Masterarbeit, 2021
100 Seiten, Note: 1,00
1 Einleitung
1.1 Forschungskontext und Forschungslücke
1.2 Forschungsfrage
1.3 Ziel der Untersuchung
1.4 Relevanz
1.5 Aufbau und Struktur der Arbeit
1.6 Begriffe und Definitionen
2 Aktueller Forschungsstand und Theorie
2.1 Ursprüngliche Konzepte der New Work
2.1.1 Das Konzept New Work nach Frithjof Bergmann
2.1.2 Flow-Konzept nach Mihaly Csikszentmihalyi
2.1.3 Das Konzept Purpose, Mastery and Autonomy nach Daniel Pink
2.2 Megatrend New Work heute
2.3 Zentrale Aspekte der New Work aus heutiger Sicht
2.3.1 Digitalisierung
2.3.2 Flexibilisierung
2.3.3 Entgrenzung
2.3.4 Mitbestimmung
2.3.5 Relevanz
2.4 Anforderungen der Generationen an die neue Arbeitswelt
2.4.1 Generation X
2.4.2 Generation Y
2.5 Arbeitsmotivation bei der Generation Y
2.6 Arbeitszufriedenheit der Generation Y
3 Forschungsdesign
3.1 Theoretischen Modelle
3.2 Forschungsansatz
3.3 Ableitung der quantitativen Hypothesen
3.4 Quantitative Erhebung und Limitationen
3.5 Begründung der Methodik
3.6 Methode der Datenerhebung
3.6.1 Stichprobe und Setting
3.6.2 Stichprobenschätzung
3.6.3 Querschnittsstudie
3.6.4 Feldzugang
3.6.5 Eigenschaften des Erhebungsinstrumentes
3.6.6 Operationalisierung und Pre-Tests
3.7 Durchsicht und Aufbereitung der erhobenen Daten
3.7.1 Generierung neuer Variablen
3.7.2 Ausschluss von Fällen
4 Darstellung der Ergebnisse
4.1 Beschreibung der Stichprobe
4.1.1 Eckdaten der Stichprobe
4.1.2 Darstellung der Scores
4.2 Inferenzstatistische Auswertung
4.2.1 Analyse der Einflüsse der New Work Aspekte nach dem ersten Lockdown im März 2020 und den demographischen Merkmalen auf die Arbeitsmotivation und die Arbeitszufriedenheit
4.2.2 Analyse des Einflusses der Arbeitsmotivation auf die Arbeitszufriedenheit
4.2.3 Analyse der Unterschiede der Generation X und Y in Bezug auf die Aspekte der New Work nach dem ersten Lockdown, der Arbeitsmotivation und der Arbeitszufriedenheit
4.2.4 Analyse der Unterschiede in der Wahrnehmung der Aspekte der New Work bei Personen der Generation Y vor dem ersten Lockdown und heute
5 Diskussion der Ergebnisse
5.1 Zusammenhang der Ergebnisse mit der Literatur
5.2 Ausblick und weiterer möglicher Forschungsbedarf
5.3 Schlussfolgerungen für die Praxis
6 Conclusio
6.1 Ergebniszusammenfassung und Beantwortung der Forschungsfrage
6.2 Limitationen der Arbeit
Die vorliegende Masterarbeit untersucht den Einfluss von verschiedenen New Work Aspekten auf die Arbeitsmotivation und Arbeitszufriedenheit von unselbstständigen Erwerbstätigen der Generation Y in Österreich, wobei insbesondere Veränderungen durch die Covid-19-Krise und Unterschiede zur Generation X beleuchtet werden.
2.1.2 Flow-Konzept nach Mihaly Csikszentmihalyi
Der Psychologe Mihaly Csikszentmihalyi entwickelte die Idee von Frithjof Bergmann weiter, sodass ein sogenanntes Flow-Konzept entstand. Das Flow-Konzept wurde durch jenes von Bergmann hinsichtlich der Motivation und vor allem einer Sinnhaftigkeit zur Tätigkeit weiterentwickelt. Da dieses Konzept unter anderem darauf aufbaut, dass die Arbeitnehmer*innen, die bei der Arbeit in einem sogenannten „Flow-Zustand“ sind, die nachfolgenden Merkmale aufweisen, ist es auch ein Vorläufer der New Work. Arbeitnehmer*innen, die in einem Flow-Zustand sind, haben:
ein Gefühl des Einsseins mit der Aufgabe bzw. Tätigkeit, eine tiefe und lange anhaltende Konzentration auf die Tätigkeit, die Wahrnehmung, dass die Arbeitsaufgabe alles andere aus dem Bewusstsein verdrängt, das Gefühl, durch den Flow die Zeit zu vergessen, eine eingeschränkte Wahrnehmung der Umgebung dadurch, dass die Person derart in der Tätigkeit aufgeht, eine eingeschränkte Wahrnehmung von Bedürfnissen wie Hunger, Durst, Müdigkeit sind nur mehr eingeschränkt wahrnehmbar, das Empfinden, etwas sinnvolles für sich selbst und das Unternehmen zu bewirken und somit kompetent zu sein.
Somit kann im Grunde gesagt werden, dass hier vor allem der Aspekt der Sinnhaftigkeit näher behandelt wird (WPGS 2021). Das Flow-Konzept besagt, dass Personen spielerisch und selbstvergessen in ihrer Tätigkeit aufgehen und, dass es dabei eine ideale Balance zwischen Unterforderung und Überforderung gibt (Väth 2016, 23f). In diesem Kapitel sollen weiters auch noch die Merkmale des Flow-Konzeptes behandelt werden. Grundsätzlich besagt das Flow-Konzept, dass die Tätigkeiten und die Person, die diese Tätigkeiten ausführt, aneinander angepasst sein sollen. Somit geht dieses Konzept schon in die Richtung, dass die Arbeitnehmer*innen einen Sinn in ihrer Tätigkeit sehen, also stehen die Relevanz oder Sinnstiftung der Tätigkeit im Vordergrund (Franken 2019, 95).
1 Einleitung: Dieses Kapitel legt den Grundstein der Arbeit, indem der Forschungskontext und die Forschungslücke beschrieben sowie die zentrale Forschungsfrage und das Ziel der Untersuchung definiert werden.
2 Aktueller Forschungsstand und Theorie: Hier werden theoretische Grundlagen zu New Work, Arbeitsmotivation und Arbeitszufriedenheit sowie die spezifischen Anforderungen der Generationen X und Y fundiert erläutert.
3 Forschungsdesign: Dieses Kapitel detailliert die methodische Vorgehensweise, inklusive der theoretischen Modellwahl, Hypothesenbildung sowie der Konzeption und Durchführung der Online-Umfrage.
4 Darstellung der Ergebnisse: Der empirische Teil präsentiert die deskriptiven Daten der Stichprobe sowie die inferenzstatistischen Auswertungen der Hypothesen mittels Regressionsanalysen und T-Tests.
5 Diskussion der Ergebnisse: Hier werden die gewonnenen Ergebnisse mit der bestehenden Literatur kritisch diskutiert, der Forschungsbedarf identifiziert und praktische Handlungsempfehlungen abgeleitet.
6 Conclusio: Das Abschlusskapitel bietet eine finale Zusammenfassung der Ergebnisse, beantwortet die Forschungsfrage und reflektiert die Limitationen der Untersuchung.
Neue Arbeitswelt, Generation Y, Arbeitszufriedenheit, Arbeitsmotivation, Lockdown, New Work, Digitalisierung, Flexibilisierung, Entgrenzung, Mitbestimmung, Relevanz, Sinnstiftung, Österreich, empirische Forschung, Unternehmensberatung.
Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung des Konzepts "New Work" für die Generation Y auf dem österreichischen Arbeitsmarkt und untersucht deren Auswirkungen auf Arbeitsmotivation und Arbeitszufriedenheit.
Zu den Kernbereichen zählen New Work Konzepte, Digitalisierung, Flexibilisierung, Arbeitsmotivation sowie Arbeitszufriedenheit im Kontext der Generation Y.
Die zentrale Forschungsfrage untersucht, welchen Einfluss das Ausmaß verschiedener New Work Aspekte auf die Arbeitsmotivation und Arbeitszufriedenheit von unselbstständigen Arbeitnehmern der Generation Y in Österreich hat.
Die Arbeit nutzt eine quantitative Forschungsmethode, basierend auf einer Online-Umfrage mit validierten Skalen, analysiert mittels Multipler Linearer Regression, T-Tests und Varianzanalysen.
Im Hauptteil werden der theoretische Rahmen (Ursprung von New Work, Motivationsmodelle), das Forschungsdesign, die deskriptive Darstellung der Daten sowie die inferenzstatistische Überprüfung der aufgestellten Hypothesen behandelt.
Wichtige Begriffe sind Neue Arbeitswelt, Generation Y, Arbeitszufriedenheit, Arbeitsmotivation, New Work, Digitalisierung und Flexibilisierung.
Die Untersuchung zeigt, dass die Wahrnehmung der Bedeutung von Digitalisierung und Flexibilisierung durch den ersten Lockdown im März 2020 bei der Generation Y signifikant zugenommen hat.
Die Studie stellt fest, dass die Generation X im Vergleich zur Generation Y in dieser Stichprobe eine signifikant höhere Arbeits- und Berufszufriedenheit aufweist.
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