Bachelorarbeit, 2015
92 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 Hintergrund und Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit
2. Regionalmarketing
2.1 Definition und Abgrenzung des Begriffs
2.2 Anwendung des klassischen Marketings auf die Region
3. Die Region Neunkirchen
3.1 Standortprofil der Region Neunkirchen
3.2 Demografische Entwicklung und Strukturwandel
3.3 Die Wirtschaftsförderung als Träger des Regionalmarketings
4. Die Dachmarke der Region Neunkirchen
4.1 Abgrenzung von Marke und Dachmarke
4.2 Die Dachmarke als Vorstellungsbild
4.2 Ziele der Dachmarke
5. Entwicklung des Marketingkonzeptes für die Region Neunkirchen
5.1 Aufbau des regionalen Marketingkonzeptes
5.2 Situationsanalyse der Region Neunkirchen
5.2.1 Stärken-Schwächen-Analyse
5.2.2 Chancen-Risiken-Analyse
5.2.3 Verbindung zur SWOT-Analyse
5.2.4 Wesentliche Ergebnisse der Imageanalyse
5.3 Festlegung des Leitbildes und der Ziele
5.3.1 Bestimmung des Leitbildes für die Region Neunkirchen
5.3.2 Zieldefinition im Rahmen des Marketingkonzeptes
5.3.3 Bedeutung der Corporate Identity als Teilziel des Konzeptes
5.4 Strategiebestimmung zur Umsetzung der Marketingziele
5.5 Planung der Marketingmaßnahmen
5.5.1 Gestaltung des regionalen Marketing-Mix
5.5.2 Maßnahmen der Markenpolitik
5.5.3 Maßnahmen der Kommunikationspolitik
5.5.4 Maßnahmen der Kundenbeziehungspolitik
5.5.5 Maßnahmen der Leistungspolitik
5.6 Umsetzung und Kontrolle des Marketingkonzeptes
6. Fazit
Diese Arbeit untersucht die Bedeutung von Regionalmarketing als Instrument zur nachhaltigen Entwicklung der Region Neunkirchen. Im Fokus steht die Entwicklung eines Marketingkonzeptes sowie die Etablierung einer Dachmarke, um den Herausforderungen des demografischen Wandels und des Strukturwandels entgegenzuwirken, die Identität der Bevölkerung zu stärken und das Image der Region gegenüber Investoren, Fachkräften und Touristen zu schärfen.
4.2 Die Dachmarke als Vorstellungsbild
Die Gestaltung der Marke, das sogenannte Branding, soll ein attraktives und einzigartiges Vorstellungsbild bei der Zielgruppe hervorrufen. Diese Vorstellungsbilder von der Region wecken bei den Menschen Assoziationen, die wiederum das Image der Region entscheidend prägen. Dahingehend sind Vorstellungsbilder Ausdruck für die emotionale Bewertung, die persönliche Erfahrung sowie die Haltung gegenüber der Marke. Um die Vorstellungsbilder möglichst lebendig zu gestalten, müssen daher geeignete Markierungselemente, wie der Markenname sowie das Markenlogo herangezogen werden.
In Bezug auf das Markenlogo beschreibt und betont das visuelle Element die Bedeutung des Markennamens. Zudem ermöglicht der grafische Bestandteil des Logos eine schnellere Assoziation mit der Leistung der Marke. In diesem Zusammenhang zeigt Abbildung 4 das Logo der neuen Dachmarke als Wort-Bild-Zeichen mit dem dazugehörigen Claim.
Demzufolge ist auch die Marke der Region Neunkirchen das Resultat von gezielt eingesetzten Marketingmaßnahmen, via sprachlicher als auch visueller Reize, sowie von persönlichen Erfahrungen. Wie Abbildung 5 veranschaulicht, zählen der Markenname als auch die visuelle Darstellung bezüglich der Typografie, zu der sprachlichen Präsentation der Marke. Bilder und reale Eindrücke prägen sowohl das Gedächtnisbild als auch das Wahrnehmungsbild der Region, wobei diese in einer Wechselbeziehung zueinander stehen. Einerseits sind die inneren Bilder im Gedächtnis der Menschen verankert, andererseits werden sie auch durch wahrgenommene Bilder und Impressionen sowie durch eigene als auch durch zugetragene Erfahrungen geprägt. Zudem entstehen Gedächtnisbilder auch aufgrund gedanklicher und emotionaler Vorstellungen, ohne jegliche, äußere Reize. Im Ergebnis beeinflusst die aus dem Gedächtnisbild resultierende Marke, die Einstellungen der Menschen sowie das Image der Region. Damit sind die in der Marke verkörperten, inneren Bilder ausschlaggebend für die Präferenzbildung und das Verhalten der Menschen im Hinblick auf die Region.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in den strukturellen und demografischen Wandel der Region Neunkirchen ein und definiert das Regionalmarketing als strategisches Ziel der Arbeit.
2. Regionalmarketing: In diesem Kapitel werden grundlegende Definitionen und die Anwendbarkeit klassischer Marketinginstrumente auf regionale Räume theoretisch erarbeitet.
3. Die Region Neunkirchen: Es folgt eine detaillierte Standortanalyse der Region, inklusive ihrer demografischen Lage und der Rolle der Wirtschaftsförderung als Akteur.
4. Die Dachmarke der Region Neunkirchen: Dieses Kapitel erläutert die theoretische Abgrenzung von Markenführung zur Dachmarkenstrategie und deren Bedeutung für das externe Vorstellungsbild.
5. Entwicklung des Marketingkonzeptes für die Region Neunkirchen: Der Hauptteil beschreibt den Prozess von der Situationsanalyse bis hin zur operativen Planung von Maßnahmen zur Marken-, Kommunikations- und Leistungspolitik.
6. Fazit: Das Fazit resümiert die gewonnenen Erkenntnisse und unterstreicht die Rolle des Regionalmarketings für die langfristige Zukunftsfähigkeit der Region.
Regionalmarketing, Neunkirchen, Dachmarke, Marketingkonzept, Standortmarketing, Strukturwandel, demografischer Wandel, SWOT-Analyse, Corporate Identity, Markenpolitik, Wirtschaftsförderung, Standortprofil, Regionalentwicklung, Markenimage, Kommunikation
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Regionalmarketing für die Region Neunkirchen und der Entwicklung eines nachhaltigen Marketingkonzeptes zur Etablierung einer neuen Dachmarke.
Zentrale Themen sind die Markenbildung für Regionen, die Analyse von Standortfaktoren, Strategien zur Profilierung im Wettbewerb sowie die praktische Umsetzung von Marketingmaßnahmen.
Das primäre Ziel ist es, ein Marketingkonzept zu entwickeln, das die Identität der Region stärkt, das Image verbessert und die Region als attraktiven Wohn- und Wirtschaftsstandort positioniert.
Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Situationsanalyse, die insbesondere die SWOT-Analyse (Strengths, Weaknesses, Opportunities, Threats) nutzt, um Strategien abzuleiten.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Situationsanalyse, eine strategische Festlegung von Leitbildern und die Planung konkreter Marketinginstrumente wie Marken-, Kommunikations-, Kundenbeziehungs- und Leistungspolitik.
Die zentralen Begriffe sind Regionalmarketing, Dachmarke, Neunkirchen, Strukturwandel, SWOT-Analyse und Corporate Identity.
Die Region strebt an, den Wandel als Chance zu nutzen, indem sie etwa Kompetenznetzwerke im Gesundheits- und Pflegesektor etabliert und moderne Medien wie die Landkreis-App einsetzt.
Die Dachmarke dient als integratives Element, das die Vielfalt der Region bündelt und nach außen ein einheitliches, unverwechselbares Profil vermittelt, um gegenüber anderen Regionen wettbewerbsfähig zu bleiben.
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