Examensarbeit, 2007
91 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende wissenschaftliche Hausarbeit befasst sich mit dem Überlegenheitsgefühl der Mexikaner gegenüber der US-amerikanischen Kultur. Ziel ist es, dieses Gefühl anhand der Werke des mexikanischen Schriftstellers Carlos Fuentes zu analysieren und zu beleuchten. Die Arbeit konzentriert sich dabei auf Fuentes' Essays sowie seine Romane "Gringo viejo" und "La frontera de cristal".
Die Einleitung führt in das Thema der Hausarbeit ein und erläutert den Kulturbegriff sowie die Entstehung eines kulturellen Überlegenheitsgefühls. Sie beleuchtet das Verhältnis von Mexiko zu den USA und die Sicht der Mexikaner auf die kulturellen Werte der US-Amerikaner.
Das zweite Kapitel widmet sich dem Werk von Octavio Paz, einem wichtigen Einflussfaktor auf Carlos Fuentes. Es beleuchtet Paz's Biographie und seine Konzeption der Mexikanität im Kontext des "Labyrinth der Einsamkeit". Besonders wird auf die Rolle des "pachuco" als Ausgangspunkt auf der Suche nach der Mexikanität und die USA als indirekter Spiegel der Mexikanität eingegangen. Zudem werden die Unterschiede in der kulturhistorischen Entwicklung von Mexiko und den USA, insbesondere die USA als "sociedad exclusiva", betrachtet.
Das dritte Kapitel konzentriert sich auf Carlos Fuentes und seine Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Mexiko zu den USA. Es beleuchtet seine Biographie, den Einfluss von Paz auf sein Werk und seine Lebenswelt zwischen Mexiko und den USA. Weiterhin werden die Auseinandersetzung mit den USA im essayistischen Werk, die Romane "Gringo viejo" und "La frontera de cristal" sowie die Kritik an Aspekten von Fuentes' Darstellung der US-amerikanischen Kultur analysiert.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen das Überlegenheitsgefühl der Mexikaner, die mexikanische Identität, die US-amerikanische Kultur, die kulturellen Unterschiede zwischen Mexiko und den USA, die Kritik an der US-amerikanischen Kultur, die Werke von Carlos Fuentes und Octavio Paz, "Gringo viejo", "La frontera de cristal", "El laberinto de la soledad", die mexikanische Literatur und die Beziehungen zwischen Mexiko und den USA.
Dieses Gefühl speist sich oft aus einer tieferen historischen Verwurzelung, einem stärkeren familiären Zusammenhalt und einer als reicher empfundenen aristokratischen Tradition im Gegensatz zur "kulturellen Einöde" der USA.
Fuentes analysiert in seinen Essays und Romanen (z. B. "La frontera de cristal") die mexikanische Identität stets im Spiegel und in Abgrenzung zur US-amerikanischen Lebensweise.
Der Roman behandelt das Aufeinandertreffen zweier Kulturen während der mexikanischen Revolution und verdeutlicht die gegenseitigen Vorurteile und Missverständnisse.
Paz' Werk "Das Labyrinth der Einsamkeit" legte den Grundstein für die Suche nach der "Mexikanität" (mexicanidad), worauf Fuentes in seinen Werken aufbaute.
Er kritisiert oft eine wahrgenommene Doppelmoral, Heuchelei in persönlichen Beziehungen und den Mangel an kultureller Tiefe in der modernen US-Zivilisation.
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