Bachelorarbeit, 2021
53 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung und Problemstellung
2. Theoretischer und empirischer Hintergrund
2.1 Oxidativer Stress
2.2 Trainingsinduzierte Muskelschäden
2.3 Antioxidantien
2.3.1 Vitamin E
2.4 Regeneration
3. Methode
3.1 Suchverfahren und Ein- sowie Ausschlusskriterien
3.2 Verfahren zur Auswahl der Studien und der Datenerhebung
3.3 Untersuchung und Zusammenführung der Ergebnisse
4. Ergebnisse
4.1 Beschreibende Charakteristik
4.2 Ergebnisse der einzelnen Studien
5. Diskussion und Ausblick
5.1 Allgemeine Aspekte
5.2 Einfluss von Vitamin E
5.3 Diskussion der Stichprobe
5.4 Limitationen
5.5 Fazit
6. Ausblick
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, einen systematischen Überblick über den Einfluss von Vitamin E-Supplementierung auf die Regenerationsfähigkeit nach sportlicher Aktivität in verschiedenen Zielgruppen zu geben und das Ausmaß der Supplementierung sowie deren Wirkungsweise nach aktuellem Forschungsstand kritisch zu beleuchten.
2.3.1 Vitamin E
VE wird im Dünndarm absorbiert und kommt natürlich in verschiedenen Formen vor, wobei die biologisch aktivste Form das α-Tocopherol dargestellt. VE ist das wichtigste lipidlösliche antioxidative Vitamin. Es wird im Körper von Plasma-Lipoproteinen transportiert und wird durch die Plasma-Lipoproteinlipase an Gewebe abgegeben. Die Lipoproteine vermitteln über Rezeptoren den Austausch zwischen (zw.) VE-haltigen Lipoproteinen und VE-armen Membranen. VE wird in lipidreichen Membranen, wie von Mitochondrien und der Plasmamembran, gespeichert. Primär wird VE im Fettgewebe, den Adipozyten, gespeichert. Bei körperlicher Belastung steigt der Gehalt an VE im BP, was auf die Mobilisierung aus anderen Geweben hindeutet und eine Reaktion auf intensive körperliche Betätigung darstellt.
Die Aufgaben als ANT sind u. a. die Unterbrechung der Kettenreaktion der Lipidperoxidation, indem es die Lipidperoxylradikale abfängt, was wichtig ist, um dem Zelltodmechanismus der Ferroptose entgegenzuwirken. Zudem fängt es Hydroxyl- und Superoxid-Radikale ab. Die Reaktion mit einem Radikal führt zur Entstehung von Tocopheroxyl-Radikalen, die bei höherem OS steigen und folglich den Gehalt an VE im Gewebe reduziert. Die Rückreaktion vom Radikal des Tocopherols zum α-Tocopherol erfolgt über Ascorbinsäure. Dies ist zwar nicht die einzige Recyclingmaßnahme des Körpers, allerdings die schnellste, im Vergleich (Vgl.) zu anderen Formen der Wiederherstellung über ANT, wie GSH. Um der Zerstörung durch Oxidation entgegenzuwirken und somit Membranlipide, Lipoproteine und Depotfett zu schützen, muss VE dem Körper nicht nur durch Recyclingprozesse zur Verfügung gestellt werden, sondern auch von außen über die Nahrungsaufnahme hinzugeführt werden.
1. Einleitung und Problemstellung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Nahrungsergänzungsmittel ein und verdeutlicht die Relevanz der Untersuchung von Vitamin E im Kontext sportlicher Regeneration nach Phasen gesteigerter Belastung.
2. Theoretischer und empirischer Hintergrund: Hier werden die Grundlagen zu oxidativem Stress, trainingsinduzierten Muskelschäden sowie die spezifischen Wirkmechanismen von Antioxidantien, insbesondere Vitamin E, und der Regeneration im Sport erörtert.
3. Methode: In diesem Abschnitt wird das systematische Vorgehen bei der Literaturrecherche beschrieben, inklusive der Suchbegriffe, Ein- und Ausschlusskriterien sowie der Kriterien zur Datenextraktion aus den identifizierten Studien.
4. Ergebnisse: Dieses Kapitel fasst die Ergebnisse der zehn eingeschlossenen Studien zusammen, unterteilt in die beschreibende Charakteristik der Studien sowie die detaillierte Darstellung der Resultate der einzelnen Untersuchungen.
5. Diskussion und Ausblick: Hier werden die Ergebnisse kritisch vor dem Hintergrund der bestehenden Forschung diskutiert, Limitationen der Arbeit aufgezeigt und das Fazit zur Wirkung von Vitamin E-Supplementierung gezogen.
6. Ausblick: Das abschließende Kapitel formuliert den zukünftigen Forschungsbedarf und identifiziert offene Fragestellungen im Bereich der Vitamin E-Supplementierung bei verschiedenen Zielgruppen.
Regeneration, Recovery, Leistung, Alpha-Tocopherol, Vitamin E, Training, Sport, Antioxidantien, Oxidativer Stress, Muskelschäden, Nahrungsergänzungsmittel, Trainingsinduzierte Muskelschäden, Interventionsstudie, Literaturanalyse, Supplementierung.
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen einer Supplementierung mit Vitamin E auf die Regenerationsfähigkeit von Sportlern nach trainingsinduzierten Belastungen und analysiert dazu systematisch die aktuelle wissenschaftliche Studienlage.
Zu den zentralen Themen gehören oxidativer Stress, trainingsinduzierte Muskelschäden, die Funktion von Antioxidantien, insbesondere Vitamin E, sowie die wissenschaftliche Bewertung von Regenerationsprozessen im Sport.
Das Ziel ist es, einen systematischen Überblick darüber zu geben, ob und in welchem Ausmaß die Supplementierung von Vitamin E tatsächlich die Regeneration nach sportlicher Aktivität in verschiedenen Populationen beeinflusst.
Es wurde eine systematische Literaturanalyse (Systematic Review) durchgeführt, bei der Studien aus den Datenbanken PubMed und BISp-Surf anhand definierter Ein- und Ausschlusskriterien selektiert und qualitativ ausgewertet wurden.
Der Hauptteil behandelt den theoretischen Hintergrund zu den physiologischen Mechanismen der Regeneration, beschreibt das methodische Vorgehen und stellt detailliert die Ergebnisse aus zehn ausgewählten randomisierten, kontrollierten Studien dar.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Regeneration, Vitamin E, Oxidativer Stress, Supplementierung, Leistungsfähigkeit und sportliche Belastung charakterisiert.
Viele der untersuchten Studien nutzen eine Kombination beider Vitamine, da Vitamin C dazu beiträgt, das nach der Reaktion mit Radikalen verbrauchte Vitamin E schneller wieder in seine aktive Form (α-Tocopherol) zu regenerieren.
Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die Studienlage keine signifikanten positiven Effekte der Supplementierung auf die Regeneration aufzeigt und stattdessen sogar Tendenzen zu negativen Auswirkungen auf Trainingsadaptationen bestehen, weshalb eine ausgewogene Mischkost einer Supplementierung vorzuziehen ist.
Das Thema KMD wird hervorgehoben, da eine der untersuchten Studien als einzige positive Effekte der Antioxidantien-Supplementierung bei älteren Personen auf die KMD feststellen konnte, was einen interessanten Kontrast zu den übrigen Leistungsparametern darstellt.
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