Masterarbeit, 2020
103 Seiten, Note: 1,0
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Heutige Arbeitswelt
3.2 Begriffsdefinitionen
3.2.1 Gesundheit
3.2.2 Management
3.2.3 Betriebliches Gesundheitsmanagement
3.2.4 Digitales Betriebliches Gesundheitsmanagement (dBGM)
3.2.5 Arbeits- und Gesundheitsschutz
3.2.6 Betriebliche Gesundheitsförderung
3.2.7 Betriebliches Eingliederungsmanagement
3.3 Arbeitswelt 4.0
3.3.1 Arbeitswelt 4.0
3.3.2 Industrie 4.0
3.4 New Work
3.4.1 Agile Teamarbeit
3.4.2 Homeoffice
3.4.3 Work-Life-Balance
3.4.4 Work-Life-Blending
3.5 Studien zu gesundheitlichen Auswirkungen der Arbeitswelt 4.0 und New Work
3.5.1 Publikationen zu Arbeitswelt 4.0
3.5.2 Publikationen zu New Work
4 METHODIK
4.1 Fragestellungen
4.2 Untersuchungsablauf
4.3 Vorgehensweise bei der Auswertung
4.3.1 Identifikation
4.3.2 Vorauswahl
4.3.3 Eignung
4.3.4 Einschluss
4.4 Vorgehen der Fundstellen mittels Qualitative Inhaltsanalyse
4.5 Vorgehen bei der Beantwortung der Fragestellungen
5 ERGEBNISSE
5.1 Vorstellung Rechercheergebnisse
5.2 Auswertungsergebnisse der Fundstellen
5.3 Beantwortung der Fragestellungen
5.3.1 Arbeitsbedingungsfaktoren
5.3.2 Digitalisierung
5.3.3 Physische Gesundheit Arbeitswelt 4.0
5.3.4 Psychische Gesundheit Arbeitswelt 4.0
5.3.5 Soziales Umfeld
5.3.6 Atypische Arbeitszeitsysteme
5.3.7 Work-Life-Balance
5.3.8 Homeoffice
5.3.9 Physische Gesundheit New Work
5.3.10 Psychische Gesundheit New Work
5.3.11 Zusammenfassung der Ergebnisse aus den Fragestellungen
6 DISKUSSION
6.1 Zusammenfassung, Bewertung und Interpretation der Hauptergebnisse
6.2 Diskussion der Methodik
6.3 Ausblick
7 ZUSAMMENFASSUNG
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, auf Basis einer systematischen Literaturrecherche die Merkmale und Ausprägungen der Konzepte "Arbeitswelt 4.0" und "New Work" zu identifizieren und deren spezifische Potenziale sowie Risiken in Bezug auf die Gesundheit von Beschäftigten zu analysieren. Dabei steht die Beantwortung der Forschungsfragen im Vordergrund, inwiefern sich diese modernen Arbeitsformen auf die physische und insbesondere die psychische Gesundheit auswirken.
3.3.1 Arbeitswelt 4.0
Arbeit 4.0 ist momentan eines der meist verwendeten Schlagworte, wenn es um die Zukunft der Arbeitswelt geht, eine Google-Suche ergibt mehr als 38 Mio. Treffer. Der Begriff „Arbeit 4.0“ leitet sich aus dem seit einiger Zeit intensiv geführten Diskurs um „Industrie 4.0“ ab (Definition vgl. Kap. 3.3.2, S. 14). Arbeit 4.0 behandelt nicht nur Trends und Entwicklungen im industriellen Bereich, sondern darüber hinaus das gesamte System Arbeit mit seinen umfangreichen Facetten. (Rump & Eilers 2017, S. 4). In Grünbuchs Definition von Arbeiten 4.0 (BMAS, 2015) wird unter Arbeiten 4.0 ein vernetzteres, digitaleres und flexibleres Arbeiten beschrieben, dabei findet ein Wandel der Produktionsweise, eine wachsende Vernetzung und zunehmende Kooperation von Mensch und Maschine statt. Diese Kooperation ändert nicht nur die Art, wie produziert wird, sondern schafft auch ganz neue Produkte und Dienstleistungen. Durch den kulturellen und gesellschaftlichen Wandel entstehen neue Ansprüche an Arbeit, auch die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen verändert sich so (BMAS, 2015, S. 38). Ein weit verbreitetes Schlagwort hierbei ist „Disruption“, wonach über kurz oder lang durch Digitalisierung ein totaler Umbruch aller sozialen und wirtschaftlichen Strukturen stattfindet (Hirsch-Kreinsen & Wienzek, 2019, S. 18).
Zukünftig wird laut Bauer (2015) die Arbeit zum Menschen kommen und nicht mehr der Mensch zur Arbeit. Hierbei geht es hauptsächlich um die bestehende Möglichkeit, unabhängig von Zeit und Ort zu arbeiten, die gleichzeitig aber nicht das Bedürfnis nach menschlicher Nähe und Gemeinschaft verdrängen wird. Darüber hinaus beschreibt er, dass bestimmte Aufgaben und Tätigkeiten besser oder ausschließlich im Team zu bewältigen sind. Als Beispiel seien Kreativworkshops oder Strategiemeetings genannt. Ebenso wird es in Zukunft zu einer weiteren Ausdifferenzierung flexibler Arbeitsmodelle kommen, was sowohl den Beschäftigten als auch dem Unternehmen entgegenkommt (Bauer, 2015). Konkret, so laut Bauer (2015), müsse dies mit flexibleren Rahmenbedingen wie zum Beispiel in Bezug auf Arbeitszeitregelungen einhergehen, flankiert durch individuelle Absprachen zwischen Mitarbeitenden und Führungskräften.
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Einführung in den Wandel der Arbeitswelt durch Digitalisierung und die daraus resultierende gesundheitliche Relevanz für Beschäftigte.
2 ZIELSETZUNG: Definition der Forschungsziele und der zentralen Fragestellungen bezüglich der gesundheitlichen Auswirkungen von Arbeitswelt 4.0 und New Work.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Detaillierte theoretische Einordnung der Begriffe Arbeitswelt 4.0, Industrie 4.0, New Work sowie gesundheitsrelevanter Konzepte wie BGM und Work-Life-Balance.
4 METHODIK: Beschreibung des systematischen Vorgehens bei der Literaturrecherche, der Dateneignung und der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring und Kuckartz.
5 ERGEBNISSE: Präsentation der Rechercheergebnisse und detaillierte Beantwortung der Forschungsfragen basierend auf dem Kategoriensystem.
6 DISKUSSION: Kritische Reflexion der Ergebnisse vor dem Hintergrund des aktuellen Forschungsstands sowie Diskussion der methodischen Vorgehensweise und Limitationen.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Abschließende Synthese der Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen zur Förderung der Gesundheit in einer sich wandelnden Arbeitswelt.
Arbeitswelt 4.0, New Work, Betriebliches Gesundheitsmanagement, BGM, Digitalisierung, Psychische Gesundheit, Homeoffice, Work-Life-Balance, Arbeitsschutz, Qualitatives Datenmaterial, Belastungsfaktoren, Empowerment, Agile Teamarbeit, Arbeitszeitgestaltung, Fehlzeiten
Die Arbeit untersucht den massiven Wandel der Arbeitswelt unter Begriffen wie "Arbeitswelt 4.0" und "New Work" und deren Auswirkungen auf die physische und psychische Gesundheit der Beschäftigten.
Zu den zentralen Themen gehören die Auswirkungen von Digitalisierung, Homeoffice, flexiblen Arbeitsmodellen und agiler Teamarbeit sowie deren Einfluss auf Belastung und Erholung der Mitarbeiter.
Ziel ist es, Potenziale und Risiken dieser modernen Arbeitskonzepte aufzuzeigen und durch eine systematische Literaturanalyse zu klären, wie diese die Gesundheit beeinflussen.
Es wurde eine systematische Literaturrecherche durchgeführt, deren Ergebnisse mittels einer qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring und Kuckartz unter Nutzung der Software MAXQDA ausgewertet wurden.
Der Hauptteil umfasst eine theoretische Fundierung (Begriffsdefinitionen, Studienstand), die methodische Vorgehensweise, die Ergebnisauswertung basierend auf einem Kategoriensystem sowie eine kritische Diskussion.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Digitalisierung, psychische Gesundheit, New Work, Arbeitswelt 4.0, Homeoffice und Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM).
Die Arbeit zeigt ein ambivalentes Bild: Homeoffice ermöglicht zwar mehr Autonomie und Flexibilität, was von vielen Beschäftigten als positiv empfunden wird, jedoch steigt bei extensivem Homeoffice das Risiko für psychische Belastungen durch entgrenztes Arbeiten.
Führung wird als zentraler Faktor identifiziert. Eine "gesunde Führung", die Rücksichtnahme und Beteiligung fördert, kann negative gesundheitliche Auswirkungen der digitalen Transformation abmildern.
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