Bachelorarbeit, 2021
47 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Theoretischer Hintergrund
2.1 Mentalisierte Affektivität
2.2 Depressivität und Ängstlichkeit
2.2.1 Depressivität
2.2.2 Ängstlichkeit
2.3 Emotionsregulation
2.3.1 Emotionsregulation: Hintergrund
2.3.2 Emotionsregulation und Psychopathologie
2.3.3 Emotionsregulation und Geschlechterunterschiede
2.4 Mentalisierung
2.4.1 Mentalisierung: Hintergrund
2.4.2 Mentalisierung und Psychopathologie
2.4.3 Messungen der Mentalisierungsfähigkeit
2.5 Forschungsstand
2.5.1 MA und Depressivität bzw. Ängstlichkeit
2.5.2 Geschlechterunterschiede in der MA
3. Fragestellung und Hypothesen
3.1 Haupthypothesen
3.1.1 Hypothese 1
3.1.2 Hypothese 2
3.1.3 Hypothese 3
3.1.4 Hypothese 4
3.2 Nebenhypothesen
3.2.1 Hypothese 5
3.2.2 Hypothese 6
4. Methodik
4.1 Studiendesign
4.2 Stichprobe
4.3 Erhebungsinstrumente
4.3.1 Mentalized Affectivity Scale (MAS)
4.3.2 Brief Symptom Inventory (BSI)
4.4 Auswertung
5. Ergebnisse
5.1. Ergebnisse (Haupthypothesen)
5.1.1 Hypothese 1
5.1.2 Hypothese 2
5.1.3 Hypothese 3
5.1.4 Hypothese 4
5.1.5 Interkorrelationen
5.2 Ergebnisse (Nebenhypothesen)
5.2.1 Hypothese 5
5.2.2 Hypothese 6
6.Diskussion und Limitation
6.1 Diskussion Haupthypothesen
6.1 Diskussion Nebenhypothesen
6.3 Limitation der Schlussfolgerungen
7. Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, Zusammenhänge zwischen den Aspekten der Mentalisierten Affektivität (Identifying Emotions und Processing Emotions) sowie Depressivität und Ängstlichkeit bei einer nicht-klinischen Stichprobe zu untersuchen und potenzielle Geschlechterunterschiede in diesen Bereichen zu identifizieren.
2.1 Mentalisierte Affektivität
Das zugrundeliegende Konzept dieser Arbeit, die MA, integriert die Mentalisierungsfähigkeit in die ER (Rinaldi et al., 2021). MA wurde als detailliertes Konzept der ER entwickelt, welches einen umfassenden Prozess in mehreren aufeinanderfolgenden Teilschritten beschreibt. Eine adäquate MA wird als Fähigkeit beschrieben, sich des eigenen Affekts bewusst zu werden, in diesem affektiven Zustand zu verbleiben und ihm im Kontext der vergangenen Erfahrungen und des Selbstkonzepts einen anderen Bedeutungskontext zu verleihen. Der Affekt wird dabei moduliert und schließlich sich selbst und anderen Personen gegenüber angemessen ausgedrückt (Jurist, 2018). MA basiert auf der Erkenntnis, dass die ER durch Persönlichkeitsstil, Werte und vor allem durch das autobiographische Gedächtnis beeinflusst wird (Jurist, 2018).
Greenberg und Kollegen (2017) beschreiben die Entwicklung der MA als abhängig von biologischen Grundlagen, der kindlichen Entwicklung und der Kultur bzw. Ethnizität eines Individuums. Zudem spielen die (elterlichen) Bindungen in der Kindheit und die psychischen und kognitiven Fähigkeiten eine bedeutende Rolle (s. Abbildung 1). Jurist fügt hinzu, dass „die Grundidee der MA in dem Wunsch liegt zu verstehen, wie die eigene Vergangenheit und Identität das eigene, aktuelle emotionale Erleben prägen“ (2018, S.3). Die MA wird anhand von drei Skalen definiert: Identifying Emotions, Processing Emotions und Expressing Emotions (Greenberg et al., 2017). Identifying meint das Erkennen der aktuellen, eigenen Emotionen im Kontext mit dem autobiographischen Gedächtnis. Es werden hier also bisher unreflektierte Gefühle und deren Ursprung erkannt und somit eine Basis für das Verarbeiten der jeweiligen Emotionen gelegt. In Processing Emotions werden die Emotionen hinsichtlich Dauer und Intensität reguliert.
1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz der Emotionsregulation für die psychische Gesundheit ein und stellt die Mentalisierte Affektivität als innovatives Konzept zur Untersuchung von Depressivität und Ängstlichkeit vor.
2. Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert die zentralen Konzepte der Mentalisierten Affektivität, Emotionsregulation und Mentalisierung sowie deren wissenschaftlichen Forschungsstand im Kontext psychischer Störungen.
3. Fragestellung und Hypothesen: Hier werden basierend auf der Literatur die vier Haupthypothesen zu den Zusammenhängen der MAS-Skalen mit Depressivität und Ängstlichkeit sowie zwei Nebenhypothesen zu Geschlechterunterschieden hergeleitet.
4. Methodik: Es wird das Studiendesign der quantitativen Querschnittsstudie (N=137), die Zusammensetzung der Stichprobe sowie die verwendeten Erhebungsinstrumente (MAS und BSI) detailliert beschrieben.
5. Ergebnisse: Die Ergebnisse präsentieren die statistische Analyse der Hypothesen, wobei die signifikanten Zusammenhänge zwischen Processing Emotions und den untersuchten psychischen Variablen sowie die Interkorrelationen dargelegt werden.
6. Diskussion und Limitation: Dieses Kapitel interpretiert die Befunde im Lichte der Greenberg-Studie, reflektiert die Limitationen der Untersuchung (u.a. Stichprobengröße und -zusammensetzung) und diskutiert therapeutische Implikationen.
7. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die wissenschaftlichen Erkenntnisse zusammen und schlägt zukünftige Forschungsansätze zur Etablierung der Mentalisierten Affektivität im therapeutischen Kontext vor.
Mentalisierte Affektivität, Mentalized Affectivity Scale, MAS, Emotionsregulation, Depressivität, Ängstlichkeit, Identifying Emotions, Processing Emotions, Mentalisierung, Psychopathologie, Geschlechterunterschiede, Quantitative Querschnittsstudie, Therapeutischer Kontext, Psychische Gesundheit, Emotionserkennung.
Die Arbeit untersucht das Konzept der Mentalisierten Affektivität und dessen Zusammenhänge mit Depressivität und Ängstlichkeit, um deren Bedeutung für die therapeutische Praxis zu erforschen.
Die zentralen Themen sind Emotionsregulation, das spezifische Modell der Mentalisierten Affektivität (MA), sowie deren Verbindung zu Depressivität und Ängstlichkeit.
Das primäre Ziel ist es, Zusammenhänge zwischen Aspekten der MA (insbesondere Identifying und Processing Emotions) und Depressivität bzw. Ängstlichkeit bei einer nicht-klinischen Stichprobe nachzuweisen und zu generalisieren.
Es handelt sich um eine quantitative Querschnittsstudie, bei der 137 Teilnehmer mittels Fragebögen (MAS und BSI) befragt und die Daten statistisch mit Pearson-Korrelationen sowie dem Mann-Whitney-Test ausgewertet wurden.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Fundierung der untersuchten Variablen, die Operationalisierung mittels Fragebögen, die Präsentation der statistischen Ergebnisse und deren anschließende kritische Diskussion.
Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Mentalisierte Affektivität, MAS, Emotionsregulation, Depressivität, Ängstlichkeit und Mentalisierung beschreiben.
Die MAS wurde gewählt, weil sie als erstes Instrument in der Lage ist, die drei Komponenten Erkennen, Verarbeiten und Ausdrücken von Emotionen (die das Konzept der MA definieren) gleichzeitig zu messen.
Während Empathie primär auf die Wahrnehmung und Reaktion gegenüber dem Gegenüber ausgerichtet ist, fokussiert die Mentalisierte Affektivität stärker auf die nach innen gerichtete Regulation und das Verständnis des Selbst.
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