Diplomarbeit, 2003
65 Seiten, Note: 2
I Allgemeiner Teil
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Aufbau und Methodik
2 Trends im Marketing
2.1 Vom Transaktions- zum Relationshipmarketing
2.2 Erfolgreiche Beziehungen durch Dialog-Marketing
3 Modernes Marketing setzt auf Kundenbindung
3.1 Historie und Grundlagen
3.2 Entstehungsweise der Kundenbindung
3.3 Nutzen der Kundenbindung
3.4 Die Wirkungskette der Kundenbindung
3.5 Instrumente des Kundenbindungsmanagements
4 Die Kundenkarte als effizientes Marketing-instrument
4.1 Definition der Kundenkarte
4.2 Abgrenzung Kundenkarte und Bonus Card
4.3 Ziele einer Kundenkarte
4.4 Funktionen einer Kundenkarte
4.5 Verbreitung der Kundenkarte
4.6 Beispiel eines erfolgreichen Kundenbindungssystems: Douglas Card
5 Kundenbindung im Stadtmarketing
5.1 Definition und Ziele des Stadtmarketings
5.2 Gründe für Kundenbindungssysteme im Stadtmarketing
II Kritische Bestandsaufnahme und Analyse von Bonus Cards
6 Bonus Cards in Deutschland
6.1 Das Konzept Duderstadt
6.1.1 Beschreibung des Projektes
6.1.2 Organisationsform
6.1.3 Technische Aspekte
6.1.4 Kommunikationskonzept
6.1.5 Datenauswertungen
6.1.6 Ergebnisübersicht
6.2 Empirische Untersuchung zum Status Quo von Kundenkarten
6.2.1 Beschreibung der Untersuchung
6.2.2 Ergebnisse der Untersuchung
6.2.3 Interpretation der Ergebnisse
III Entwicklung eines innovativen Modells
7 Modell der Bonus Card „Visionell“
7.1 Ausgangslage
7.2 Produkteigenschaften „Visionell“
7.3 Die Vorteile des Systems
7.3.1 Vorteile für den Stadtmarketingverein/ Werbekreis
7.3.2 Vorteile für den Handel
7.3.3 Vorteile für die Kunden
7.4 Kosten der Bonus Card
7.4.1 Vorgabe der Rahmenbedingungen des Beispiels
7.4.2 Kostenvergleichsmatrix
7.4.3 Gegenüberstellung der drei Varianten
7.5 Kriterien einer erfolgreichen Einführung von „Visionell“
7.5.1 Distribution
7.5.2 Kommunikation
8 Zusammenfassung und Ausblick
Die Arbeit analysiert das Potenzial von Bonus-Cards als Instrument der Kundenbindung im Stadtmarketing. Ziel ist es, ein Modell zu entwickeln, das Eintrittsbarrieren für Städte minimiert, um die Kaufkraft in Innenstädten zu stärken und langfristige Kundenbeziehungen durch datengestützte Marketingstrategien aufzubauen.
Die Kundenkarte als effizientes Marketing-Instrument
Eine Kundenkarte ist ein Identifikationsbeleg, in der Regel in Form einer normierten Plastikkarte, den ein Unternehmen oder eine Unternehmensgruppe unter eigenem Namen an den Verbraucher ausgibt. Durch die technische Integration der Kundenkarte in Hard- und Softwarekomponenten für die Datenerfassung, -speicherung, -übertragung und -verbreitung entsteht ein Kundenkartensystem.
Im Stadtmarketing wird des Öfteren der Begriff Bonus Card im Zusammenhang mit Kundenbindungsinstrumenten verwendet. Doch dieser Ausdruck ist im Prinzip gleichzusetzen mit dem Begriff der Kundenkarte. Aus marketingfachlichen Gründen bevorzugen Stadtmarketingvereine und Händler den Begriff Bonus Card, da er für die Kunden vorteilhafter klingt. Der Kunde verbindet den Namen mit einem Zusatznutzen (Bonus) und nicht mit einer - zu verkaufsfördernden Zwecken genutzte - Kundenkarte. Es wird so unmittelbar an der Bezeichnung sichtbar, dass der Kunde einen Bonus erhält, wenn er die Karte benutzt.
1 Einleitung: Vorstellung der Problemstellung und Zielsetzung sowie des methodischen Vorgehens der Diplomarbeit.
2 Trends im Marketing: Erläuterung des Wandels vom transaktionsorientierten zum beziehungsorientierten Marketing sowie die Bedeutung von Dialog-Marketing.
3 Modernes Marketing setzt auf Kundenbindung: Theoretische Hintergründe zur Kundenbindung, deren Entstehung, Nutzen und die Wirkungskette als Ziel des Relationship-Marketings.
4 Die Kundenkarte als effizientes Marketing-instrument: Definition der Kundenkarte, Abgrenzung zum Begriff Bonus Card sowie Darstellung der Ziele und Funktionen.
5 Kundenbindung im Stadtmarketing: Analyse der Bedeutung des Stadtmarketings und die Gründe für die Notwendigkeit von Kundenbindungssystemen in Innenstädten.
6 Bonus Cards in Deutschland: Kritische Analyse von Best-Practice-Beispielen (Duderstadt) und eine empirische Untersuchung zum Status quo von Kundenkarten.
7 Modell der Bonus Card „Visionell“: Vorstellung eines innovativen Konzepts zur Kostenreduktion bei der Einführung von Bonus-Card-Systemen in Städten.
8 Zusammenfassung und Ausblick: Resümee der Arbeit und Ausblick auf die zukünftige Relevanz von Kundenbindungsinstrumenten.
Stadtmarketing, Kundenbindung, Bonus Card, Kundenkarte, Relationship Marketing, Dialog-Marketing, Kaufkraftbindung, Kundenloyalität, Datenanalyse, Marketinginstrumente, Kundenkartenmodell, Einzelhandel, Kundenorientierung, Kundenbindungssystem, Visionell.
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Einsatz von Kundenkarten als effizientes Instrument zur Kundenbindung im Kontext des Stadtmarketings.
Zu den zentralen Themen gehören der Paradigmenwechsel vom Transaktions- zum Beziehungsmarketing, die theoretischen Grundlagen der Kundenbindung sowie die praktischen Hürden und Möglichkeiten von Bonus-Card-Systemen.
Das Hauptziel besteht darin, Eintrittsbarrieren für Städte bei der Einführung von Bonus-Card-Systemen zu identifizieren und ein kostengünstigeres, innovatives Modell zu entwickeln.
Die Arbeit basiert auf einem deduktiven Gliederungsprinzip, wobei Ergebnisse vom Allgemeinen zum Speziellen hergeleitet werden, ergänzt durch eine empirische Untersuchung in Form einer Befragung.
Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen eine kritische Analyse des Modells Duderstadt sowie eine empirische Bestandsaufnahme der BCSD durchgeführt und das neue Modell „Visionell“ entworfen.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Stadtmarketing, Kaufkraftbindung, Kundenbindungssystem, Bonus Card und Relationship Marketing definiert.
Das Duderstadt-Modell dient als erfolgreiches Praxisbeispiel, an dem die Wirksamkeit und die organisatorischen Aspekte einer regionalen Bonus Card demonstriert werden können.
Das „Visionell“-Modell zeichnet sich durch lizenzgebührenfreie Verträge, den Einsatz von Open-Source-Software und eine Kostenaufteilung auf mehrere Städte aus, was es deutlich kostengünstiger macht als marktführende Standardlösungen.
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