Examensarbeit, 2008
61 Seiten, Note: 2,0
Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit der Integration des Niederdeutschen in den Deutschunterricht der zweiten Klasse. Ziel ist es, einen handlungs- und produktionsorientierten Unterrichtsansatz zu entwickeln, der die Regionalsprache Niederdeutsch in den Unterricht integriert und gleichzeitig die sprachlichen und kommunikativen Kompetenzen der Schüler fördert.
Die Einleitung stellt das Thema der Arbeit, die Problemstellung und die Fragestellung vor. Sie beleuchtet die aktuelle Situation des Niederdeutschen in der Schule und die Notwendigkeit, die Regionalsprache in den Unterricht zu integrieren.
Das zweite Kapitel befasst sich mit der historischen und aktuellen Situation des Niederdeutschen. Es werden die Definition des Niederdeutschen, seine Geschichte und die Sprachensituation in Oldenburg beleuchtet. Zudem wird die Berücksichtigung des Niederdeutschen im Unterricht in Oldenburger Schulen sowie die Niederdeutschkenntnisse in der Klasse 2 analysiert.
Das dritte Kapitel widmet sich den didaktisch-methodischen Aspekten des handlungs- und produktionsorientierten Deutschunterrichts unter Einbeziehung des Niederdeutschen in der Klasse 2a. Es werden die Konzepte der Handlungs- und Produktionsorientierung sowie des Storytellings in der Grundschule vorgestellt. Darüber hinaus werden die Ziele des Deutschunterrichts mit Integration des Niederdeutschen in der 2. Klasse erläutert.
Das vierte Kapitel behandelt die rechtlichen Grundlagen für die Legitimation des Niederdeutschen in der Schule.
Das fünfte Kapitel beschreibt und dokumentiert den Unterrichtsversuch. Es werden der Verlauf der gesamten Unterrichtseinheit, die ausführliche Beschreibung der zweiten und neunten Stunde, die Bemerkungen zur Lerngruppe, die Überlegungen zur Sache, die didaktischen und methodischen Überlegungen sowie der geplante Unterrichtsverlauf dargestellt.
Das sechste Kapitel fasst die Ergebnisse des Unterrichtsversuchs zusammen und reflektiert die Einheit. Es werden die Konsequenzen für die zukünftige Unterrichtsarbeit abgeleitet.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen den Niederdeutschen, den handlungs- und produktionsorientierten Deutschunterricht, die Integration von Regionalsprachen, die didaktischen und methodischen Herausforderungen des Niederdeutschunterrichts, die Entwicklung eines Unterrichtskonzepts für die zweite Klasse, die Analyse und Reflexion eines Unterrichtsversuchs sowie die Ableitung von Konsequenzen für die zukünftige Unterrichtsarbeit.
Plattdeutsch gehört zum regionalen Kulturerbe und fördert das Bewusstsein für kulturelle Vielfalt und sprachliche Identität.
Ja, durch handlungs- und produktionsorientierte Methoden können auch Zweitklässler ohne aktive Kenntnisse einen spielerischen Zugang finden.
Ein Ansatz, bei dem Schüler aktiv mit der Sprache umgehen, z.B. durch Storytelling, Basteln oder das Nachspielen von Geschichten.
In Niedersachsen ist Niederdeutsch seit 1993 schulrechtlich verankert, wird aber in der Praxis oft noch wenig umgesetzt.
Oft werden plattdeutsche Geschichten als Basis genutzt, um Wortschatz spielerisch einzuführen und die Kinder zum Mitmachen zu motivieren.
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