Diplomarbeit, 2007
96 Seiten, Note: 1,3
Einleitung
1. Sucht
1.1 Wortbedeutung und eine erste Definition von Sucht
1.2 Definition von Sucht nach der ICD-10
1.3 Begriffsklärung: Unterschiede zwischen Abhängigkeit und Sucht
1.4 Epidemiologie der Sucht
1.5 Ursachen und Hintergründe von Suchterkrankungen
1.5.1 Ursache Droge
1.5.2 Ursache Umwelt
1.5.3 Ursache Persönlichkeit
1.6 Resümee
2. Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung bei Erwachsenen
2.1 Nomenklatur von ADHS
2.2 Prävalenz von ADHS
2.3 Neurochemische und neuroanatomische Grundlagen
2.4 Risikofaktoren, bzw. Ursachen von ADHS
2.5 Diagnostik und Symptomatik der ADHS im Erwachsenenalter
2.5.1 Diagnose
2.5.2 Symptomatik
2.6 Therapie
2.6.1 Psychotherapeutische Behandlung
2.6.2 Medikamentöse Behandlung
2.7 Resümee
3. Differenzialdiagnose ADHS: Komorbidität von ADHS und Sucht
3.1 Prävalenz von ADHS-Sucht-Komorbidität
3.2 ADHS als Risikofaktor für die Entwicklung von Suchterkrankungen
3.3 Neurobiologische Gemeinsamkeiten von ADHS und Sucht
3.4 Diagnose ADHS-Sucht-Komorbidität
3.5 Methylphenidat und Abhängigkeit
3.6 Therapeutische Maßnahmen bei ADHS-Sucht-Komorbidität
3.7 Resümee
4. Komorbidität von ADHS und Sucht in der Suchtberatung
4.1 Suchtberatung
4.2 Interview mit Axel Hansen
4.3 Resümee
5. Abschließende Diskussion und Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) und der Entstehung von Suchterkrankungen bei Erwachsenen. Das primäre Ziel ist es, die Doppeldiagnose ADHS und Sucht zu analysieren und deren Auswirkungen auf die Arbeit in der Suchtberatung sowie auf die therapeutische Versorgung zu beleuchten.
1. 5 Ursachen und Hintergründe von Suchterkrankungen
Trotz zahlloser Theorien über Suchterkrankungen, fehlt bislang eine einheitliche, allgemein anerkannte Erklärung der Sucht.
Entsprechend der jeweiligen wissenschaftlichen Fachrichtung liegt der Fokus der verschiedenen Suchttheorien. Gerade im psychologischen Fachbereich gibt es eine Vielzahl verschiedener Erklärungsansätze für die Ursachen von Sucht. Unabhängig davon, ob es sich um psychoanalytische, psychosoziale, lerntheoretische oder soziologische Theorien handelt, wird ein komplexes Ursachenbündel für die Entstehung von Sucht verantwortlich gemacht. Vor allem aber eine Ursachentrias von Droge, Persönlichkeit und Umwelt steht hierbei im Vordergrund (vgl.Vogelgesang, 2006: S.26). Eine einzelne Betrachtung der drei Ursachen ist daher wichtig um die Hintergründe der Sucht verstehen zu können.
Einleitung: Die Einleitung erläutert die Motivation des Autors durch seine praktische Tätigkeit in der Suchtberatung und stellt die Forschungsfrage zur Komorbidität von ADHS und Sucht.
1. Sucht: Dieses Kapitel definiert Sucht, differenziert zwischen Sucht und Abhängigkeit gemäß ICD-10 und betrachtet die Ursachen von Suchterkrankungen.
2. Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung bei Erwachsenen: Hier werden das Störungsbild ADHS, seine Prävalenz, die neurobiologischen Grundlagen und die Diagnostik im Erwachsenenalter detailliert dargestellt.
3. Differenzialdiagnose ADHS: Komorbidität von ADHS und Sucht: Dieses Kapitel analysiert die Häufigkeit der Komorbidität, ADHS als Risikofaktor für Sucht und die neurobiologischen Gemeinsamkeiten beider Störungen.
4. Komorbidität von ADHS und Sucht in der Suchtberatung: Der praktische Teil beleuchtet die Herausforderungen in der Suchtberatung und umfasst ein Experteninterview zur Behandlungspraxis.
5. Abschließende Diskussion und Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert die Konsequenzen der Doppeldiagnose für die Suchthilfe und zukünftige therapeutische Ansätze.
ADHS, Sucht, Komorbidität, Doppeldiagnose, Suchtberatung, Abhängigkeit, Methylphenidat, Belohnungssystem, Psychotherapie, Prävalenz, Diagnose, Verhaltensstörung, Impulsivität, Selbstmedikation, Suchtprävention
Die Arbeit untersucht das Zusammenwirken von ADHS und Suchterkrankungen bei Erwachsenen und die damit verbundenen Herausforderungen für das Suchthilfesystem.
Die Themen umfassen die Definition von Sucht, das Krankheitsbild ADHS bei Erwachsenen, die Komorbidität beider Störungen und deren praktische Behandlung in der Suchtberatung.
Es soll geklärt werden, wie eine ADHS-Sucht-Doppeldiagnose die Suchthilfe beeinflusst und welche therapeutischen Strategien für diese Klientengruppe sinnvoll sind.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse der theoretischen Grundlagen sowie einer qualitativen Erhebung in Form eines Experteninterviews mit einem Suchtberater.
Im Hauptteil werden die Ursachen von Sucht, die Diagnostik von ADHS bei Erwachsenen und die spezifischen Zusammenhänge zwischen ADHS und Sucht als wechselseitige Verstärker analysiert.
Die zentralen Begriffe sind ADHS, Sucht, Komorbidität, Doppeldiagnose, Suchtberatung und Neurobiologie.
Viele Betroffene konsumieren Drogen, um die Symptome der ADHS, wie Konzentrationsschwäche oder Impulsivität, unbewusst zu lindern, da sie von der Störung oft noch nichts wissen.
Die Suchtberatung ist häufig die erste Anlaufstelle. Durch die Erfahrung der Mitarbeiter können Verdachtsmomente auf ADHS früh erkannt und die Klienten entsprechend weitervermittelt werden.
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