Bachelorarbeit, 2021
72 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1. Gegenstand
1.2. Fragestellung
1.3. Methodik
1.4. Aufbau
2. Literaturkapitel
2.1. „Price differences in almost competitive Markets” (1979)
2.2. „Using price distributions to estimate search costs“ (2006)
2.3. „Explaining Price Dispersion for Homogeneous Grocery Products” (2003)
2.4. „Does the Internet Make the Markets More Competitive?” (2002)
2.5. „Bargains and Ripoffs: A Model of Monopolistically Competitive Price Dispersion” (1977)
2.6. „Persistent Price Dispersion in Online Markets” (2006)
2.7. Price Dispersions in the Small and in the Large” (2004)
2.8. „Equilibrium Price Dispersion in Retail Markets for Prescription Drugs” (2000)
2.9. „Frictionless Commerce“ (2000)
2.10. „Price Dispersion then and now“ (2002)
2.11. Zusammenfassung
3. Das Marktgleichgewicht
3.1. Kernelemente eines Marktes
3.2. Angebot und Nachfrage
3.2.1. Angebot
3.2.2. Nachfrage
3.2.3. Zusammenfassung
3.3. Gleichgewichtspreis
3.4. Zusammenfassung
4. Von der Klassik zur Neoklassik
4.1. Klassik
4.2. Neoklassik
4.3. Zusammenfassung
5. Empirische Studie
5.1. Empirische Wirtschaftsforschung
5.2. Forschungsfrage
5.3. Beobachtungsplan
5.3.1. Beobachtungsgegenstand
5.3.2. Beobachtungsdurchführung
5.3.3. Zusammenfassung
5.4. Zusammenfassung
6. Produkte
6.1. funny-frisch
6.2. Pringles
6.3. Géramont
6.4. Heineken
6.5. Milka Haselnuss
6.6. Red Bull
6.7. Nintendo Switch
6.8. JBL Flip 5
6.9. PlayStation 4 Controller
6.10. Fifa 21
6.11. Analyse der gesammelten Daten
6.12. Zusammenfassung
7. Fazit
Die Bachelor-Arbeit untersucht empirisch, ob die neoklassische Markttheorie, die bei homogenen Gütern einen einheitlichen Gleichgewichtspreis postuliert, in der realen Wirtschaft im Wirtschaftsraum Einbeck (unter Einbeziehung digitaler Anbieter) Bestand hat. Die Forschungsfrage fokussiert dabei darauf, ob Preisstreuungen bei identischen Produkten tatsächlich verschwinden.
1.1. Gegenstand
Befragt man einen Volkswirtschaftler, wie der Handel an einem Markt funktioniert, so würde er wie folgt antworten: An einem Markt treffen Angebot und Nachfrage aufeinander. Aus diesen beiden Faktoren ergibt sich der Preis. Ist die Nachfrage hoch und das Angebot gering, so steigt der Preis. Ist das Angebot jedoch hoch und die Nachfrage niedrig, dann sinkt der Preis. Aus diesem stetigen Aufeinanderwirken dieser beiden Größen entwickelt sich der sogenannte Gleichgewichtspreis. Bei diesem Preis stimmen Angebot und die Nachfrage nach einem Gut überein.
Es gibt mittlerweile, vor allem durch den Fortschritt des Internets, eine grenzlose Menge an Marktteilnehmern, die die verschiedensten Güter anbieten und nachfragen. Demnach stellt sich die Frage, ob in der realen Wirtschaft der sogenannte Gleichgewichtspreis vorliegt.
Mit diesem beschriebenen Sachverhalt haben sich bereits viele Ökonomen auseinandergesetzt, empirische Untersuchungen durchgeführt und die Datenergebnisse anschließend analysiert. Vor allem in den 1990er Jahren und um die Jahrtausendwende wurden viele Analysen durchgeführt, da zu dieser Zeit die digitalen Neuerungen mit der kontinuierlichen Ausbreitung des Internets voranschritten und die Auswirkungen dessen noch unvorhersehbar waren. Konsumenten konnten Preise über das Internet von zuhause aus vergleichen, womit der Weg in die örtlichen Einzelhandelsgeschäfte nicht mehr notwendig war. Der Gleichgewichtspreis schien auf einmal für alle Konsumenten erreichbar. Die ersten empirischen Untersuchungen zu dem Thema des Gleichgewichtspreises gab es bereits in den 1920er Jahren. Jedoch wurden mit der Einführung des Internets viele Parameter wie zum Beispiel die Möglichkeit des Preisvergleiches bedeutend verändert. Um dieses Phänomen des Gleichgewichtspreises zu untersuchen, wurden in dieser Zeit viele verschiedene Artikel veröffentlicht.
1. Einleitung: Definiert das Thema, die Forschungsfrage und die methodische Vorgehensweise der Bachelor-Arbeit.
2. Literaturkapitel: Gibt einen Überblick über relevante Studien zum Gleichgewichtspreis und zur Preisstreuung, insbesondere im Kontext digitaler Märkte.
3. Das Marktgleichgewicht: Erläutert die theoretischen Grundlagen von Markt, Angebot, Nachfrage und die Bildung des Gleichgewichtspreises.
4. Von der Klassik zur Neoklassik: Stellt die Unterschiede zwischen klassischer und neoklassischer Markttheorie dar, insbesondere hinsichtlich der Preisbildung.
5. Empirische Studie: Beschreibt die methodischen Grundlagen der empirischen Wirtschaftsforschung und den spezifischen Beobachtungsplan für die Untersuchung.
6. Produkte: Präsentiert die Analyse von zehn verschiedenen homogenen Produkten unter Berücksichtigung von Preisen bei Online- und Offline-Anbietern.
7. Fazit: Führt die empirischen Ergebnisse zusammen und beantwortet die zu Beginn aufgeworfene Forschungsfrage.
Gleichgewichtspreis, Preisstreuung, Neoklassik, Empirische Wirtschaftsforschung, Suchkosten, Digitalisierung, Angebot und Nachfrage, Homogene Güter, Marktgleichgewicht, Online-Handel, Preisvergleich, Standardabweichung, Wettbewerbsmarkt, Preismechanismus.
Die Arbeit untersucht, ob die theoretische Annahme der Neoklassik, dass bei homogenen Gütern ein einheitlicher Gleichgewichtspreis herrscht, in der empirischen Realität beobachtbar ist.
Die Schwerpunkte liegen auf der Markttheorie, der Wirkung von Suchkosten im digitalen Zeitalter und der empirischen Analyse von Preisunterschieden bei Alltagsprodukten.
Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Ist der in der Neoklassik postulierte Gleichgewichtspreis in der empirischen Wirklichkeit tatsächlich zu beobachten?“
Es wird eine standardisierte Beobachtung durchgeführt, bei der Preise von zehn homogenen Produkten im Wirtschaftsraum Einbeck sowie bei Online-Anbietern zu einem Stichtag erhoben und mittels statistischer Kennzahlen wie der Standardabweichung analysiert werden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte Literaturrecherche, eine theoretische Herleitung des Marktgleichgewichts und eine umfangreiche empirische Analyse spezifischer Produkte aus dem Lebensmitteleinzelhandel und der Unterhaltungselektronik.
Wichtige Begriffe sind Gleichgewichtspreis, Preisstreuung, Suchkosten, Digitalisierung und Wettbewerbsmarkt.
Bei den untersuchten Lebensmitteln verzerren Versandkosten die Preise erheblich, während sie bei höherpreisigen Elektronikprodukten einen geringeren relativen Einfluss auf die Preisbildung haben.
Die Arbeit deutet darauf hin, dass eine höhere Anzahl digitaler Anbieter die Suchkosten für Konsumenten senkt und somit zu einem stärkeren Konkurrenzdruck führt, was sich in einer verringerten Preisstreuung widerspiegelt.
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