Diplomarbeit, 2008
87 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Gang der Untersuchung
2. Die betriebliche Beschaffungsfunktion
2.1 Definitorik und Abgrenzung
2.1.1 Beschaffung und Einkauf
2.1.2 Objekte der Beschaffung
2.1.3 Aufgaben der Beschaffung
2.1.4 Ziele der Beschaffung
2.2 Die historische Entwicklung des Einkaufs zur kritischen Erfolgskomponente
3. Risikomanagement
3.1 Definitorik und Einführung
3.1.1 Risiko
3.1.2 Strategisches und operatives Risiko
3.1.3 Risikokategorien
3.1.3.1 Allgemeine Risikokategorien
3.1.3.2 Risiken im industriellen Umfeld
3.1.3.3 Risiken in der Beschaffung
3.1.4 Risikomanagement
3.2 Geschichte und Bedeutungszuwachs des Risikomanagements
3.3 Ziele und Aufgaben des Risikomanagements
3.4 Der Risikomanagementprozess
3.4.1 Risikoidentifikation
3.4.2 Risikobewertung
3.4.3 Risikosteuerung
3.4.4 Risikodokumentation und -überwachung
4. Qualität
4.1 Definitorik
4.2 Die Auswirkungen niedriger und hoher Qualitätsausprägungen
4.3 Qualitätskosten
4.4 Die Entwicklung des Qualitätsdenkens
5. Risikomanagement von Qualitätsrisiken im Einkauf
5.1 Risikoidentifikation
5.2 Risikobewertung
5.3 Risikosteuerung
5.3.1 Steuerungsmaßnahmen vor der Auftragsvergabe
5.3.1.1 Lieferantenbewertung und präventive Qualitätssicherung
5.3.1.1.1 Lieferantenbesuche und Selbstauskunft der Lieferanten
5.3.1.1.2 Lieferantenaudit
5.3.1.1.3 Qualitätsmanagementsysteme beim Lieferanten
5.3.1.1.4 Technische Lieferbedingungen und vertragliche Vereinbarungen
5.3.1.1.5 Erstmusterprüfung
5.3.1.2 Lieferantenauswahl und positive Effekte der Lieferantenbewertung
5.3.2 Steuerungsmaßnahmen während der laufenden Geschäftsbeziehung
5.3.2.1 Beeinflussung von Lieferanten auf Beziehungsebene
5.3.2.1.1 Lieferantenpflege
5.3.2.1.2 Lieferantenerziehung
5.3.2.2 Organisierte Zusammenarbeit mit Lieferanten
5.3.2.2.1 Lieferantenförderung
5.3.2.2.2 Lieferantenentwicklung
5.3.2.3 Ergänzende Maßnahmen
5.3.2.3.1 Wareneingangsprüfung und Warenausgangskontrolle
5.3.2.3.2 Lagerhaltung
5.4 Risikodokumentation und -überwachung
6. Zusammenfassung und Ausblick
Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Bedeutung von Qualitätsrisiken im Einkauf hervorzuheben und aufzuzeigen, wie ein systematisches Risikomanagement dazu beitragen kann, diese Risiken zu identifizieren, zu bewerten und durch gezielte Lieferantensteuerung zu minimieren oder zu kontrollieren.
3.1.1 Risiko
Der Risikobegriff wird in der Literatur unterschiedlich definiert und unterteilt. Das Risiko findet seinen Ursprung in dem frühitalienischen Wort „risicare“. Es bedeutet soviel wie „etwas wagen“, wobei ein Wagnis immer die Möglichkeit von Folgen impliziert, die nicht erwartet oder erhofft werden.
Bitz deutet Risiko als das negative Abweichen von geplanten Größen im Rahmen der Geschäftstätigkeit. Der St. Gallener Risikobegriff nimmt eine ähnliche Position ein. Diese Interpretation fasst Risiko als die Summe der Möglichkeiten auf, die dazu führen können, dass Erwartungen aufgrund von Störprozessen nicht erfüllt werden. Meier umschreibt Risiko als mögliche Abweichung von einem erwarteten Ergebnis, bzw. als Streuung um einen Erwartungswert. Dabei sind sowohl schlechtere als auch bessere Ergebnisse durch die Risikosituation möglich. Dem Umstand negativer und positiver Ausprägungsformen von Risiken wird auch bei Lück Rechnung getragen (siehe Abbildung 3-1).
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung der Beschaffung für den Unternehmenserfolg in Zeiten zunehmender Globalisierung und definiert die Forschungsfrage der Arbeit.
2. Die betriebliche Beschaffungsfunktion: Dieses Kapitel definiert die Begriffe Einkauf und Beschaffung, grenzt sie voneinander ab und analysiert die historische Entwicklung des Einkaufs von einer operativen Hilfsfunktion hin zu einem strategischen Erfolgsfaktor.
3. Risikomanagement: Hier werden die theoretischen Grundlagen des Risikomanagements, verschiedene Kategorisierungsmöglichkeiten von Risiken sowie der Risikomanagementprozess von der Identifikation bis zur Überwachung ausführlich dargelegt.
4. Qualität: Dieses Kapitel widmet sich dem Qualitätsbegriff, den Auswirkungen unterschiedlicher Qualitätsniveaus, der Struktur von Qualitätskosten und der historischen Entwicklung von Qualitätskonzeptionen.
5. Risikomanagement von Qualitätsrisiken im Einkauf: Als Kernstück der Arbeit verknüpft dieses Kapitel die Themen Einkauf, Risikomanagement und Qualität, indem es konkrete Handlungsoptionen zur Steuerung qualitätsbedingter Lieferrisiken erörtert.
6. Zusammenfassung und Ausblick: Der Abschluss fasst die wesentlichen Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer zielgerichteten Beeinflussung von Lieferanten zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit.
Risikomanagement, Einkauf, Beschaffung, Qualitätssicherung, Lieferantenmanagement, Lieferantenaudit, Qualitätsrisiken, Prozessorientierung, Lieferantenentwicklung, Lieferantenbewertung, Qualitätskosten, Wettbewerbsvorteil, Risikobewertung, Risikoidentifikation, Wertschöpfungskette.
Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung von Risikomanagement auf Qualitätsrisiken innerhalb der Beschaffungsfunktion eines Unternehmens.
Die zentralen Themen sind das Risikomanagement, die Beschaffungsfunktion, Qualitätsmanagement sowie die verschiedenen Ansätze zur Lieferantensteuerung und -entwicklung.
Ziel ist es aufzuzeigen, wie Risikomanagement als systematisches Instrument dazu dienen kann, die Qualität im Einkauf zu sichern und somit die Wettbewerbsposition eines Unternehmens zu stärken.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse, die durch zahlreiche praxisbezogene Beispiele und Modelle aus der Industrie ergänzt wird.
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen des Risikomanagements und der Qualität, verknüpft diese im Kontext der Beschaffung und erläutert detailliert Steuerungsmaßnahmen – sowohl vor der Auftragsvergabe als auch während der laufenden Geschäftsbeziehung.
Kernbegriffe sind Risikomanagement, Einkauf, Qualitätssicherung, Lieferantenbewertung und Wertschöpfungspartnerschaften.
Strategische Risiken sind komplexer, haben einen längeren Zeithorizont und beeinflussen die langfristige Existenz, während operative Risiken meist aus Alltagsabläufen oder fehlerhaften Prozessen entstehen.
Zu den wichtigsten Instrumenten zählen Lieferantenbesuche, Selbstauskünfte, das Lieferantenaudit sowie die Anwendung formaler Qualitätsmanagementsysteme (z.B. nach DIN EN ISO 9002).
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