Masterarbeit, 2021
92 Seiten, Note: 2,7
1 Einleitung
2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Trickle-Down Effekt
2.2 Generation Y
2.3 Fitness-Influencer
3 Forschungsstand
4 Methode
4.1 Datenerhebung
4.2 Fragebogen und Variablen
4.3 Datenaufbereitung
4.4 Datenauswertung
5 Ergebnisse
5.1 Sozio-Demografie der Stichprobe
5.2 Deskriptive Ergebnisse
5.2.1 Trainingsmerkmale
5.2.2 Vorbild und Betrachter
5.3 Inferenzstatistische Ergebnisse
5.3.1 Einfluss der Vorbilder auf die Sportpartizipation
5.3.2 Ähnlichkeit der Vorbilder mit ihren Betrachtern
5.3.3 Nachahmungswürdigkeit und Leistungsfähigkeit der Vorbilder
6 Diskussion
6.1 Inspirierender und motivierender Einfluss von Fitnessvorbildern auf das Trainingsverhalten der Generation Y
6.2 Fitnessvorbilder und ihre Ähnlichkeit mit ihren Betrachtern, ihre herausragende Leistungsfähigkeit und Nachahmungswürdigkeit
7 Fazit
Die Arbeit untersucht den Einfluss von Fitnessvorbildern auf die Sportpartizipation der Generation Y im theoretischen Rahmen des Trickle-Down-Effekts. Dabei wird erforscht, ob Fitnessvorbilder einen motivierenden Effekt auf das Trainingsverhalten haben und inwiefern sie Ähnlichkeiten zu ihren Betrachtern aufweisen sowie über herausragende Leistungsfähigkeit verfügen.
2.1 Trickle-Down Effekt
Der Trickle-Down-Effekt, oder auch die Trickle-Down-Theorie, stammt ursprünglich aus den Wirtschaftswissenschaften. Der Begriff kommt aus dem Englischen und besteht aus den zwei Wörtern trickle (engl. für sickern) und down (engl. für nach unten). In der Ökonomie wird unter der Trickle-Down-Theorie verstanden, dass der Wohlstand der oberen Gesellschaftsschicht, durch dessen Konsum und Investitionen, zeitlich versetzt auch der unteren Gesellschaftsschicht zu mehr Wohlstand verhilft und es so zum Trickle-Down-Effekt kommt (vgl. Aghion & Bolton, 1997; Arndt, 1983; Sowell, 2013).
In der Sportwissenschaft bezieht sich das Verständnis des Trickle-Down-Effekts nicht auf das Einkommen und den Wohlstand der gesellschaftlichen Schichten, sondern auf die Sportpartizipation. Weed (2009) bezeichnet diesen Effekt als Demonstrationseffekt und van Bottenburg (2001) auch als Boris-Becker-Effekt. Innerhalb der Sportwissenschaft geht der Trickle-Down-Effekt davon aus, dass Menschen durch Spitzensport, Sportler oder Sportveranstaltungen inspiriert werden selbst sportlich aktiv zu werden (vgl. Weed, 2009, S. 4). Wicker und Frick (2016a, S. 1308) betonen dabei, dass zwei Arten von Effekten möglich sind. Zum einen eine inspirierende Wirkung, um eine Aktivität zu beginnen und zum anderen eine motivierende Wirkung, bei der bereits aktive Personen ihre Aktivität steigern bzw. intensivieren.
Im Vergleich des sportwissenschaftlichen und wirtschaftswissenschaftlichen Verständnisses des Trickle-Down-Effekts lassen sich auch Gemeinsamkeiten feststellen. In beiden Wissenschaften geht man von einem Einfluss auf der Makroebene bzw. gesellschaftlichen Ebene aus. Darüber hinaus lässt sich festhalten, dass der Trickle-Down-Effekt in beiden Wissenschaftsbereichen bedingt, dass bestimmte Personengruppen, die in einem gewissen Bereich als höhergestellt angesehen werden, einen positiven Einfluss auf die tiefer gestellten Personengruppen in diesem Bereich haben.
1 Einleitung: Stellt den Fitnesssport als Volkssport Nummer 1 in Deutschland dar und führt die Generation Y als zentrale Zielgruppe sowie die Forschungsfragen ein.
2 Theoretischer Hintergrund: Definiert den Trickle-Down-Effekt, das Konzept der Generation Y und den Begriff des Fitness-Influencers als theoretische Basis.
3 Forschungsstand: Erörtert bestehende Studien zum Trickle-Down-Effekt im Sport und zeigt Forschungslücken auf, insbesondere hinsichtlich der Generation Y.
4 Methode: Beschreibt das quantitative Forschungsdesign, die Datenerhebung via Online-Fragebogen und die statistischen Analyseverfahren.
5 Ergebnisse: Präsentiert deskriptive Daten und inferenzstatistische Analysen zu Trainingsmerkmalen, Ähnlichkeit und Einfluss der Vorbilder.
6 Diskussion: Interpretiert die gewonnenen Ergebnisse im Kontext der Forschungsfragen und leitet Implikationen für das Sportmarketing ab.
7 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Arbeit, kritische Reflexion und Ausblick auf zukünftige Forschungsmöglichkeiten.
Trickle-Down-Effekt, Sportpartizipation, Fitnessvorbilder, Generation Y, Fitness-Influencer, Trainingsverhalten, Leistungsfähigkeit, Nachahmungswürdigkeit, Sportmarketing, Quantitative Befragung, Fitnessstudio, Motivation, Sozialkompetenz, Fitnessniveau, Körperliche Aktivität
Die Arbeit untersucht, welchen Einfluss Fitnessvorbilder auf die Sportaktivität von Menschen der Generation Y in Deutschland haben.
Die Arbeit verknüpft die soziologische Vorbildforschung mit dem ökonomischen Konzept des Trickle-Down-Effekts und überträgt dies auf den Fitnesssport.
Es soll geklärt werden, ob Fitnessvorbilder inspirierend oder motivierend auf das Trainingsverhalten wirken und welche Ähnlichkeiten zwischen Vorbildern und ihren Betrachtern bestehen.
Es wurde eine quantitative Online-Befragung durchgeführt, bei der 269 Personen der Generation Y zu ihrem Trainingsverhalten und ihren Fitnessvorbildern befragt wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand, das methodische Vorgehen sowie die detaillierte Ergebnispräsentation und Diskussion.
Zu den zentralen Begriffen zählen Trickle-Down-Effekt, Sportpartizipation, Generation Y, Fitness-Influencer und Trainingsverhalten.
Die Corona-Pandemie fungierte als Störfaktor, da sie die Sportmöglichkeiten einschränkte. Daher wurden Fragen zum Trainingsverhalten vor und während der Pandemie in die Analyse einbezogen.
Fitness-Influencer werden als eine Untergruppe der Fitnessvorbilder untersucht, da sie für die Generation Y eine besonders relevante Rolle als Informations- und Motivationsquelle einnehmen.
Ja, die Erkenntnisse über die Eigenschaften der Vorbilder der Zielgruppe können genutzt werden, um Influencer-Marketing und Werbemaßnahmen effektiver zu gestalten.
Die Arbeit nutzt statistische Verfahren wie t-Tests und Korrelationen, um Ähnlichkeiten in Merkmalen wie Alter, Geschlecht, Trainingsziel und Charakterzügen zu analysieren.
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