Bachelorarbeit, 2021
57 Seiten, Note: 1,1
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Beschreibung der evolutionären Entwicklung des Menschen bezüglich körperlicher Aktivität
3.2 Körperliche Aktivität
3.2.1 Arten körperlicher Aktivität
3.2.2 Messung von körperlicher Aktivität
3.3 Begriffserklärung „Gesundheit“
3.3.1 Biomedizinisches Krankheitsmodell
3.3.2 Biopsychosoziales Modell
3.3.3 Salutogenesekonzept nach Antonovsky
3.3.3.1 Generelle Widerstandsressourcen
3.3.3.2 Kohärenzgefühl
3.4 Begriffserklärung „psychische Gesundheit“
3.4.1 Einflussfaktoren auf die psychische Gesundheit
3.4.2 Modelle der psychischen Gesundheit
3.4.2.1 Regulationskompetenzmodell
3.4.2.2 Selbstaktualisierungsmodell
3.4.2.3 Sinnfindungsmodell
3.4.2.4 Synthese der Modelle
3.5 Beschreibung des Zusammenhangs von körperlicher Aktivität und psychischer Gesundheit
3.5.1 Positive gesundheitsbezogene Konsequenzen
3.5.2 Negative gesundheitsbezogene Konsequenzen
3.5.3 Gesundheitliche Risiken/Folgen körperlicher Inaktivität
3.6 Darstellung der gegenwärtigen Situation
3.6.1 Gegenwärtige Situation hinsichtlich psychischer Gesundheit
3.6.1.1 Deutschland
3.6.1.2 Weltweit
3.6.2 Gegenwärtige Situation hinsichtlich körperlicher Aktivität
3.6.2.1 Deutschland
3.6.2.2 Weltweit
3.7 Maßnahmen und Programme zur Förderung körperlicher Aktivität und psychischer Gesundheit
3.8 Kritische Auseinandersetzung mit der aktuellen Forschungslage
4 METHODIK
4.1 Literaturrecherche über PubMed
4.2 Zusammenfassende Darstellung der Literaturrecherche
4.3 Übersicht aller inkludierter Studien
5 ERGEBNISSE
6 DISKUSSION
7 ZUSAMMENFASSUNG
Das Hauptziel dieser Bachelor-Thesis ist es, den Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität und psychischer Gesundheit in Form eines systematischen Reviews darzustellen. Dabei wird der Frage nachgegangen, inwiefern körperliche Aktivität den Erhalt der psychischen Gesundheit oder die Heilung depressiver Erkrankungen beeinflussen kann, um auf Basis des aktuellen Forschungsstandes fundierte Erkenntnisse zu gewinnen.
3.1 Beschreibung der evolutionären Entwicklung des Menschen bezüglich körperlicher Aktivität
Bei näherer Betrachtung der evolutionären Entwicklung des Menschen hinsichtlich der körperlichen Aktivität wird deutlich, dass die heutige Gesellschaft im Vergleich zur Vergangenheit einen Mangel an Bewegung aufweist.
Der sich entwickelnde Mensch war von der Leistungsfähigkeit seines Körpers zum Überleben abhängig, da er in Gefahrensituationen bereit sein musste, entweder fliehen oder angreifen zu können (Cordain, Gotshall, Eaton & Eaton, 1998).
Während in der näheren Vergangenheit schwere, körperliche Arbeiten vorherrschten und es üblich war, fußläufige Strecken mit Verzicht auf öffentliche Verkehrsmittel sowie eigene PKWs zurückzulegen, ist die körperliche Bewegung im Alltag eines Menschen heutzutage nicht mehr damit vergleichbar.
Durch die Industrialisierung und Digitalisierung des Computerzeitalters übt ein Großteil der Bevölkerung heutzutage einen Beruf aus, der hauptsächlich sitzende Tätigkeiten fordert und die Ausführung vieler Arbeitsprozesse ist nicht mehr mit körperlicher Aktivität verknüpft (Rifkin, 1995, S. 5).
Daher ist die Aktivitätsgestaltung in der Freizeit zum Erhalt und der Steigerung der körperlichen Fitness umso wichtiger, um unsere Gesundheit zu fördern.
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Die Arbeit thematisiert den Anstieg psychischer Erkrankungen und die abnehmende körperliche Aktivität in der Bevölkerung sowie die Relevanz von Bewegung zur Stressprävention.
2 ZIELSETZUNG: Es wird das Ziel definiert, den Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität und psychischer Gesundheit systematisch zu reviewen und zu analysieren.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Dieses Kapitel erläutert theoretische Grundlagen zu körperlicher Aktivität, Gesundheit und psychischer Gesundheit sowie die aktuelle globale Situation und bestehende Förderprogramme.
4 METHODIK: Hier wird das Vorgehen der Literaturrecherche über die Datenbank PubMed sowie die Ein- und Ausschlusskriterien für die inkludierten Studien beschrieben.
5 ERGEBNISSE: In diesem Teil werden die Ergebnisse der 15 ausgewählten Studien detailliert dargestellt, einschließlich Stichproben, Designs und der kritischen Würdigung.
6 DISKUSSION: Die Arbeit diskutiert die gesammelten Erkenntnisse hinsichtlich des Einflusses von Sport auf die psychische Gesundheit und reflektiert die Limitationen der Untersuchung.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Das Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen, die belegen, dass körperliche Aktivität signifikante positive Effekte auf die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden haben kann.
Körperliche Aktivität, Psychische Gesundheit, Systematisches Review, Depressive Erkrankungen, Salutogenese, Bewegungsprogramme, Stressprävention, Lebensqualität, Biopsychosoziales Modell, Körperliche Inaktivität, PubMed-Recherche, Gesundheitsförderung, Fitnessökonomie, Interventionen, Mentale Gesundheit.
Die Arbeit untersucht in Form eines systematischen Reviews den wissenschaftlichen Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität und psychischer Gesundheit bei Erwachsenen.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen zu Gesundheitsmodellen (z.B. Salutogenese), die Analyse der aktuellen gesundheitlichen Lage der Bevölkerung sowie die Wirksamkeit sportlicher Interventionen.
Das primäre Ziel ist es, auf Basis aktueller Primärstudien zu evaluieren, wie körperliche Bewegung als präventive oder therapeutische Maßnahme zur psychischen Gesundheit beitragen kann.
Es wurde eine systematische Literaturrecherche in der Datenbank PubMed durchgeführt, um relevante Primärstudien zu identifizieren und nach festgelegten Kriterien auszuwerten.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der Fachbegriffe und Modelle sowie eine detaillierte Darstellung und Diskussion der Ergebnisse aus 15 ausgewählten Fachstudien.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie körperliche Aktivität, psychische Gesundheit, Salutogenese, Interventionen und Gesundheitsförderung charakterisieren.
Das Konzept hilft zu erklären, wie Menschen trotz negativer Umstände oder Belastungen psychisch und physisch gesund bleiben, was die Grundlage für das Verständnis von Gesundheitsressourcen bildet.
Die Pandemie wird in den inkludierten Studien (z.B. Faulkner et al., 2020) als kritischer Faktor für das veränderte Bewegungsverhalten und die psychische Belastung der Bevölkerung beleuchtet.
Die Studien belegen eindeutig, dass Inaktivität das Risiko für zahlreiche physische Erkrankungen (z.B. Diabetes mellitus Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankungen) erhöht und negativ mit der psychischen Gesundheit korreliert.
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