Bachelorarbeit, 2015
91 Seiten, Note: 1,1
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Vorgehensweise & Methodik
1.4 Hypothesen Entwicklung
2 Aktuelle Lage und Grundlagen der Fashion-Branche
2.1 Entwicklung
2.2 Textile Wertschöpfungskette
2.3 Traditionelles textiles Geschäftsmodell
2.3.1 Definitorische Grundlagen
2.3.2 Traditionelles Modell
2.3.3 Nachteile
3 Vertikalisierung in der Fashion-Branche
3.1 Entwicklung
3.2 Vertikales Geschäftsmodell
3.3 Darstellung der Modelle
3.3.1 Vertikalisierungsstrategien
3.3.2 Vorwärtsintegration
3.3.3 Rückwärtsintegration
3.4 Erfolgsfaktoren
3.4.1 Definitorische Grundlagen
3.4.2 Erfolgsfaktoren Vertikalisierung
3.5 Best Practice Unternehmen
3.5.1 H&M Konzept
3.5.1.1 Darstellung Unternehmen
3.5.1.2 Geschäftsmodell
3.5.2 Inditex Konzept
3.5.2.1 Darstellung Unternehmen
3.5.2.2 Geschäftsmodell
4 Implementierung eines vertikalen Geschäftsmodells
4.1 Vergleich traditionelles und vertikales Geschäftsmodell
4.2 Chancen und Risiken Analyse
4.3 Change Management
4.4 Organisationsstruktur
4.4.1 Interne Organisationstrukturen
4.4.2 Vertriebsstruktur
4.5 Informations- und Kommunikationskonzepte
4.5.1 Bedeutung Informationstechnologie
4.5.2 Quick Response Production
4.5.3 Efficient Consumer Response (ECR)
4.5.4 Collaborative Planning, Forecasting and Replenishment (CPFR)
4.5.5 RFID
4.6 Sourcing Strategien
4.6.1 Make or Buy
4.6.2 Direkter und Indirekter Einkauf
4.6.3 Lieferantenstruktur
4.6.4 Produktionsstandorte
4.6.5 Flexible Beschaffung
4.7 Produktentwicklung und Produktion
4.7.1 Produktionskapazitäten
4.7.2 Entwicklungskonzepte
4.7.3 Order Prozess
4.8 Supply Chain Planung
4.8.1 Supply Chain Ziele
4.8.2 Transportkonzepte Inbound
4.8.3 Lagerkonzepte
4.8.4 Distributionskonzept und Sortimentssteuerung
5 Kritische Analyse Vertikalisierung
5.1 Eignung Vertikalisierung für Unternehmen
5.2 Alternative Geschäftsmodelle
6 Hypothesen und Handlungsempfehlung
6.1 Betrachtung der Hypothesen
6.2 Handlungsempfehlung
7 Fazit
7.1 Zusammenfassung
7.2 Ausblick
Diese Arbeit analysiert die Erfolgsfaktoren vertikaler Geschäftsmodelle in der Fashion-Branche, um Optimierungspotenziale entlang der gesamten Wertschöpfungskette aufzuzeigen. Ziel ist es, Handlungsempfehlungen für Modeunternehmen zu formulieren, die sich im Wandel zu einer vertikalen Struktur befinden oder diese anstreben, wobei insbesondere die Modelle von H&M und Zara als Best-Practice-Beispiele untersucht werden.
3.4.2 Erfolgsfaktoren Vertikalisierung
Zu den Erfolgsfaktoren des vertikalen Geschäftsmodells gehören ein geschlossener Kommunikationskreislauf, die Ausrichtung der gesamten Wertschöpfung an den Kundenbedürfnissen, eine bedarfsorientierte Produktion, die Kontrolle über die gesamte Wertschöpfung, sowie die Verkürzung der Time-to-Market bzw. Lead Time.
Mit einem geschlossenen Kommunikationskreislauf können Daten über Verkaufszahlen und Kundenfeedback kontinuierlich allen am Wertschöpfungsprozess Beteiligten zur Verfügung gestellt werden. Kurze Kommunikationswege ermöglichen eine hohe Reaktionsfähigkeit auf Trends.
Die Wertschöpfung ist auf die Kundenwünsche, die sich trendbedingt permanent ändern, ausgerichtet. Durch den direkten Kundenkontakt am POS erhält der Hersteller direktes Feedback über die Absatzfähigkeit seiner Produkte und erfährt so, ob es sich um einen Topseller oder Slowseller handelt. Die gewonnenen Daten können wiederrum als Anreiz für die neuen Kollektionen genutzt werden. Vertikale Unternehmen bieten den Konsumenten modische Produkte in den Stores an und sind auch in der Lage die Trendänderungen schnell aufzugreifen. Diese Fähigkeit kann ebenfalls für die Erstellung neuer Kollektionen genutzt werden. Möglich macht dies die Transparenz der Verkaufszahlen auf Artikelebene. Es besteht die Möglichkeit das gesamte Jahr über das Angebot entsprechend der vorherrschenden Trends flexibel anzupassen. Dies wirkt sich positiv auf das Kaufverhalten der Kunden aus, was wiederrum zu Umsatzwachstum führt. Vertikale Unternehmen erhalten regelmäßig aktuelle Daten vom POS. Der direkte Kontakt zum Kunden am POS stellt einen weiteren Erfolgsfaktor dar.
1 Einleitung: Beschreibt den Strukturwandel und die Herausforderungen in der Fashion-Branche, die Unternehmen dazu zwingen, ihre traditionellen Geschäftsmodelle kritisch zu hinterfragen.
2 Aktuelle Lage und Grundlagen der Fashion-Branche: Erläutert die Charakteristika der Branche, die traditionelle Wertschöpfungskette sowie die Nachteile des klassischen, arbeitsteiligen Geschäftsmodells.
3 Vertikalisierung in der Fashion-Branche: Definiert das vertikale Geschäftsmodell, analysiert verschiedene Strategien wie Vorwärts- und Rückwärtsintegration und stellt H&M sowie Zara als Best-Practice-Unternehmen vor.
4 Implementierung eines vertikalen Geschäftsmodells: Untersucht die notwendigen Prozessanpassungen in den Bereichen Organisation, Sourcing, Logistik und IT, um ein vertikales Konzept erfolgreich umzusetzen.
5 Kritische Analyse Vertikalisierung: Erörtert die Eignung vertikaler Strategien für verschiedene Unternehmenstypen und betrachtet alternative Optionen zur Marktpositionierung.
6 Hypothesen und Handlungsempfehlung: Bewertet die eingangs aufgestellten Hypothesen und leitet konkrete Handlungsempfehlungen für Unternehmen im Wandel ab.
7 Fazit: Fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Bedeutung vertikaler Modelle im Wettbewerbsumfeld.
Fashion-Branche, Vertikalisierung, Geschäftsmodell, Wertschöpfungskette, Vorwärtsintegration, Rückwärtsintegration, Supply Chain Management, Time-to-Market, Best-Practice, H&M, Zara, RFID, Kundenorientierung, Prozessoptimierung, Wettbewerbsvorteil.
Die Bachelor-Thesis untersucht, wie Unternehmen in der Fashion-Branche durch die Umstellung von traditionellen, arbeitsteiligen Geschäftsmodellen auf vertikal integrierte Strukturen ihre Wettbewerbsfähigkeit erhöhen können.
Die zentralen Felder umfassen die Wertschöpfungsstufen vom Design bis zum Point-of-Sale, Sourcing-Strategien, Produktionsstandorte, Logistikkonzepte und den Einsatz von IT-gestützten Informationssystemen.
Das Ziel ist die Identifikation der Erfolgsfaktoren vertikaler Geschäftsmodelle und die Ableitung von Handlungsempfehlungen für Unternehmen, die ihre Supply Chain optimieren wollen.
Es erfolgt eine kritische Analyse von Fachliteratur, Wirtschaftsberichten und Best-Practice-Beispielen (H&M und Zara), um die theoretischen Konzepte mit der unternehmerischen Praxis abzugleichen.
Der Hauptteil behandelt die verschiedenen Formen der Vertikalisierung, die organisatorischen Anforderungen, Sourcing-Strategien wie "Make or Buy" sowie Supply-Chain-Optimierungen wie RFID oder effiziente Transportkonzepte.
Zu den Kernbegriffen zählen Vertikalisierung, Wertschöpfungskette, Time-to-Market, Supply Chain Management und Kundenorientierung.
Es ermöglicht die Kombination von Effizienz bei der Basiskollektion (Push) mit einer hohen Reaktionsfähigkeit auf kurzfristige Modetrends durch bedarfsorientierte Nachlieferung (Pull), was die Abschreibungsquoten senkt.
Die IT bildet das Rückgrat der Supply Chain, da sie den schnellen Austausch von Abverkaufsdaten zwischen den Filialen und der Produktion ermöglicht, was für kurze Lead Times und eine effiziente Steuerung essentiell ist.
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