Diplomarbeit, 2005
160 Seiten, Note: 5.5
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit dem Kommunikationsinstrument Product Placement und untersucht dessen Wirkung auf Zuschauer sowie die Einstellung der Zuschauer gegenüber diesem Instrument. Die Arbeit analysiert zudem den Imagetransfer von platzierten Produkten auf die Charaktere in einer TV-Serie am Beispiel von „Sex and the City“.
Die Einleitung stellt die Problemstellung und die Zielsetzung der Arbeit dar. Sie beleuchtet die zunehmende Marktsättigung und den intensiven Wettbewerb in der Kommunikations- und Werbepraxis, die zu einer Abwehrhaltung der Zuschauer gegenüber klassischer Werbung führen. In diesem Kontext wird das Product Placement als ein Instrument der Unternehmenskommunikation vorgestellt, das neue Wege der Markenkommunikation eröffnet.
Das zweite Kapitel definiert und ordnet das Product Placement ein. Es beleuchtet die Entstehung und Entwicklung des Instruments, beschreibt verschiedene Arten des Product Placements und setzt es in den Kontext des Marketing-Mixes und der Kommunikationspolitik.
Das dritte Kapitel befasst sich mit dem Management des Product Placements. Es beleuchtet die rechtlichen Aspekte des Instruments, insbesondere die Frage der Schleichwerbung, und stellt verschiedene Managementansätze vor.
Das vierte Kapitel analysiert die Wirkung des Product Placements auf Zuschauer und deren Einstellung. Es beleuchtet die ethischen Aspekte des Instruments und untersucht die Wirkung auf die Wahrnehmung und das Kaufverhalten der Zuschauer.
Das fünfte Kapitel widmet sich dem Produkt-Image und untersucht den Einfluss des Product Placements auf das Image von Produkten und Marken. Es beleuchtet insbesondere den Modemarkt und die verschiedenen Labels.
Das sechste Kapitel analysiert das Praxisbeispiel „Sex and the City“. Es untersucht den Imagetransfer von platzierten Modeartikeln auf die Schauspieler, die Wahrnehmung platzierter Produkte, die Beeinflussung der Kaufabsicht und die Einstellung zum Instrument Product Placement.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen Product Placement, Kommunikationspolitik, Marketing-Mix, Imagetransfer, Markenkommunikation, Schleichwerbung, Wirkung auf Zuschauer, Einstellung zum Instrument, Praxisbeispiel „Sex and the City“, Modemarkt, Labels, Kaufabsicht.
Product Placement ist die gezielte Platzierung von Markenprodukten in Filmen, Serien oder anderen Medien gegen Entgelt, um das Image der Marke zu fördern und die Kaufabsicht der Zuschauer zu beeinflussen.
Rechtlich gesehen muss Product Placement gekennzeichnet sein. Ohne Kennzeichnung und bei zu starker redaktioneller Einbindung kann es als unzulässige Schleichwerbung eingestuft werden.
In der Serie findet ein Imagetransfer statt: Die Modeartikel (z.B. Manolo Blahnik) werden mit dem Lebensstil und dem Image der Charaktere verknüpft, was die Begehrlichkeit der Marken bei den Zuschauern steigert.
Kritisiert wird oft die subtile Beeinflussung der Zuschauer, die Werbung nicht mehr als solche erkennen können, was besonders bei jüngeren Zielgruppen problematisch sein kann.
Aufgrund der Marktsättigung und der Tendenz von Zuschauern, klassische Werbeblöcke zu überspringen, bietet Placement eine organische Möglichkeit, Markenbotschaften in den Content zu integrieren.
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