Bachelorarbeit, 2020
63 Seiten
Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht
Die vorliegende Bachelorarbeit beschäftigt sich mit dem Thema Homeoffice und analysiert dessen Bedeutung als Zukunftsmodell im Kontext des Wandels der Arbeitswelt. Die Arbeit untersucht die Verbreitung von Homeoffice, die Vor- und Nachteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer sowie die rechtliche Einordnung von Homeoffice, insbesondere in Krisenzeiten.
Die Einleitung führt in die Thematik des Homeoffice ein und erläutert die Aktualität des Themas im Kontext der COVID-19-Pandemie. Im zweiten Kapitel werden verschiedene Formen von Homeoffice definiert und in ihren Besonderheiten dargestellt. Kapitel drei befasst sich mit der Verbreitung von Homeoffice im internationalen und nationalen Kontext und veranschaulicht die Entwicklungen in diesem Bereich. Das vierte Kapitel analysiert die Vor- und Nachteile von Homeoffice für Arbeitgeber und Arbeitnehmer, um ein umfassendes Bild der Chancen und Risiken zu zeichnen. Kapitel fünf beschäftigt sich mit der rechtlichen Einordnung von Homeoffice in Krisenzeiten. Hier werden die rechtlichen Möglichkeiten zur Einführung und Beendigung von Homeoffice sowie die Auswirkungen auf das Arbeitsrecht, den Arbeits- und Gesundheitsschutz und den Datenschutz beleuchtet.
Homeoffice, Telearbeit, Arbeitsrecht, Arbeitsbedingungen, COVID-19, Pandemie, Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Recht auf Homeoffice, Digitalisierung, Zukunft der Arbeit.
Man unterscheidet zwischen ausschließlicher Telearbeit (nur zu Hause), alternierender Telearbeit (Mix aus Büro und Homeoffice) und mobiler Telearbeit (ortsungebunden).
Grundsätzlich bedarf es einer vertraglichen Vereinbarung. In Krisenzeiten wird diskutiert, ob das Direktionsrecht (§ 106 GewO) unter Berücksichtigung von Art. 13 GG (Unverletzlichkeit der Wohnung) ausreicht.
Ein allgemeiner gesetzlicher Anspruch besteht in Deutschland aktuell nicht, ist aber Gegenstand intensiver politischer Debatten.
Der gesetzliche Unfallschutz greift auch im Homeoffice, sofern der Unfall in direktem Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit steht.
Der Arbeitgeber bleibt für die Einhaltung der DSGVO verantwortlich und muss sicherstellen, dass unbefugte Dritte (z. B. Familienmitglieder) keinen Zugriff auf Daten haben.
Dazu zählen soziale Isolation, die Entgrenzung von Arbeit und Privatleben sowie potenzielle Nachteile bei der Karriereentwicklung durch mangelnde Sichtbarkeit.
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