Diplomarbeit, 2006
127 Seiten, Note: 1,0 (Sehr Gut)
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Aufbau und Zielsetzung
2. Akzeptanzmodelle mobiler Portale
2.1. Studie “Journal of the Academy of Marketing Science”
2.2. Studie von VTT Information Technologie
3. Kritische Nutzungsanalyse
3.1. Nutzungsgelegenheiten
3.2. Bevorzugter Content
3.2.1. Nutzung nicht transaktionsorientierter Dienste
3.2.2. Nutzung transaktionsorientierter Dienste
3.3. Positive Beurteilung mobiler Dienste
3.4. Negative Beurteilung mobiler Dienste
3.5. Handlungsempfehlungen
3.6. Mobile Portale in Österreich
3.6.1. Soziodemographische Nutzertypologien
3.6.2. Psychographische Nutzertypologien
3.6.3. Meteorotroper Nutzungseinfluss
3.6.4. Content-Analyse
4. Vergleichsmarkt Japan
4.1. Kulturelle Unterschiede
4.2. Serviceorientierte Unterschiede
4.3. Content-Kategorien von i-mode
4.4. Best Practise: Girlswalker
4.5. Handlungsempfehlungen
5. Mobile Marketing
5.1. Rahmenbedingungen
5.1.1. Permission Marketing
5.1.2. Kampagnenmechaniken
5.1.2.1. Push-Mechanik
5.1.2.2. Pull-Mechanik
5.1.2.3. Vergleichsanalyse Push – Pull
5.1.2.4. Virales Marketing
5.1.2.4.1.Best Practise: WELLA – Virtual Kiss
5.1.3. Formen des Mobile Marketing
5.1.4. Ziele des Mobile Marketing
5.1.5. Akzeptanzfaktoren Mobile Marketing
5.2. Crossmediale Integration von Mobile Marketing
5.2.1. Crossmedia-Effekt
5.2.2. Crossmedia-Response
5.3. Akzeptanz Direktmarketing – Österreich
6. Best Practises
6.1. BMW
6.1.1. BMW 1er
6.1.1.1. Kommunikationspolitik
6.1.1.2. Mediaplanung
6.1.1.2.1.Internet
6.1.1.2.2.Mobiles Portal
6.1.1.2.3.PDA
6.1.1.2.4.Print
6.1.1.2.5.TV Spot
6.1.1.2.6.Zusätzliche Verkaufsförderung
6.1.1.3. Response
6.1.2. BMW 3er
6.1.2.1. Mediaplanung
6.1.2.1.1.Print
6.1.2.1.2.TV-Spot
6.1.2.1.3.Internet
6.1.2.1.4.Mobiles Portal
6.1.2.1.5.Zusätzliche Verkaufsförderung
6.1.2.2. Response
6.1.3. Handlungsempfehlungen
6.2. Mc Donald’s
6.2.1. Mc Donald’s „Text a Monster“
6.2.1.1. Kampagnenausgestaltung
6.2.1.2. Handlungsempfehlungen
6.2.2. Findet Nemo
6.2.2.1. Mobile Kampagne
6.2.2.2. Response
6.2.2.3. Handlungsempfehlungen
6.3. Coca-Cola
6.3.1. Cokefridge
6.3.1.1. Funktionsweise - Cokefridge
6.3.1.2. Mobile Marketing „Shoot & Enter“
6.3.1.3. Response
6.3.1.4. Handlungsempfehlungen
6.3.2. Fanta - Flaschenpost
6.3.2.1. Kampagnenmechanik
6.3.2.2. Mediaplanung
6.3.2.3. Response
6.3.3. Cool Summer - Lucky Star
6.3.4. Handlungsempfehlungen
7. Zusammenfassung
Diese Arbeit analysiert, wie mobile Portale und Mobile-Marketing-Kampagnen in Österreich erfolgreicher gestaltet werden können, indem sie kundenbedürfnisorientierte Erfolgsfaktoren identifiziert, den Vergleichsmarkt Japan untersucht und Best-Practice-Beispiele aus der Praxis heranzieht.
4.1. Kulturelle Unterschiede
Wesentlich zur raschen Verbreitung internetbasierter mobiler Dienste hat ebenfalls die in Japan, im internationalen Vergleich gesehen, anfänglich geringe Internetpenetration beigetragen. Im September 2003 lag die Internetpenetrationsrate bei 42,9 Prozent. Dennoch waren die Japaner stets an innovativen Technologien interessiert und wiesen dafür auch eine hohe Zahlungsbereitschaft auf. Dies erklärt auch den Erfolg, der Anfang der Neunziger Jahre sehr populären aber teuren Pagerdienste. NTT DoCoMo gelang es aber binnen kürzester Zeit, diese Dienste mit Hilfe der bedeutend günstigeren i-mode-Messagingdienste abzulösen.
Die Tatsache, dass die Japaner vorzugsweise öffentliche Verkehrsmittel benutzen hat zusätzlich dazu beigetragen, während Wartezeiten neue mobile Anwendungen auszuprobieren. Somit konnten bspw. während der Bahnfahrten E-Mails geschrieben, Handylogos oder Klingeltöne downgeloadet werden.
Hauptzielgruppe der i-mode-Anwendungen waren von Anfang an junge und innovationsfreudige Konsumenten, die keine Berührungsängste im Umgang mit neuen Technologien aufwiesen. Diese Fokussierung auf eine relativ junge Zielgruppe sowie ein Hauptaugenmerk auf Entertainment-Dienste, trugen wesentlich zum Erfolg von i-mode bei. Ein weiterer möglicher Erfolgsfaktor von i-mode, der in Zusammenhang mit der Technologieaffinität der Japaner steht, ist eine diesbezüglich geringe Frustrationsrate. Denn nur neun Prozent der japanischen User haben nach mehrmaligen kurzen und erfolglosen Versuchen das mobile Internet zu nutzen aufgaben, es ein weiteres Mal zu probieren.
1. Einleitung: Stellt die Relevanz der mobilen Portalnutzung dar und formuliert die zentralen Forschungsfragen sowie den Aufbau der Arbeit.
2. Akzeptanzmodelle mobiler Portale: Analysiert auf Basis empirischer Studien die Kernfaktoren für die Akzeptanz und Verwendung mobiler Dienste.
3. Kritische Nutzungsanalyse: Identifiziert spezifische Nutzungsgelegenheiten, bevorzugte Inhalte und Einflussfaktoren auf das mobile Nutzerverhalten in Österreich.
4. Vergleichsmarkt Japan: Betrachtet das erfolgreiche i-mode-Modell als Benchmark und leitet daraus Lehren für den österreichischen Markt ab.
5. Mobile Marketing: Diskutiert die Rahmenbedingungen, verschiedene Kampagnenmechaniken sowie deren strategische Zielsetzungen und Erfolgsfaktoren.
6. Best Practises: Veranschaulicht anhand konkreter Kampagnen von BMW, McDonald's und Coca-Cola die praktische Umsetzung erfolgreicher Mobile-Marketing-Konzepte.
7. Zusammenfassung: Fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt abschließende Handlungsempfehlungen für die Praxis.
Mobile Marketing, Mobile Portale, i-mode, Mobile-Commerce, User-Akzeptanz, Kundenbindung, Crossmedia, Kampagnenmechaniken, Push-Mechanik, Pull-Mechanik, Virales Marketing, CRM, Mobilkom Austria, Best Practises, Digitales Marketing.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Erfolgsfaktoren für die Nutzung mobiler Portale und wie diese durch gezielte Mobile-Marketing-Konzepte verstärkt werden kann.
Im Zentrum stehen Akzeptanzmodelle, das Nutzerverhalten, ein Marktvergleich mit Japan sowie detaillierte Analysen von Mobile-Marketing-Kampagnen.
Das Ziel ist es, Faktoren für eine gesteigerte mobile Portalnutzung zu identifizieren und Handlungsempfehlungen für die Kommunikation und Implementierung von Mobile-Marketing-Maßnahmen in Österreich abzuleiten.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literatur- und Studienanalyse, einer Korrelations- und Regressionsanalyse zur Untersuchung von Einflussfaktoren auf das Nutzungsverhalten sowie detaillierten Best-Practice-Fallstudien.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von Nutzermodellen, die kritische Untersuchung des österreichischen Marktes, den Vergleich mit dem japanischen i-mode-Modell und eine umfangreiche Analyse erfolgreicher Best-Practice-Kampagnen.
Mobile Marketing, Akzeptanzfaktoren, Customer Relationship Management, Crossmedia-Integration und die Nutzung mobiler Portale.
Studien, wie die der Academy of Marketing Science, belegen, dass "perceived enjoyment" (Spaß und Unterhaltung) der stärkste Treiber für die Nutzungsabsicht von mobilen Diensten ist.
Die Analyse zeigt eine signifikante Korrelation zwischen schlechter Wetterlage und einer erhöhten Portalnutzung, was die Bedeutung kontextsensitiver Dienste unterstreicht.
Die virale Kommunikation spielt eine zentrale Rolle für die Steigerung der Reichweite und Akzeptanz, da Empfehlungen von bekannten Personen als glaubwürdiger und sympathischer wahrgenommen werden.
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