Masterarbeit, 2021
204 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung – Jaskolka, Chung
2. Fragestellung - Chung
3. Theoretische Grundlage
3.1 Gesundheitslage von Kindern und Jugendlichen - Chung
3.2 Auswirkungen auf die Gesundheit - Jaskolka
3.2.1 Physische Aspekte
3.2.2 Psychische Aspekte
3.3 Fitness - Chung
3.3.1 Fitnessbegriff
3.3.2 Körperliche Fitness
3.3.3 Gesundheit
3.3.4 Fitness in der Schule & die Kultusministerkonferenz
3.4 Ausdauer - Jaskolka
3.4.1 Definition
3.4.2 Energiebereitstellung
3.4.3 Dynamische und statische Ausdauer
3.4.4 Lokale und allgemeine Ausdauer
3.4.5 Belastungsdauer
3.4.6 Trainingsmethoden
3.4.7 Ausdauer zur Gesundheitsförderung
3.4.8 Bedeutung im Schulsport
3.5 Kraft - Jaskolka
3.5.1 Definition
3.5.2 Erscheinungsformen der Kraft
3.5.3 Kraftausdauer
3.5.4 Krafttraining im Schulsport
Exkurs: Muskelaufbau - Chung
3.6 Trainingsprinzipien - Jaskolka
3.6.1 Prinzipien der Belastung
3.6.2 Weitere Trainingsprinzipien
4. Forschungsstand - Jaskolka
5. Methodik - Chung
6. Quantitative Gütekriterien - Chung
6.1.1 Validität
6.1.2 Objektivität
6.1.3 Reliabilität
7. Ergebnisse - Chung
8. Diskussion - Jaskolka
8.1 Interpretation der Ergebnisse
8.2 Beschränkungen der Forschung
8.3 Erwartungen
8.4 Vorschläge für zukünftige Forschungen
9. Fazit - Chung
Die Arbeit untersucht, inwieweit Sportlehrkräfte Unterstützung bei der Vermittlung des Themas Fitness im Sportunterricht benötigen. Ziel ist es, ein legitimiertes und praxisnahes Fitnesskonzept zu entwickeln, das Lehrkräfte bei der Gestaltung abwechslungsreicher und progressiver Unterrichtseinheiten zur Gesundheitsförderung unterstützt.
3.1 Gesundheitslage von Kindern und Jugendlichen
Der menschliche Körper hat sich vor ca. zwei Millionen Jahren an seine tägliche Belastung angepasst. Strecken bis zu 20km zu laufen, um einem Mammut hinterherzujagen, gehörte damals zum Alltag. Auch bis zur Moderne war harte körperliche Arbeit im Leben der Menschen etabliert. Doch in der heutigen Gesellschaft besteht keine Notwendigkeit mehr, dass alle Menschen jagen oder sammeln (Ratey, 2008, S. 68). Die Nahrungsversorgung erfolgt beispielsweise über einen bequemen Einkauf im Supermarkt. Auch die Arbeit von vielen Menschen benötigt wenig körperliche Betätigung und wird im Sitzen ausgeführt. Da der menschliche Körper jedoch tausende von Jahren gebraucht hat, um sich anzupassen, unterliegt eine bequeme Nahrungszufuhrmöglichkeit und ein geringer Kalorienverbrauch im Alltag immer noch derselben Körperfunktion.
Überflüssige Kalorien werden als Fett gespeichert und für schlechtere Zeiten aufgespart. Wenn diese Zeiten nicht eintreten oder man die überflüssigen Kalorien nicht verbrennt, kann es zu Zivilisationskrankheiten wie Adipositas kommen (Hauner, et al., 2013, S. 279f).
So wie sich der Mensch seinen äußeren Gegebenheiten angepasst hat, erfolgte in der Gesellschaft ebenso eine Art der Evolution durch den technologischen Fortschritt (Stöber, 2008, S. 1f). Durch die Industrialisierung im 19. Jahrhundert und der Modernisierung der Gesellschaft entstand in den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts die Entwicklung des Fernsehens. Erst ab 1954 (bzw. 1956 in der DDR) zog es jedoch die Menschen vor den Fernseher. Das Programm besaß vor allem einen Informationscharakter und hat somit einen neuen Kommunikationsweg etabliert. Da sich schließlich die Informationen und die Wahrnehmungsmöglichkeiten des Fernsehprogramms immer weiterentwickelt haben, entstand durch das Fernsehen ein neuer Wandel in der Kultur. Letztendlich wurde es zum Massenmedium und faszinierte durch Kommerzialisierung immer mehr Menschen, sich vor den Fernseher zu setzen (vgl. Hickethier, 1998).
1. Einleitung – Jaskolka, Chung: Einleitung in die Relevanz des Fitness-Themas im Schulsport angesichts steigender Zivilisationskrankheiten und Darstellung der Forschungsabsicht.
2. Fragestellung - Chung: Formulierung der Forschungsfrage hinsichtlich der Unterstützung für Lehrkräfte und Aufstellung entsprechender Hypothesen.
3. Theoretische Grundlage: Detaillierte Erläuterung der Gesundheitslage, der Begrifflichkeiten Fitness und Gesundheit sowie der Bedeutung im Schulsport inklusive rechtlicher Rahmenbedingungen.
4. Forschungsstand - Jaskolka: Überblick über existierende wissenschaftliche Erkenntnisse zu Kraft- und Ausdauertraining bei Kindern und Jugendlichen.
5. Methodik - Chung: Beschreibung des gewählten methodischen Vorgehens mittels Online-Fragebogen zur Ermittlung des Lehrkräftebedarfs.
6. Quantitative Gütekriterien - Chung: Prüfung der Untersuchung hinsichtlich Validität, Objektivität und Reliabilität.
7. Ergebnisse - Chung: Präsentation der erhobenen Daten aus der Umfrage unter Lehrkräften.
8. Diskussion - Jaskolka: Interpretation der Umfrageergebnisse sowie kritische Würdigung der Forschung unter Einbeziehung der Hypothesen.
9. Fazit - Chung: Zusammenfassendes Resümee über die Notwendigkeit eines Fitnesskonzepts für den Sportunterricht.
Fitness, Schulsport, Gesundheitsförderung, Krafttraining, Ausdauertraining, Sportlehrkräfte, Online-Umfrage, Adipositas, Bewegungsmangel, Trainingskonzept, Pädagogik, motorische Fähigkeiten, Schülerinnen und Schüler, Prävention, Belastungssteuerung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Notwendigkeit und Umsetzung eines gesundheitsorientierten Fitnesstrainings im Schulsport zur Förderung der physischen und psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen.
Die zentralen Felder umfassen die aktuelle Gesundheitslage Jugendlicher, die trainingswissenschaftlichen Grundlagen der motorischen Fähigkeiten Kraft und Ausdauer sowie deren praktische Implementierung in den Schulalltag.
Das Hauptziel besteht darin, den Unterstützungsbedarf von Sportlehrkräften beim Unterrichten des Themas "Fitness" zu ermitteln und ein zugeschnittenes Konzept für die Praxis anzubieten.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche und einer empirischen Untersuchung in Form eines Online-Fragebogens, der an Sportlehrkräfte und Sportstudierende gerichtet wurde.
Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen zu Fitness und Gesundheit erarbeitet, der Stand der Forschung dargelegt sowie eine quantitative Analyse der durchgeführten Befragung interpretiert.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Fitnesstraining, Gesundheitsförderung, Kraft- und Ausdauertests, Schulsport, Bewegungsarmut und die professionelle Lehrkräfteunterstützung.
Moderne empirische Studien haben gezeigt, dass ein altersgerechtes, gut angeleitetes Krafttraining bei Kindern und Jugendlichen nicht nur sicher ist, sondern signifikante Kraftsteigerungen sowie positive Effekte auf die Gesundheit bewirkt.
Die Pandemie wird als ein Faktor betrachtet, der den Bewegungsmangel verschärft hat und gleichzeitig die Dringlichkeit für motivierende Fitnesskonzepte im Schulsport verdeutlichte.
Fitness ist als verbindlicher Bestandteil in den Fachanforderungen verankert, was die Lehrkräfte verpflichtet, diese Inhalte zielführend und methodisch fundiert in den Unterricht zu integrieren.
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