Diplomarbeit, 2007
31 Seiten
1 EINLEITUNG
1.1 Ideenfindung
1.2 Ziele
1.3 Aufbau der Arbeit
1.4 Abgrenzung
2 BESTANDESAUFNAHME
2.1 Situation in Indien
2.1.1 Bevölkerung
2.1.2 Wirtschaft / Konjunktur / BIP
2.1.3 Kultur Indiens
2.1.3.1 Bollywood und sein Einfluss auf die Schweiz
2.1.3.2 Landessprachen
2.1.4 Das Reiseverhalten der Inder
2.1.5 Ausgaben der Inder für ihre Ferien
2.1.6 Fazit und Rückschlüsse
2.2 Situation in der Schweiz
2.2.1 Logiernächte in der Schweiz
2.2.2 Reiseziele in der Schweiz
2.2.3 Durchschnittliche Ausgaben von Indern in der Schweiz
2.2.4 Fazit
2.3 Allgemeine Besonderheiten von Indern
2.3.1 Verpflegung
2.3.1.1 Essen Allgemein
2.3.1.2 Nichtalkoholische Getränke
2.3.1.3 Alkoholische Getränke
2.3.1.4 Tischsitten
2.3.2 Verhalten in Gesellschaft
2.3.2.1 Kontakt
2.3.2.2 Familie
2.3.3 Freizeit
2.3.3.1 Sport
2.3.3.2 Shopping
2.3.4 Gestik
2.3.5 Hygiene
2.4 Fazit
3 UNTERSUCHUNG IN DER PRAXIS
3.1 Hotel Terrace (Engelberg)
3.1.1 Befragung von indischen Gästen
3.1.1.1 Erläuterungen zum Fragebogen
3.1.1.2 Probleme bei der Befragung
3.1.1.3 Zusammensetzung der Befragten
3.1.1.4 Buchungsrelevante Fragen
3.1.1.5 Beurteilung der Dienstleistungen insgesamt
3.1.1.6 Fazit der Befragung
3.1.2 Befragung Frau Karin Joss, Front Office Manager
3.1.2.1 Buchungen
3.1.2.2 Probleme mit Indern
3.1.2.3 Schulungen für Mitarbeiter
3.1.2.4 Zimmer
3.1.2.5 Essen
3.1.3 Fazit der Befragung
4 SCHLUSSFOLGERUNG
4.1 Tipps im Umgang mit Indern
4.2 Massnahmen
4.2.1 Schulungsleitfaden zur Sensibilisierung der Mitarbeiter
4.2.1.1 Mitarbeiter allgemein
4.2.1.2 Mitarbeiter im F&B Bereich
4.2.1.3 Mitarbeiter an der Rezeption
4.2.2 Massnahmenkatalog
4.3 Schlusswort
Ziel der Arbeit ist es, die spezifischen Bedürfnisse indischer Hotelgäste zu analysieren, um durch gezielte, praxisorientierte Lösungsansätze die Servicequalität in Schweizer Hotels zu optimieren und Missverständnisse im täglichen Umgang zu minimieren.
2.3 Allgemeine Besonderheiten von Indern
Nachfolgend werden allgemeine, auf das Gastgewerbe bezogene Punkte und Besonderheiten indischen Verhaltens erfasst. Diese können in der Interaktion mit Indern sehr wichtig sein. Im Kontext von Dienstleistungen und Service sind diese Aspekte zu beachten, um den Inder zu verstehen und ihm entgegenzukommen. Sicher erlangt der Inder je länger, je mehr Reiseerfahrung und erwartet nicht das Gleiche wie in seiner Heimat. Es gibt allerdings immer noch Punkte, bei denen er sehr traditionell veranlagt ist und dies zu Missverständnissen führen kann.
2.3.1 Verpflegung
2.3.1.1 Essen Allgemein
Inder essen gern ihre einheimischen Gerichte. Das Essen ist in Indien ein Wohlfühlfaktor. Dies besagt auch der Spruch „Khao, pio, maja karo!“23 was soviel bedeutet wie „Iss, trink und geniesse das Leben!“. Die Nahrung nimmt einen hohen Stellenwert ein. Wenn Inder reisen, gehen sie in indische Restaurants. So zum Beispiel auf dem Jungfraujoch, wo es seit längerem ein indisches Restaurant gibt. Zuweilen wissen die Touristen auch gar nicht, dass man in Europa ebenfalls vegetarisch essen kann. Auch wirkt das europäische Essen, im Vergleich zu indischen Gerichten, mit seiner Gewürzvielfalt, als fad. In Indien wird das Essen sehr scharf serviert, was mit zwei Punkten zusammenhängt. Erstens wird die Verdauung angeregt und ein gesunder Stuhlgang gefördert. Dies findet auch schon in der Ayurveda (indische Gesundheitslehre) besondere Beachtung. Zweitens wird durch die Schärfe der Gewürze der Kreislauf angeregt. Die Schärfe macht demnach „klar“ im Kopf. Meistens gibt es zum Gericht weissen Reis, da der gesündere, unbehandelte Reis als „unrein“ gilt. Inder, die sich nicht vegetarisch ernähren, bevorzugen Lamm- oder Hühnerfleisch. Auf keinen Fall Rindfleisch servieren, aus religiösen Gründen. Die Kuh zählt in Indien als heilig.
1 EINLEITUNG: Die Einleitung erläutert die Motivation für die Arbeit und steckt den Rahmen ab, indem sie Ziele und die Abgrenzung der Untersuchung definiert.
2 BESTANDESAUFNAHME: Dieses Kapitel analysiert die demografische und wirtschaftliche Situation in Indien sowie deren Auswirkungen auf das Reiseverhalten und die Spezifika im Umgang mit indischen Gästen.
3 UNTERSUCHUNG IN DER PRAXIS: Basierend auf einer Umfrage und Experteninterviews im Hotel Terrace wird die praktische Umsetzung der Betreuung indischer Gäste untersucht und ausgewertet.
4 SCHLUSSFOLGERUNG: Die Arbeit mündet in einen praktischen Leitfaden mit Tipps und einem Massnahmenkatalog, um Hoteliers bei der professionellen Aufnahme indischer Gäste zu unterstützen.
Indien, Schweizer Tourismus, indischer Gast, Hotelmanagement, interkulturelle Kommunikation, Reiseverhalten, Dienstleistungsqualität, Hotel Terrace, Mitarbeiterschulung, Esskultur, interkulturelle Kompetenz, Gastgewerbe, Bollywood, Kaufkraft.
Die Arbeit behandelt den Umgang mit indischen Gästen in der Schweizer Hotellerie unter Berücksichtigung kultureller Besonderheiten.
Die Schwerpunkte liegen auf dem Reiseverhalten der Inder, kulturellen Verhaltensmustern, der wirtschaftlichen Bedeutung sowie praktischen Tipps für Hotels.
Das Ziel ist die Erstellung eines Leitfadens für Hoteliers, um Missverständnisse zu vermeiden und den Service für indische Gäste zu optimieren.
Es werden eine theoretische Ist-Analyse anhand von Statistiken sowie eine praxisnahe Umfrage und Experteninterviews angewandt.
Der Hauptteil umfasst eine detaillierte Bestandesaufnahme der indischen Kultur und Wirtschaft, deren Reiseverhalten sowie eine Fallstudie aus der Praxis.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Indien, Schweizer Tourismus, interkulturelle Kommunikation und Servicemanagement charakterisieren.
Das Hotel Terrace gilt als Kompetenzzentrum, da es sich bereits früh auf indische Gäste spezialisiert und wertvolle Erfahrungen gesammelt hat.
Die Ernährung hat für indische Gäste einen sehr hohen Stellenwert; das Angebot von authentischen, meist vegetarischen oder spezifisch gewürzten Speisen ist essenziell.
Das Familienbewusstsein ist im indischen Kulturkreis sehr stark ausgeprägt; das Reisen erfolgt meist im grossen Familienverbund, was auch Anforderungen an die Zimmerbelegung stellt.
Da indische Gäste teils sehr direkte Verhaltensweisen zeigen und andere Tischsitten pflegen, hilft Schulung, Vorurteile abzubauen und den Service professioneller zu gestalten.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

