Bachelorarbeit, 2020
45 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Relevanz des Themas für die Ausbildung
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Fragestellung
2 Darstellung der aktuellen Theorie und Rahmenbedingungen
2.1 Handlungskompetenz
2.2 Simulation
2.3 Pädagogische und didaktische Hintergründe
2.3.1 Kritisch-konstruktive Didaktik nach Wolfgang Klafki
2.3.2 Systemtheorie
2.3.3 Handlungsorientierter Unterricht
2.3.4 Lernort
2.3.5 4C/ID Modell
2.4 Evidenz der Simulation als Lehr-Lern-Methode
3 Methode
3.1 Suchstrategie
3.2 Ergebnisse der Suche
3.2.1 Auswertung
3.3 Ein- und Ausschlusskriterien
3.4 Verarbeitung der Literatur
4 Ergebnis
4.1 Simulation als Methode
4.1.1 Vorteile Simulation
4.1.2 Simulatoren und Dozenten
4.1.3 Negatives Erleben von Simulation
4.2 Lernort Training und Transfer
4.3 Ziel der klinischen Ausbildung
4.3.1 Limitationen der klinischen Ausbildung
4.3.2 Rechtliche Veränderungen
4.4 Verknüpfung der Lernorte
4.5 Bildungsauftrag
4.6 Patientensicherheit
4.7 Simulation in der Prüfung
4.7.1 Qualifikation durch Simulation
5 Diskussion
5.1 Interpretation der Ergebnisse
5.2 Methodendiskussion
6 Fazit uns Ausblick
Diese Bachelorarbeit untersucht, inwiefern die Simulation als Lehr-Lern-Methode die klinische Ausbildung von Notfallsanitäterschülern verbessern kann, um eine hohe Handlungskompetenz am Ende der Ausbildung sicherzustellen.
4.1 Simulation als Methode
Die Simulation stellt keine eigenständig isolierte Theorie des Lernens dar, sondern ist vielmehr als die Summe verschiedener pädagogischer und didaktischer Theorien zu sehen, die in der Simulation als Lernangebot vereint werden (Breckwoldt et al., 2014). Durch die multilateralen Komponenten, die der Simulation zugrunde liegen, sehen Breckwoldt et al. (2014) die Problematik in der Koordinierung der Forschungsarbeiten im Zusammenhang mit Simulationslernen. So fanden sich lediglich zwei Forschungsarbeiten, die die Daten unterschiedlicher Studiendesignes verglichen haben. In ihrem systemischen Review kamen Barry Issenberg et al. (2005) zu der Erkenntnis, das insbesondere die High-Fidelity-Simulation die Ausbildung im Bereich der Medizin ergänzt und pädagogisch wertvoll ist, obgleich die Exaktheit und Güte der Forschung verbesserungswürdig ist. 13 Jahre später sieht Breuer die Forschung zur Simulation noch immer am Anfang, auch wenn „wichtige pädagogische und lernpsychologische Aspekte der Simulation stärker berücksichtigt [werden]“ (Georg Breuer, 2018, S. 76).
Dabei darf Simulation nicht als isoliertes Training von Fertigkeiten verstanden werden, sondern vielmehr als Bindeglied zu sachlogischen, theoretischen Bezügen (Schewior-Popp, 2013). Bei der Simulation handelt sich um ein Lernwerkzeug, dass laut Breuer (2018) ein Teil eines schulischen Gesamtvorhabens ist und somit die kognitiven, manuellen sowie die Arbeitsprozesse miteinander verbindet. Die selbstständige und erfahrungsbezogene Anwendung von Handlungslogiken auf Grundlage der Beschreibung von Arbeitsprozesswissen, stellt den Kern des handlungsorientierten Kompetenzerwerbs dar (Schewior-Popp, 2013). „Lernaufgaben befördern grundlegende Lernprozesse …. Lerner lernen durch Tun und durch die Konfrontation mit konkreten Erfahrungen“ (van Merriënboer, 2020, S. 155). In ihrem Fachartikel kommen Koppenberg et al. (2014) zu der Feststellung, dass Simulation als Lernmethode am ehesten geeignet erscheint, um „handlungsnahes, problemlösendes Wissen zu erwerben und systematisch die Kompetenzen der Teilnehmer zu erweitern“ (Koppenberg et al., 2014, S. 374).
1 Einleitung: Beschreibt die Einführung des Berufsbildes Notfallsanitäter, die Anforderungen an die Handlungskompetenz und die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie Probleme der praktischen Ausbildung.
2 Darstellung der aktuellen Theorie und Rahmenbedingungen: Definiert zentrale Begriffe wie Handlungskompetenz und Simulation und erläutert pädagogische Modelle wie das 4C/ID-Modell.
3 Methode: Dokumentiert das systematische Literatur-Review, inklusive Suchstrategie, Ergebnisauswertung und der angewandten Ein- und Ausschlusskriterien für die Literatur.
4 Ergebnis: Präsentiert die gewonnenen Erkenntnisse über die Vorteile und Risiken der Simulation sowie deren Integration in Training und klinische Ausbildung.
5 Diskussion: Bewertet die erzielten Ergebnisse im Kontext der Notfallsanitäterausbildung und reflektiert die gewählte wissenschaftliche Methodik dieser Arbeit.
6 Fazit uns Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Simulation als notwendiges Ergänzungsmittel zur Ausbildung und Empfehlung für zukünftige Forschungsansätze.
Simulation, Notfallsanitäter, Handlungskompetenz, Ausbildung, Klinik, Handlungsorientierung, 4C/ID-Modell, Medizinpädagogik, Patientensicherheit, Skill-Lab, Berufsbildung, Rettungsdienst, Didaktik, Lernortkooperation, Kompetenzentwicklung.
Die Arbeit untersucht die Relevanz und den Einsatz der klinischen Simulation als Lehr-Lern-Methode, um die Ausbildung von Notfallsanitätern zu optimieren und eine hohe Handlungskompetenz zu gewährleisten.
Die zentralen Felder sind die pädagogische Einordnung der Simulation, die Verknüpfung von Theorie und Praxis durch verschiedene Lernorte (Schule, Rettungswache, Klinik) und die Förderung der Patientensicherheit.
Die Hauptfragestellung lautet: Inwiefern kann Simulation als Lehr-Lern-Methode die klinische Ausbildung von Notfallsanitäterschülern verbessern, um eine höhere Handlungskompetenz zu gewährleisten?
Der Autor führte ein systematisches Literatur-Review durch, bei dem Fachdatenbanken wie PubMed, Google Scholar und SpringerLink genutzt wurden, um den aktuellen Stand der Forschung zur Simulation in der Ausbildung zu analysieren.
Der Hauptteil analysiert theoretische Hintergründe, die Evidenz von Simulationstrainings, didaktische Modelle wie das 4C/ID-Modell, Limitationen der klinischen Ausbildung und rechtliche Veränderungen in der rettungsdienstlichen Ausbildung.
Simulation, Notfallsanitäter, Ausbildung, Klinik, Handlungsorientierung und Patientensicherheit sind die prägenden Begriffe der vorliegenden Forschungsarbeit.
Da Kapazitäten in Krankenhäusern knapp sind und selten auftretende Notfallereignisse in der Praxis schwer trainierbar sind, bietet die Simulation einen geschützten Lernraum, um Fertigkeiten sicher und wiederholbar zu erlernen.
Kritisiert wird, dass klinisches Personal oft mit dem speziellen Berufsbild des Notfallsanitäters nicht vertraut ist und dass aufgrund von Zeitdruck und Kapazitätsmangel ein effektives Feedback in der klinischen Ausbildung oft zu kurz kommt.
Es dient als pädagogischer Rahmen, um komplexe berufliche Anforderungen in lernbare Teilaufgaben zu zerlegen, was insbesondere für die Automatisierung von medizinischen Handlungsabläufen essenziell ist.
Der Autor plädiert dafür, Simulationen stärker in die Ausbildung zu integrieren und durch eine engere Kooperation zwischen Kliniken und Rettungsdienstschulen sowie eine pädagogische Qualifizierung von Instruktoren die Qualität nachhaltig zu steigern.
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