Bachelorarbeit, 2021
62 Seiten
Diese Bachelorarbeit analysiert die Geschlechterpolitik rechtspopulistischer Parteien in Europa am Beispiel von Deutschland und Ungarn. Dabei untersucht sie, ob sich durch diese Politik eine neue Frauenfeindlichkeit formiert und welche Auswirkungen sie auf feministische und gleichstellungspolitische Errungenschaften hat. Die Arbeit zielt darauf ab, die Strategien und Argumentationsmuster rechtspopulistischer Parteien im Kontext der Geschlechterpolitik zu analysieren und deren Auswirkungen auf die gesellschaftliche Gleichstellung der Geschlechter zu beleuchten.
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den zentralen Begriffen Rechtspopulismus, Geschlechterpolitik, Anti-Feminismus, Anti-Genderismus, Gleichstellung, Frauenrechte, und analysiert die Entwicklungen in Deutschland und Ungarn. Die Arbeit fokussiert auf die Analyse der strategischen Positionierung von rechtspopulistischen Parteien zu Gender-Themen, auf die Auswirkungen dieser Positionen auf die Gleichstellung der Geschlechter und auf die Entstehung neuer Formen von Frauenfeindlichkeit.
Anti-Genderismus ist ein Kampfbegriff, mit dem rechtspopulistische Parteien gegen moderne Gleichstellungspolitik und die Vielfalt von Geschlechteridentitäten mobilisieren, um traditionelle Rollenbilder zu bewahren.
Unter Fidesz wurden feministische Errungenschaften massiv unter Druck gesetzt. Die Politik fördert ein konservatives Familienbild, das Frauen primär in der Rolle der Mutter sieht und Rechte wie den Schwangerschaftsabbruch neu verhandelt.
Die AfD betont die biologische Ungleichheit zwischen Mann und Frau und lehnt Gender-Mainstreaming ab. Sie sieht die traditionelle Familie als Leitbild und ordnet Männlichkeit und Weiblichkeit spezifische Aufgaben zu.
Die Arbeit untersucht die These, dass der Erfolg rechtspopulistischer Parteien eine Reaktion auf die Erosion patriarchaler Geschlechterordnungen und die zunehmende Gleichberechtigung ist.
Durch die Supprimierung (Unterdrückung) feministischer Errungenschaften und die Polarisierung der Gesellschaft durch Genderthemen droht eine Rückentwicklung hart erkämpfter Menschen- und Frauenrechte.
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