Bachelorarbeit, 2021
59 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Das Beispielunternehmen
2.1. IT-Handel und Softwarelösungen GmbH & Co. KG
2.2. Geschäftsmodell
2.3. Operatives Controlling
2.3.1. Planung
2.3.2. Zielsetzungen
2.3.3. Kennzahlen und KPIs
2.3.4. Entscheidungen
3. Echtzeitcontrolling
3.1. Definition von Echtzeitcontrolling
3.2. Informationen auf Echtzeitbasis
3.2.1. Big-Data
3.2.2. Business-Intelligence und Business-Analytics
3.3. Informationsüberfluss
3.4. Einsatzmöglichkeiten
3.5. Dashboard
3.5.1. Definition
3.5.2. Darstellungen auf einem Dashboard
3.5.3. Verschiedene Ausführungen
4. Arbeiten im Echtzeitcontrolling
4.1. Unternehmensspezifisches Dashboard
4.1.1. Zielgruppe definieren
4.1.2. Art des Dashboards
4.1.3. Aktualisierungshäufigkeit
4.1.4. Layout und Gruppierung
4.1.5. Relation der Menge
4.1.6. Das Dashboard der IT-KG
4.2. Generation Smartphone
4.2.1. Endgeräte
4.2.2. Funktionsumfang
4.3. Unterstützung in operativen Entscheidungsprozessen
4.3.1. Handlungsexpertise
5. Fazit
5.1. Schlussfolgerung
5.2. Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Darstellung einer effizienteren, schnelleren und genaueren Entscheidungsfindung durch den Einsatz von Echtzeitcontrolling und Dashboards in mittelständischen IT-Dienstleistungsunternehmen. Anhand einer fiktiven IT-Handel und Softwarelösungen GmbH & Co. KG wird veranschaulicht, wie Echtzeitdaten operative Entscheidungsprozesse unterstützen und Planungssicherheit erhöhen können.
3.1. Definition von Echtzeitcontrolling
Ganz im Sinne des Echtzeitcontrollings ist es, „Entscheidungen […] anhand von automatisch aufbereitete[n] und in Echtzeit verfügbare[n] Informationen“ zu treffen. Ziel ist es, nicht nur Entscheidungsfristen bzw. Zeiten zu reduzieren, sondern vielmehr zielgerichtetere und effektivere Entscheidungen zu treffen. Es handelt sich dabei um eine Controllingform, welche es beispielsweise ermöglichen soll mit Hilfe von Echtzeitdaten die Kundenzufriedenheit oder Produktionsprozesse zu verbessern. Auch eine Unterstützung im Bereich des Risikocontrollings ist durch die verschiedenen Analysemethoden gewährleistet.
Mithilfe von leistungsfähigeren Technologien wie Big-Data und Real-Time-Analytics wird die Echtzeitüberwachung, also die Grundlage des Echtzeitcontrollings, erst möglich. Ergänzt werden Real-Time-Analytics von Predictive- und Prescriptive-Analytics.
Es ist von besonderem Vorteil, dass die zwei Analysemethoden die Möglichkeit bieten, „unstrukturierte Daten in Echtzeit zu analysieren […] [und] Verknüpfungen zwischen [..] nicht aufeinander bezogenen Daten“ herzustellen. Während seit dem Zivilisationsbeginn bis ins Jahr 2003 fünf Exabyte produziert wurden, wird diese Datenmenge heute innerhalb von zwei Tagen geschaffen.
Wie Abbildung 3 zeigt, werden die Datenmengen immer größer. Aufgrund des Themas von Big-Data, ist davon auszugehen, dass sie weitergehend auch vielfältiger und komplexer werden. Es werden nicht mehr ausschließlich Vergangenheitsdaten verarbeitet. Es fließen immer mehr Echtzeitdaten in den alltäglichen Datenspeicher hinein. Mit Hilfe von BI, Predictive- und Prescriptive-Analytics ist es möglich, innerhalb eines Unternehmens den Datenpool zu verwalten und mit Hilfe von Echtzeitdaten das Controlling abzuwickeln.
1. Einleitung: Die Einleitung motiviert die Relevanz von Echtzeitdaten im Unternehmenskontext und definiert das Ziel der Arbeit, die Unterstützung operativer Entscheidungen durch Dashboards zu untersuchen.
2. Das Beispielunternehmen: Dieses Kapitel stellt das fiktive Unternehmen IT-Handel und Softwarelösungen GmbH & Co. KG vor, inklusive Geschäftsmodell, Planungsprozessen und der Identifikation entscheidungsrelevanter Kennzahlen (KPIs).
3. Echtzeitcontrolling: Es werden die theoretischen Grundlagen des Echtzeitcontrollings, der Datennutzung (Big-Data, BI, Analytics) sowie die Rolle und Gestaltung von Dashboards als Visualisierungsinstrumente definiert.
4. Arbeiten im Echtzeitcontrolling: Der Hauptteil beschreibt praxisnah die Konzeption eines unternehmensspezifischen Dashboards, die Bedeutung mobiler Endgeräte und illustriert anhand eines Falls die Unterstützung operativer Entscheidungen.
5. Fazit: Das Kapitel schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung der Chancen und Risiken des Echtzeitcontrollings und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung und Integration dieser Technologie.
Echtzeitcontrolling, Dashboard, Operatives Controlling, Big-Data, Business Intelligence, Business Analytics, Unternehmenscockpit, Key Performance Indicator, Entscheidungsfindung, Digitalisierung, Mobile Computing, Predictive Analytics, Prescriptive Analytics, Echtzeitdaten, Unternehmensführung.
Die Arbeit untersucht den Nutzen und die praktische Anwendung von Echtzeitcontrolling und Dashboards zur Unterstützung operativer Entscheidungsprozesse in einem mittelständischen IT-Dienstleistungsunternehmen.
Die zentralen Themen sind Echtzeitcontrolling, Datenmanagement (Big-Data), Business Intelligence, moderne Visualisierungstechniken durch Dashboards sowie deren Rolle in operativen Planungsprozessen.
Das Ziel ist die Darstellung einer effizienteren Entscheidungsfindung durch den Einsatz eines auf Echtzeitdaten basierenden Dashboards, das zur Unterstützung operativer Entscheidungsprozesse dient.
Die Arbeit nutzt eine deduktive Herleitung durch Auswertung bestehender Fachliteratur und veranschaulicht die theoretischen Konzepte anhand eines fiktiven Praxisbeispiels einer IT-GmbH & Co. KG.
Der Hauptteil befasst sich mit der Definition des Echtzeitcontrollings, der Konzeption eines firmenspezifischen Dashboards unter Berücksichtigung von KPIs sowie der Erläuterung der Unterstützung bei operativen Entscheidungsprozessen anhand eines konkreten Fallbeispiels.
Schlüsselwörter sind u.a. Echtzeitcontrolling, Dashboard, Operatives Controlling, Big-Data, Business Analytics, Predictive Analytics und Entscheidungsfindung.
Der Vergleich dient der Veranschaulichung, dass wie bei einem Fitnesstracker, der Vitalfunktionen überwacht, auch das Dashboard komplexe Unternehmensdaten in Echtzeit aggregiert, visualisiert und den Management-Nutzer bei Abweichungen zum Handeln anregt.
Das Dashboard fungiert als Frühwarnsystem, indem es sinkende Kontostände, eine steigende Kundenfluktuation und sinkende Lizenzverlängerungen visualisiert, was den Controller zur notwendigen Anpassung der operativen Budgets und Marketingstrategien zwingt.
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