Masterarbeit, 2021
139 Seiten, Note: 1
1 EINLEITUNG
1.1. PROBLEMSTELLUNG
1.2. FORSCHUNGSFRAGE
1.3. METHODIK
1.4. FORSCHUNGSZIEL
2 DIE WELTGESUNDHEITSORGANISATION
2.1 OTTAWA-/ JAKARTA-CHARTA
2.2 PUBLIC HEALTH
2.3 GESUNDHEIT 2020 – DAS RAHMENKONZEPT DER WHO
2.4 GESUNDHEIT UND KRANKHEIT
2.5 DIMENSIONEN DER GESUNDHEIT
2.6 DETERMINANTEN DER GESUNDHEIT
2.7 GESUNDHEITSFÖRDERUNG UND PRÄVENTION
3 DAS BERUFSBILD SCHULGESUNDHEITSPFLEGERIN
3.1 SCHULGESUNDHEITSPFLEGE INTERNATIONAL UND IN EUROPA
3.2 TÄTIGKEITSBEREICHE VON SCHULGESUNDHEITSPFLEGERINNEN
3.3 QUALIFIZIERUNG VON SCHOOL NURSES
3.4 ERFAHRUNGEN MIT SCHULGESUNDHEITSPFLEGERINNEN
3.4.1 Prinzipien der Schulgesundheitspflege
3.4.2 Vorteile von Schulgesundheitspflege
3.4.3 Zielsetzung von Schulgesundheitspflege
4 GESUNDHEITSPROFESSIONEN IM ÖSTERREICHISCHEN SCHULWESEN
4.1 SCHULGESUNDHEITSPFLEGERINNEN
4.2 SCHULÄRZTINNEN
4.3 SCHULSOZIALARBEITERINNEN
4.4 SCHULPSYCHOLOGINNEN
4.5 SOZIALPÄDAGOGINNEN
5 KOMPETENZEN VON SCHULGESUNDHEITSPFLEGERINNEN
5.1 SIEBEN STANDARDS UND KOMPETENZBEREICHE DER SCHOOL HEALTH SERVICES (WHO)
5.2 KOMPETENZEN VON GESUNDHEITS- UND KRANKENPFLEGERINNEN IN ÖSTERREICH
5.3 QUALIFIZIERUNG UND KOMPETENZEN VON SCHULGESUNDHEITSPFLEGERINNEN IN BRANDENBURG/HESSEN
5.4 ZIELE EINER QUALIFIZIERUNGSMAßNAHME ZUR SCHOOL NURSE
6 SCHULGESUNDHEITSPFLEGE IN ZEITEN VON COVID-19
6.1 PFLEGERISCH MEDIZINISCHE VERSORGUNG VON SCHULKINDEN
6.2 COVID-19 – GESUNDHEITLICHE / SOZIALE BELASTUNGEN
6.2.1 Angst
6.2.2 Armut
6.2.3 Asthma
6.2.4 Bewegungsmangel
6.2.5 Diabetes
6.2.6 Essstörungen
6.2.7 Gewalt und Mobbing
6.2.8 Kommunikation / Körperkontakt / Social Distancing
6.2.9 Neurodermitis und andere Hautkrankheiten
6.2.10 Psychische Störungen
6.2.11 Schlafstörungen
6.2.12 Sexualität und Beziehungsleben
6.2.13 Stress
6.2.14 Suchtverhalten
6.2.15 Zahngesundheit
6.3 PANDEMIEEINDÄMMENDE MAßNAHMEN IN SCHULEN
6.4 INTERGRIERUNG VON SCHULGESUNDHEITSPFLEGERINNEN IN ÖSTERREICH
6.5 KRITISCHE BETRACHTUNG DER CORONA-STRATEGIE IN SCHULEN
6.5.1 Händehygiene
6.5.2 Testungen
6.5.3 Masken
6.5.4 Distance Learning / Digitalisierung
6.5.5 Lockdown / Quarantäne
6.5.6 SARS-CoV-2-Impfstrategie bei Kindern
6.6 GESUNDHEITSFOLGEN FÜR KINDER IN ZEITEN VON COVID-19
6.7 ETHIK IN ZEITEN VON COVID-19
7 ERGEBNISTEIL
8 DISKUSSION
9 AUSBLICK
Das Hauptziel dieser Masterarbeit besteht darin, die aktuelle Ausgangslage der Schulgesundheitspflege in Österreich aufzuzeigen und die Aufgaben sowie Kompetenzen der Gesundheits- und Krankenpflege in diesem spezifischen Setting zu ermitteln. Die Forschungsfrage untersucht dabei, welche gesundheitsbezogenen Erfordernisse für Kinder im österreichischen Pflichtschulsystem bestehen und inwiefern die Rollen und Kompetenzen der Gesundheits- und Krankenpflege hierbei einen positiven Beitrag leisten können.
3.1 Schulgesundheitspflege International und in Europa
Der englische Begriff School Nurse ist die weibliche oder männliche Bezeichnung der im deutschen Sprachraum wenig bekannten SchulgesundheitspflegerInnen. School Nurses werden in Bildungseinrichtungen eingesetzt, um die professionelle Gesundheitsversorgung von Schulkindern zu gewährleisten.
In Schleswig-Holstein, Deutschland, und in Schweden wird die School Nurse als „skolsköterska“ bezeichnet. Mit Public Health Nurse (m/w) bzw. School Health Nurse (m/w) ist eine pflegerische Spezialisierung gemeint, die in den Ländern England, Finnland, Schweden, USA, Australien, China, Korea etc. bereits seit einigen Jahren etabliert wurde (Kocks 2008, Weskamm 2014, zit. nach Gundolf 2017: 39).
Auch von Seiten der WHO wird die Schule als geeigneter Ort zur Förderung von Gesundheit erkannt. Screening- bzw. Früherkennungs-Programme und Aktivitäten der Gesundheitsversorgung bzw. -förderung sind in zahlreichen Ländern bereits seit Jahren implementiert. In einigen Ländern werden diese Tätigkeitsbereiche von spezialisierten Gesundheits- und KrankenpflegerInnen übernommen (z. B. in England, Finnland, Schweden, Australien, Korea und den USA) (Piso 2012: 32).
Die MedizinerInnen und MitgliederInnen vom Fachausschuss des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) und der deutschen Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin, ein Verein (DGSPJ), Horacek, Ellsäßer und Langenbruch (2015) beschreiben das Aufgabenspektrum der School Nurse folgend:
„[...] pflegerische und medizinische Unterstützung chronisch kranker und behinderter SchülerInnen bei der Umsetzung von Inklusion in Schulen (z. B. personenbezogene Grund- und Behandlungspflege, Verabreichung von Medikamenten);
Brückenfunktion zu Gesundheitsversorgungseinrichtungen außerhalb von Schule;
erste/r AnsprechpartnerIn bei Unfällen, Krankheitszwischenfällen oder auch akut auftretenden Erkrankungen;
erste/r AnsprechpartnerIn und Vertrauensperson („KümmerIn“) für SchülerInnen zu allen Fragen körperlicher und psychischer Gesundheit- ;
Durchführung von Screenings bzw Vorsorgeuntersuchungen im Zusammenarbeit mit de/r/m SchulärztIn des ÖGD;
im Sinne von Public Health Gesundheitsbeobachtung der SchülerInnenschaft, Analysen zu spezifischen Bedarfen mit Handlungsempfehlungen zu Maßnahmen;
Entwickeln, Anstoßen und Begleiten von Gesundheitsförderangeboten, die am Bedarf in der jeweiligen Schule ansetzen;
interdisziplinäre Zusammenarbeit (innerhalb von Schule) und Kooperation mit PartnerInnen außerhalb: Garant für und AkteurIn in Vernetzung.“ (Horacek et al. 2015, zit. nach Gundolf 2017: 40)
1 EINLEITUNG: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Schulgesundheitspflege ein und skizziert die Ausgangslage sowie die Forschungsfrage der Masterarbeit.
2 DIE WELTGESUNDHEITSORGANISATION: Dieses Kapitel erläutert die Grundsätze der WHO hinsichtlich Gesundheitsförderung und Public Health sowie das Rahmenkonzept Gesundheit 2020.
3 DAS BERUFSBILD SCHULGESUNDHEITSPFLEGERIN: Hier werden das internationale Berufsbild, die Tätigkeitsbereiche und Erfahrungen mit School Nurses dargestellt.
4 GESUNDHEITSPROFESSIONEN IM ÖSTERREICHISCHEN SCHULWESEN: Dieses Kapitel beschreibt die aktuell im österreichischen Schulsystem agierenden Akteure und das bisherige Fehlen professioneller Pflegekräfte.
5 KOMPETENZEN VON SCHULGESUNDHEITSPFLEGERINNEN: Dieses Kapitel definiert die Anforderungen an SchulgesundheitspflegerInnen, basierend auf WHO-Standards und dem Curriculum aus Brandenburg/Hessen.
6 SCHULGESUNDHEITSPFLEGE IN ZEITEN VON COVID-19: Hier werden die gesundheitlichen und sozialen Auswirkungen der Pandemie auf Schulkinder sowie kritische Aspekte der Maßnahmen an Schulen analysiert.
7 ERGEBNISTEIL: Der Ergebnisteil fasst die Erkenntnisse über die Notwendigkeit von School Nurses im österreichischen Bildungssystem zusammen.
8 DISKUSSION: In der Diskussion werden die erarbeiteten Kompetenzbereiche kritisch reflektiert und der Stellenwert der Pflege im multiprofessionellen Team erörtert.
9 AUSBLICK: Der Ausblick formuliert abschließende Gedanken zur notwendigen Integration von SchulgesundheitspflegerInnen zur Stärkung der Volksgesundheit.
Schulgesundheitspflege, Gesundheits- und Krankenpflege, Kompetenzen, Schulkinder, Covid-19, Prävention, Gesundheitsförderung, öffentliche Gesundheit, Public Health, Schulwesen, interdisziplinäre Zusammenarbeit.
Die Arbeit untersucht das Potenzial und die Notwendigkeit der Integration professioneller Schulgesundheitspflege (School Nurses) in das österreichische Bildungssystem.
Die Arbeit behandelt unter anderem Gesundheitsförderung, Prävention, die Rolle von Public Health in Schulen sowie die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Gesundheit von Kindern.
Das Ziel ist die Ermittlung der Aufgaben und Kompetenzen, die eine Schulgesundheitspflegerin in Österreich übernehmen sollte, um aktuelle gesundheitliche Erfordernisse im Pflichtschulsystem optimal zu bewältigen.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche, die Publikationen, Studien, Fachzeitschriften sowie relevante Internetquellen im Zeitraum von Dezember 2020 bis Juni 2021 berücksichtigt.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Verankerung durch die WHO, die Darstellung des internationalen Berufsbildes, die Analyse bestehender Gesundheitsprofessionen in Österreich, die Definition von Kompetenzprofilen sowie eine tiefgehende Untersuchung der gesundheitlichen Folgen der Pandemie.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Schulgesundheitspflege, Gesundheits- und Krankenpflege, Kompetenzen, Schulkinder und Covid-19.
Die Arbeit diskutiert, dass SchulärztInnen in Österreich oft überlastet sind und eine interdisziplinäre Ergänzung durch Pflegekräfte fehlt, um beispielsweise chronisch kranke Kinder besser zu unterstützen.
Neben den direkten Auswirkungen des Virus werden insbesondere psychische Belastungen, Bewegungsarmut, Lernrückstände und die ethische Problematik von Schulschließungen hervorgehoben.
Die Autorin fordert die Etablierung von School Nurses als fehlendes „Puzzleteil“ zur professionellen Gesundheitsversorgung in Österreichs Pflichtschulen.
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