Bachelorarbeit, 2007
57 Seiten, Note: 2,1
1. Einleitung
2. Die Hochschulsysteme
2.1 Der Aufbau des US-Hochschulsystems
2.1.1 Differenziertheit
2.1.2 Wettbewerb
2.2 Der Aufbau des deutschen Hochschulsystems
2.2.1 Das alte Hochschulsystem Deutschlands
2.2.2 Das neue Hochschulsystem Deutschlands
3. Vergleich der Daten
3.1 USA
3.1.1 Allgemeine Daten
3.1.2 Durchschnittsalter der Studenten
3.1.3 Durchschnittseinkommen
3.1.4 Absolventen
3.1.5 Abschlüsse in den einzelnen Fachrichtungen
3.1.6 Arbeitslosenquoten in den einzelnen Fachrichtungen
3.1.7 Studiendauer
3.2 Kultureller Hintergrund des Studiums in den USA
3.3 Zusammenfassung USA
3.4 Deutschland
3.1.1 Allgemeine Daten
3.1.2 Durchschnittsalter der Studenten
3.1.3 Durchschnittseinkommen
3.1.4 Absolventen
3.1.5 Abschlüsse in den einzelnen Fachrichtungen
3.1.6 Erwerbslosenquoten in den einzelnen Fachrichtungen
3.1.7 Studiendauer
3.5 Die ersten Bachelorabsolventen in Deutschland
4. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht den Übergang von Studierenden in das Berufsleben und analysiert dabei kritisch die Auswirkungen der Einführung des Bachelor/Master-Systems in Deutschland. Im Zentrum steht der Vergleich mit dem US-amerikanischen Hochschulmodell, um zu ergründen, ob die anvisierte Systemangleichung realisierbar und zielführend für die deutsche Hochschullandschaft ist.
2.1.1. Differenziertheit
Das Hochschulsystem der USA ist bei Weitem komplexer und differenzierter als das deutsche, was sich bereits bei der Einteilung in unterschiedliche Kategorien zeigt. Aufgrund der offensichtlich etwas komplexen und vor allem oftmals nicht einheitlichen Bezeichnungen der US-Hochschulen (der Begriff college wird bspw. auch für Fachbereiche benutzt) wird im Verlauf dieser Arbeit eine nochmals vereinfachte Form der Kategorisierung des U.S.News and World Report benutzt. Dieser unterscheidet National University, Master’s University, Liberal Arts College, Comprehensive College, Business Programms und Engineering Programms.
National Universities werden hierbei verstanden als „248 American universities (162 public and 86 private) that offer a wide range of undergraduate majors as well as master's and doctoral degrees; many strongly emphasize research.“
Master’s Universities hingegen klassifiziert der U.S.News and World Report als „institutions [that] provide a full range of undergraduate and master's programs. But they offer few, if any, doctoral programs.“
Die Liberal Arts Colleges sind „the nation's 215 liberal arts colleges [,which] emphasize undergraduate education and award at least 50 percent of their degrees in the liberal arts. Most are private institutions but 22 are public.“
Demzufolge sind die Comprehensive Colleges „institutions [,which] focus primarily on undergraduate education just as the liberal arts colleges do but grant fewer than 50 percent of their degrees in liberal arts disciplines. They also offer a range of programs in professional fields such as business, nursing and education. At these schools, at least 10 percent of undergraduate degrees awarded are bachelor's degrees. There are 320 comprehensive colleges bachelor's.“
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle Problematik und Unsicherheit deutscher Studierender im Kontext der Systemumstellung und definiert den Vergleich mit dem US-amerikanischen Modell als zentralen Untersuchungsgegenstand.
2. Die Hochschulsysteme: Dieses Kapitel erläutert den strukturellen Aufbau und die wesentlichen Differenzierungsmerkmale der Hochschullandschaften in den USA und Deutschland.
3. Vergleich der Daten: Hier findet eine umfassende empirische Gegenüberstellung relevanter Kennzahlen wie Alter, Einkommen, Absolventenzahlen und Arbeitsmarktdaten beider Länder statt.
4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Anwendbarkeit des US-Modells auf das deutsche Hochschulsystem, wobei die Eigenständigkeit des deutschen Weges betont wird.
Hochschulsystem, Bachelor, Master, Bologna-Prozess, USA, Deutschland, Absolventen, Berufsleben, Studiendauer, Arbeitsmarkt, Einkommen, Wettbewerb, Differenzierung, Studium, Hochschulreform
Die Arbeit analysiert den Übergang von Studierenden in das Berufsleben und setzt sich kritisch mit den Veränderungen durch das Bachelor/Master-System in Deutschland im Vergleich zum US-System auseinander.
Zentrale Themen sind die strukturellen Unterschiede der Hochschulsysteme, die Altersstruktur der Studierenden, die Arbeitsmarktchancen für Absolventen und die Auswirkungen der Bologna-Reform.
Ziel ist es zu untersuchen, wie sich die Rahmenbedingungen für Absolventen verändern und ob die angestrebte Angleichung des deutschen Systems an das amerikanische Vorbild sinnvoll und realistisch ist.
Die Arbeit nutzt eine vergleichende Analyse von statistischen Daten und Berichten (u.a. HIS, US Census Bureau, NCES) zur Evaluierung der Hochschulsituation und des Absolventenverbleibs.
Der Hauptteil umfasst die detaillierte Darstellung der Hochschulstrukturen, eine umfassende Datenanalyse von Kennzahlen in den USA und Deutschland sowie eine Untersuchung der Situation der ersten Bachelorabsolventen.
Schlüsselbegriffe sind insbesondere Bologna-Prozess, Bachelor/Master-System, Absolventenverbleib, Arbeitsmarkt, Hochschulvergleich und Bildungsreform.
In den USA ist lebenslanges Lernen stärker verankert, weshalb dort ein deutlich höherer Anteil an älteren Studierenden in weiterführenden Programmen zu finden ist, während das deutsche System bisher auf jüngere Studierende in einem kontinuierlichen Studienverlauf ausgerichtet war.
Die Untersuchung zeigt, dass Bachelorabsolventen in Deutschland zunächst oft geringere Einkommen im Vergleich zu Diplom- oder Magisterabsolventen erzielen, was zu Unsicherheiten und einer hohen Flucht in Masterstudiengänge führt.
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