeit, 2021
148 Seiten, Note: 1,0
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1. Einleitung
1.1 Einordnung, Bedeutung und Relevanz des History Marketing
1.2 Problemstellung, Zielsetzung und methodischer Aufbau der Arbeit
2. Grundlagen des History Marketing
2.1 Definition und Herkunft des History Marketing
2.2 Entwicklung der wissenschaftlichen Unternehmensgeschichtsschreibung
2.3 Funktionen des historischen Wissens für Unternehmen
2.4 Ziele und Zielgruppen des History Marketing
2.5 Handlungsfelder und Kommunikationsinstrumente
2.6 Chancen und Risiken des Einsatzes der Unternehmensgeschichte im Marketing
2.7 Das Spannungsfeld zwischen Tradition und Innovation
3. Konzeptionelle Grundlagen zur Länderkultur
3.1 Der Kulturbegriff und Interkulturalität
3.2 Überblick über die Kulturstudien
3.3 Kulturstudien im Detail
3.3.1 Die Kulturstudien von Hofstede
3.3.2 Die Kulturstudien von Trompenaars
3.3.3 Die Kulturstudien von Hall
4. Untersuchung der Rolle interkultureller Aspekte bei der Kommunikation von Tradition und Unternehmensgeschichte
4.1 History Marketing in ausgewählten Kulturkreisen in der Praxis
4.1.1 Deutschland
4.1.1.1 Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin
4.1.1.2 Siemens AG
4.1.1.3 Volkswagen AG
4.1.2 USA
4.1.2.1 Lenox Corporation
4.1.2.2 International Business Machines Corporation
4.1.2.3 Ford Motor Company
4.1.3 Japan
4.1.3.1 K.K. Noritake Company
4.1.3.2 Panasonic Corporation
4.1.3.3 Toyota Motor Corporation
4.2 Auswirkungen der kulturellen Aspekte auf die Kommunikation von Unternehmensgeschichte
5. Kritische Würdigung, Fazit und Ausblick
Das primäre Ziel dieser Arbeit besteht darin, die Rolle interkultureller Aspekte bei der Kommunikation von Tradition und Unternehmensgeschichte in ausgewählten Kulturkreisen zu untersuchen. Die Arbeit analysiert, ob und inwiefern kulturelle Unterschiede innerhalb dieser Kommunikation existieren und welche Auswirkungen diese auf die vermarktungsorientierte Unternehmenskommunikation haben.
2.1 Definition und Herkunft des History Marketing
Zunächst werden die Begriffe Geschichte und Marketing gesondert definiert, anschließend zusammengeführt und sobald dieses Basiswissen vermittelt wurde, wird auf die Herkunft des zweiteiligen Terminus eingegangen.
Geschichte kann in Bezug auf das HM als gesellschaftlicher, kultureller und politischer Werdegang, der den Entwicklungsprozess eines bestimmten geografischen, kulturellen oder ähnlichen Bereichs beschreibt, bestimmt werden. Allgemein werden unter Geschichte die Aspekte der Vergangenheit verstanden, derer Menschen gedenken und „sie deuten, um sich über den Charakter zeitlichen Wandels und dessen Auswirkungen auf die eigene Gegenwart und Zukunft zu orientieren“. Vorrangig geht es in der Geschichtswissenschaft um die Rekonstruktion zeitlich zurückliegender Ereignisse in Korrelation mit dem Erklären, Definieren, Verstehen und Deuten von politischen, gesellschaft- sowie wirtschaftlichen Prozessen und Ereignissen.
Der Terminus Marketing leitet sich etymologisch von dem englischsprachigen „to market“ ab, was so viel bedeutet wie Handel treiben und sich auf „die Ausrichtung eines Unternehmens auf die Förderung des Absatzes durch Betreuung [und] Lenkung des Marktes sowie durch entsprechende Steuerung der eigenen Produkte“ bezieht. Meffert et al. definieren Marketing als „systematischen Entscheidungs- und Gestaltungsprozess, der die Berücksichtigung der Kundenbedürfnisse bei allen marktgerichteten Unternehmensaktivitäten sicherstellt, um hierüber die Unternehmensziele zu erreichen“.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Relevanz von Geschichte im modernen Marketing trotz schnelllebiger Wirtschaftskulturen und formuliert die Forschungsfrage bezüglich interkultureller Unterschiede.
2. Grundlagen des History Marketing: Dieses Kapitel definiert History Marketing als Instrument der Unternehmenskommunikation, erörtert dessen Funktionen und zeigt das Spannungsfeld zwischen Tradition und Innovation auf.
3. Konzeptionelle Grundlagen zur Länderkultur: Hier werden zentrale Begriffe wie Kultur und Interkulturalität abgegrenzt und ein Überblick über bedeutende Kulturstudien (Hofstede, Trompenaars, Hall) gegeben.
4. Untersuchung der Rolle interkultureller Aspekte bei der Kommunikation von Tradition und Unternehmensgeschichte: Dieser Hauptteil analysiert Fallbeispiele aus Deutschland, den USA und Japan und untersucht die Auswirkungen kultureller Dimensionen auf die Historienkommunikation.
5. Kritische Würdigung, Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen, kritisiert die begrenzte Datenbasis und gibt einen Ausblick auf die wachsende Bedeutung von Historie als erfolgskritische Ressource.
History Marketing, Unternehmensgeschichte, Interkulturelles Management, Unternehmenskultur, Markenführung, Tradition, Innovation, Länderkultur, Public History, Unternehmenskommunikation, Kulturstudien, Hofstede, Trompenaars, Hall, Unternehmensarchiv.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Nutzung von Unternehmensgeschichte als Marketinginstrument (History Marketing) und untersucht, wie interkulturelle Aspekte die Kommunikation dieser Geschichte beeinflussen.
Die zentralen Themen sind History Marketing, Unternehmensgeschichtsschreibung sowie die Anwendung kulturvergleichender Studien auf die Unternehmenskommunikation in verschiedenen Ländern.
Das Ziel ist es zu untersuchen, welche Rolle kulturelle Faktoren bei der Kommunikation von Tradition und Historie in ausgewählten Kulturkreisen spielen und wie sich diese auf die Unternehmensstrategie auswirken.
Es wird eine Literaturanalyse zu den Themen Marketing und Kulturstudien durchgeführt, ergänzt durch eine qualitative Analyse ausgewählter Praxisbeispiele von Unternehmen aus Deutschland, den USA und Japan.
Im Hauptteil werden nach der theoretischen Fundierung konkrete Fallbeispiele von Konzernen (z.B. KPM, Siemens, Volkswagen, Ford, IBM, Toyota, Panasonic) hinsichtlich ihres Umgangs mit Historie und interkulturellen Besonderheiten untersucht.
Wichtige Begriffe sind History Marketing, Unternehmenskultur, Markenidentität, Interkulturalität und Kulturdimensionen nach Hofstede, Trompenaars und Hall.
In Deutschland wird Tradition oft wissenschaftlich und direkt kommuniziert, während in Japan verstärkt implizite Botschaften und eine Einbettung in soziale sowie kollektive Kontexte im Vordergrund stehen.
Archive bilden das Fundament der Historienkommunikation; ihre Rolle variiert jedoch: Während sie in Deutschland oft als öffentlich zugängliche Wissensressourcen dienen, werden sie in anderen Kulturen eher als interne Steuerungsinstrumente genutzt.
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