Bachelorarbeit, 2021
48 Seiten, Note: 1,7
Einleitung und Problemstellung
1 Darstellung des Marktes
1.1 Wandel der Aktienmärkte
1.2 Marktverhalten institutioneller Anleger
1.3 Markt im Publikumsbereich
2 Grundlegende Hypothesen und Annahmen zum Finanzmarkt
2.1 Markteffizienzhypothese
2.2 Behavioral Finance
2.3 Portfoliotheorie
2.4 Capital Asset Pricing Model
3 Managementstile
3.1 Aktives Management
3.1.1 Zielbeschreibung aktiven Managements
3.1.2 Stock-Picking
3.1.3 Timing
3.1.4 Kosten in Fondsprodukten
3.1.5 Vorteile
3.1.6 Nachteile
3.2 Passives Management
3.2.1 Zielbeschreibung indexorientiertes Anlegen
3.2.2 Definition der Benchmark
3.2.3 Strategien
3.2.4 Vorteile
3.2.5 Nachteile
4 Vergleich der Produkte iShares MSCI World Quality Dividend UCITS ETF und des DWS Top Dividende LD
4.1 Assetklassen
4.2 Kosten
4.3 Kumulierte Wertentwicklung
4.3.1 1 Jahres-Vergleich
4.3.2 3 Jahres-Vergleich
4.3.3 Langfristiger Vergleich mit der Benchmark
4.4 Dividendenausschüttungen
4.5 Risikomanagement
4.6 Betrachtung des Sharpe-Ratio
4.7 Zusammenfassung der Resultate
5 Fazit
Ziel dieser Arbeit ist ein fundierter Vergleich zwischen einem aktiv gemanagten Dividendenfonds (DWS Top Dividende LD) und einem passiven, indexorientierten Anlageprodukt (iShares MSCI World Quality Dividend UCITS ETF), um zu untersuchen, ob das aktive Management durch eine bessere Performance oder effektives Risikomanagement gegenüber der Benchmark gerechtfertigt werden kann.
3.1 Aktives Management
Das aktive Management von Investmentportfolien wird unterstellt, dass der Kapitalmarkt nicht effizient agiert. Es wird somit versucht, mögliche Renditechancen im Rahmen der Ineffektivität auszunutzen (Vgl. Holzer 1990, S. 42). Im Rahmen dieser Vermutung wird dargestellt, dass es möglich ist durch verschiedene Charttechniken und weitergehenden Analysen eine Überperformance zu realisieren. Ziel ist es hier chartbestimmende Indikatoren zu identifizieren und gewinnbringend auszunutzen.
Beispiele hierfür könnten Spread- und Zinsänderungen sein (Vgl. Meyer und Padberg 1995, S. 268f.). Auch der Bundesverband Investment und Asset Management e.V. (BVI) deklariert aktives Management durch das Phänomen, dass der Fondsmanager selbst aktive Entscheidungen zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren trifft. Diese Entscheidungen werden insbesondere durch die Anlagerichtlinien des Fonds reguliert. In diesen ist festgehalten, in welche Wertpapiere das Management investieren darf. Somit kann im Rahmen eines gemanagten Produktes in Bezug auf die Anlegerinteressen nicht sinnvoll sein, von der Benchmark nicht nur aus Renditegründen, sondern auch aus Absicherungsaspekten, abzuweichen. (Vgl. Wagner 1998, S. 29-42, S. 88-99)
Die getätigten Prognosen sind häufig äußerst Risikoreicht, da die Zukunft nur mit erheblichen Unklarheiten vorausgesagt werden kann. Würden diese Unsicherheiten nicht bestehen, wäre weder ein Management noch eine langfristige Ausrichtung notwendig. Der Markt würde in diesem Fall einfach in das Papier mit dem besten Renditeaussichten investieren (Vgl. Bruns und Meyer-Bullerdiek 2008, S. 99). Somit stellt sich heraus, dass eine der Kernkompetenz eines guten Fondsmanagers die Fähigkeit sein muss, zutreffende Prognosen zur Zukunft zu stellen. (Vgl. Meyer und Padberg 1995, S. 268f.; Vgl. Bruns und Meyer-Bullerdiek 2008, S. 99).
Einleitung und Problemstellung: Diese Einleitung führt in die zunehmende Bedeutung von ETFs sowie die Diskussion um Kosten und Performance aktiver Fonds ein und erläutert die Vergleichswahl zwischen dem DWS Top Dividende LD und dem iShares MSCI World Quality Dividend ETF.
1 Darstellung des Marktes: Es wird der Wandel der globalen Aktienmärkte, das Verhalten institutioneller Anleger und die Rolle des Publikumsmarktes im Kontext von Finanzmarktregulierung und Digitalisierung dargelegt.
2 Grundlegende Hypothesen und Annahmen zum Finanzmarkt: Dieses Kapitel erläutert theoretische Fundamente wie die Markteffizienzhypothese, Behavioral Finance, Portfoliotheorie und das Capital Asset Pricing Model (CAPM) zur Erklärung des Marktgeschehens.
3 Managementstile: Hier werden die theoretischen Unterschiede zwischen aktivem Fondsmanagement (z.B. Stock-Picking, Timing) und passivem indexorientiertem Management (z.B. Replikationsstrategien) einander gegenübergestellt.
4 Vergleich der Produkte iShares MSCI World Quality Dividend UCITS ETF und des DWS Top Dividende LD: Dieser zentrale Teil vergleicht die zwei spezifischen Produkte in den Bereichen Kosten, Performance, Dividendenausschüttungen und Risikomanagement mittels Kennzahlen wie dem Sharpe-Ratio.
5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Daseinsberechtigung beider Managementansätze in Abhängigkeit vom Risiko- und Renditeprofil des Anlegers.
Aktives Management, Passives Management, ETFs, DWS Top Dividende, Sharpe-Ratio, Markteffizienz, Behavioral Finance, Portfoliotheorie, Dividendenstrategie, Performancevergleich, Risikomanagement, Kostenquote, Indexfonds, Kapitalmarkt, Renditeerwartung
Die Arbeit analysiert die Unterschiede zwischen einem aktiv gemanagten Dividendenfonds und einem passiven Index-ETF, um zu prüfen, ob sich die höheren Kosten des aktiven Managements durch eine bessere Performance rechtfertigen lassen.
Zu den zentralen Themen gehören Finanzmarkttheorien wie die Markteffizienzhypothese, das CAPM, die verschiedenen Managementstile im Fondsbereich sowie ein konkreter Vergleich von Rendite- und Risikokennzahlen zweier spezifischer Finanzprodukte.
Das primäre Ziel ist es, nachhaltige Unterschiede in der Performance und Risikostruktur zwischen dem aktiven DWS Top Dividende LD und einer passiven Benchmark (iShares MSCI World Quality Dividend UCITS ETF) aufzuzeigen.
Die Arbeit nutzt einen quantitativen Vergleich anhand von Performance-Daten, Kostenquoten (TER), Risikokennzahlen wie dem Sharpe-Ratio und der Analyse von Kursverläufen in Krisenzeiten.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die Definition der Managementstile sowie den direkten Produktvergleich inklusive einer Analyse der Assetklassen und der Wertentwicklung.
Wichtige Begriffe sind aktives/passives Management, ETFs, Dividendenfonds, Sharpe-Ratio, Markteffizienz, Behavioral Finance und Risikoabsicherung.
Die Analyse zeigt, dass der Fonds in historischen Krisen (z.B. 2008) teilweise geringere Kursverluste als die Vergleichsindexe aufwies, was auf eine erfolgreichere defensive Risikostruktur in jenen Perioden hindeutet.
Das Sharpe-Ratio wird zur Performance-Messung verwendet, da es sowohl die erzielte Rendite als auch das dafür eingegangene Risiko (Volatilität) in ein Verhältnis setzt, um die Qualität der Anlageentscheidungen objektiv vergleichbar zu machen.
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