Bachelorarbeit, 2021
62 Seiten, Note: 1,5
1 EINLEITUNG
2 DER PFLEGEBERUF UND SEINE SITUATION
2.1. GESETZLICHE RAHMENBEDINGUNGEN
2.2. DIFFERENZIERUNG PFLEGEKRÄFTE
2.2.1. Pflegefachkräfte
2.2.2. Pflegekräfte
2.3. DEMOGRAFISCHER WANDEL
2.4. PFLEGERISCHE TÄTIGKEITEN
2.4.1. Delegation
2.4.2. Erhöhter Pflegebedarf
2.4.3. allgemeine Herausforderungen des Pflegeberufes
2.5. IMAGE DER PFLEGE
3 PERSONALMANGEL IN DER PFLEGE
3.1. URSACHEN
3.1.1. DRG
3.1.2. Bezahlung
3.1.3. Work-Life-Balance
3.1.4. Image des Pflegeberufes
3.1.5. fehlender Nachwuchs
3.2. ROLLE DER POLITIK
3.3. ROLLE DER UNTERNEHMEN
3.4. FÜHRUNGSKRÄFTE
4 STEIGERUNG DER ATTRAKTIVITÄT DES PFLEGEBERUFES
4.1. HANDLUNGSMÖGLICHKEITEN DER POLITIK
4.2. HANDLUNGSMÖGLICHKEITEN DER UNTERNEHMEN
4.3. HANDLUNGSMÖGLICHKEITEN DER FÜHRUNGSKRÄFTE
5 AUSBLICK
5.1. EINFLUSS DER PANDEMIE 2020
5.2. DER PFLEGEBERUF IN DER ZUKUNFT
6 FAZIT
Die Bachelorarbeit analysiert die aktuelle Attraktivität des Pflegeberufs und untersucht deren Zusammenhang mit dem vorherrschenden Personalmangel, um daraus konkrete Handlungsstrategien für Politik, Unternehmen und Führungskräfte zur Steigerung der Attraktivität abzuleiten.
2.4.1. Delegation
Ganz allgemein ist festzuhalten, dass sowohl Ärzte wie auch Pflegefachkräfte Tätigkeiten innehaben, die ausschließlich ihrer Berufsgruppe vorbehalten sind. Im engeren Sinne also nicht delegierbare Tätigkeiten. Des Weiteren gibt es aber eine Vielzahl an medizinischen Handlungen, die zwar einem Beruf zugeordnet werden können, aber durchaus delegierbar sind. Dokumentationen, Essensausgaben und -bestellungen, sowie Reinigungstätigkeiten gehören u.a. zu den pflegerischen Tätigkeiten, welche sich an z.B. Hilfs-, respektive Pflegehilfspersonal, delegieren lassen.
Zu den nicht delegierbaren Tätigkeiten bekräftigte der DBfK 2007 auch die entwickelten Grundsätze der American Nurses Association (ANA) und des National Council of State Boards of Nursing (NCSBN), in denen die Verantwortung der Pflegemaßnahmen klar beim Pflegefachpersonal liegen. Das Fachpersonal muss sich von der Eignung, Durchführung und dem Ergebnis der delegierten Tätigkeiten überzeugen. Ob eine Delegation an Assistenzpersonal stattfinden kann, muss die Pfk entscheiden. Dies erfolgt unter Abwägung des Zustandes des Patienten, der Qualifikation und Fähigkeit der Assistenz und der jeweils vorausgesetzten Kompetenzen (DBfK, Positionspapier, 2010, S. 2f). Hieraus lassen sich folgende Pflichten der Pflegefachkraft ableiten und zusammenfassen: Die delegierende Pflegende hat die Auswahl-, Anleitungs- und Überwachungspflicht, diese sind zu vergleichen mit den Pflichten des ärztlichen Personals.
1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle Personalsituation im Pflegesektor und stellt die zentrale Fragestellung der Arbeit bezüglich der Attraktivitätssteigerung zur Reduzierung des Fachkräftemangels dar.
2 DER PFLEGEBERUF UND SEINE SITUATION: Dieses Kapitel beschreibt die historische Entwicklung, die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie die Vielseitigkeit pflegerischer Tätigkeiten und deren Einfluss auf die Berufswahrnehmung.
3 PERSONALMANGEL IN DER PFLEGE: Hier werden die Ursachen des Fachkräftemangels untersucht, wobei insbesondere Arbeitsbedingungen, Bezahlung, Work-Life-Balance und das mediale Image analysiert werden.
4 STEIGERUNG DER ATTRAKTIVITÄT DES PFLEGEBERUFES: Dieses Kapitel präsentiert konkrete Handlungsstrategien für Politik, Unternehmen und Führungskräfte, um den Pflegeberuf nachhaltig attraktiver zu gestalten.
5 AUSBLICK: Der Ausblick analysiert den Einfluss der Covid-19-Pandemie auf das System Pflege und wagt eine Prognose zur zukünftigen Entwicklung des Berufsstandes.
6 FAZIT: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse der Analyse zusammen und bekräftigt die Notwendigkeit einer konsequenten Umsetzung der entwickelten Strategien.
Pflegeberuf, Fachkräftemangel, Attraktivitätsanalyse, Handlungsstrategien, Personalmanagement, Arbeitsbedingungen, Work-Life-Balance, Pflegekammer, Personalsituation, Pflegefachkraft, Gesundheitssystem, Berufsimage, Mitarbeiterführung, Tarifvertrag, Demografischer Wandel
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der Attraktivität des Pflegeberufs und deren direkten Zusammenhang mit dem aktuellen Fachkräftemangel in Deutschland.
Die zentralen Themen umfassen die rechtlichen Rahmenbedingungen, das Image des Berufs in der Gesellschaft und Medien, sowie die spezifischen Belastungsfaktoren im Arbeitsalltag wie Schichtdienst und Personalmangel.
Das Ziel ist es, nachzuweisen, dass eine Steigerung der Attraktivität die notwendige Voraussetzung ist, um den Personalmangel mittel- bis langfristig zu reduzieren.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse aktueller Statistiken sowie medienwissenschaftlicher Erkenntnisse zur Berichterstattung über den Pflegesektor.
Im Hauptteil werden die Ursachen für den Fachkräftemangel (wie DRG-System, Bezahlung, Arbeitsdruck) detailliert analysiert und anschließend konkrete Handlungsmöglichkeiten für die Politik, Arbeitgeber und Führungskräfte definiert.
Wichtige Schlüsselbegriffe sind Personalknappheit, Professionalisierung, Arbeitszufriedenheit, Work-Life-Balance und die Rolle der Politik bei der Gestaltung des Gesundheitssystems.
Das Image leidet besonders unter einer reißerischen medialen Darstellung, die meist nur Probleme thematisiert, während die breite Bevölkerung den Beruf zwar als wichtig und krisensicher ansieht, ihn aber dennoch nicht als attraktive Karriereoption empfiehlt.
Führungskräfte tragen durch ihren Führungsstil, die Förderung der Work-Life-Balance und die Wertschätzung der Mitarbeiter eine entscheidende Verantwortung für die Motivation und Bindung des Pflegepersonals an das Unternehmen.
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