Bachelorarbeit, 2019
104 Seiten, Note: 1,0
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Zielsetzung
1.3. Methodische Vorgehensweise
2. Begriffsdefinitionen
2.1. Unternehmensreputation
2.2. Abgrenzung Reputation, Image und Identität
2.3. Social Media
3. Komponenten von Reputation
3.1. Aufbau von Reputation
3.1.1. Glaubwürdigkeit
3.1.2. Vertrauen
3.1.3. Qualität
3.2. Konsequenzen von Reputation
3.2.1. Kundenzufriedenheit
3.2.2. Kundenbindung
3.2.2.1. Definition und Ursachen von Online Kundenbindung
3.2.2.2. Rahmenbedingungen von Kundenbindung im Internet
3.2.2.3. Möglichkeiten zur Verbesserung der Kundenbindung
3.2.3. Unternehmensbekanntheit
3.2.4. Umsatzsteigerung
4. Ziele und Aufgaben des Online Reputation Managements
4.1. Definition Reputation Management
4.2. Aufbau von Reichweite
4.3. Verbesserung des Unternehmensrufes
4.3.1. Wert des Unternehmensrufes
4.3.2. Marktorientierung vs. Reputationsorientierung
4.3.3. Management von Reputationsrisiken
4.4. Recruiting und Employer Branding
4.4.1. Recruiting
4.4.2. Employer Branding
4.5. Verbesserung der Wettbewerbsposition
4.6. Authentizität im ORM
5. Maßnahmen zur Bildung von Reputation
5.1. Suchmaschinenwerbung (SEA)
5.2. Suchmaschinenoptimierung (SEO)
5.3. Social Media Marketing
5.4. Beschwerdemanagement
5.5. Kundenservice
5.6. Kunden- und Mitarbeiterloyalität
6. Social Media Monitoring
6.1. Ziele und Funktionsweise von Social Media Monitoring
6.2. Social Media Monitoring-Prozess
6.2.1. Analyse-Design
6.2.2. Datenerhebung
6.2.2.1. Manuelles Monitoring
6.2.2.2. Halbautomatisiertes Monitoring
6.2.2.3. Automatisiertes Monitoring
6.2.3. Datenaufbereitung
6.2.4. Analyse
6.2.4.1. Quantitative Analyse
6.2.4.2. Qualitative Analyse
6.2.5. Reporting
6.3. Social Media Kennzahlen
6.3.1. Social Media Gross Rating Points (GRP)
6.3.2. Marketing Mix Modelling (MMM)
6.3.3. Social Metrics
6.3.4. Return on Investment
6.4. Social Media Monitoring-Tools
6.5. Shitstormmanagement
6.5.1. Corporate Shitstorm Management
6.5.1.1. Optimierung des Set-Up
6.5.1.2. Situationsanalyse
6.5.1.3. Wahl der Unternehmensreaktion
6.5.1.4. Berücksichtigung der Stakeholder-Kultur und Entscheidungsmotivation
6.5.1.5. Kommunikation der Reaktion
6.5.1.6. Überwachung der Konsequenzen
6.5.2. Fallbeispiel Nike Inc. & Kaepernick
6.5.3. Fallbeispiel Nestlé
7. Handlungsempfehlungen
8. Corporate Social Responsibility als Instrument zur Bildung von Reputation
8.1. Definition von CSR
8.2. Zusammenhang zwischen CSR und Corporate Reputation
8.3. CSR-Handlungsfelder
8.4. Definition CSR-Management
8.5. Der CSR-Managementprozess
8.6. Der CSR-Kommunikationsprozess
8.7. Instrumente der CSR-Kommunikation
8.8. Unternehmensbezogene CSR-Kommunikation
8.8.1. CSR-Kommunikation in Sozialen Medien
8.8.2. Nachhaltigkeitsberichterstattung
8.9. Produktbezogene CSR-Kommunikation
8.10. Best Practice Beispiele
8.10.1. Tchibo GmbH
8.10.2. Vöslauer Mineralwasser GmbH
9. Fazit
Die Arbeit untersucht das Online Reputation Management als essenzielles Instrument für moderne Unternehmen im Zeitalter der Digitalisierung, um Wettbewerbsvorteile zu generieren und Reputationsrisiken zu minimieren.
3.1.2. Vertrauen
Der Zusammenhang zwischen Vertrauen und Unternehmensreputation wurde bereits mehrmals in der Literatur unterstrichen und stellt aus diesem Grund einen wichtigen Faktor für die Entstehung der Unternehmensreputation dar. Vertrauen gilt als Voraussetzung für den Aufbau von erfolgreichen Kundenbeziehungen und ist die Bereitschaft der Kunden, sich auf ein Unternehmen zu verlassen.
Vertrauen entsteht, wenn Kunden an die Zuverlässigkeit und Integrität eines Unternehmens glauben, was auch als Vertrauenswürdigkeit bzw. Glaubwürdigkeit bezeichnet werden kann. Vertrauen ist somit die Gesamtwahrnehmung der Kunden bezogen auf die Fähigkeiten und Kompetenzen des Unternehmens, das Ausmaß, in dem ein Unternehmen bereit ist, die Interessen der Kunden bei der Entscheidungsfindung zu berücksichtigen, und der Glaube daran, dass Unternehmen ehrlich sind und ihre Versprechen erfüllen.
Zusammenfassend müssen Unternehmen eine vertrauensvolle Beziehung mit ihren Kunden aufbauen, um die Kundenloyalität zu fördern. Folglich trägt das gewonnene Vertrauen zur Verringerung der Unsicherheit bei, mit welcher Kunden bei der Bewertung von Unternehmen konfrontiert sind, da sie glauben, dass Unternehmen über einen längeren Zeitraum fair und zuverlässig arbeiten. Zudem wirkt sich das Vertrauen der Kunden positiv auf ihre Gefühle und Bewertungen von Unternehmen aus, was wiederum positiven Einfluss auf die Unternehmensreputation hat.
1. Einleitung: Beschreibt die Relevanz des Themas Reputation und definiert die Zielsetzung der Arbeit, die sich auf das Online-Reputationsmanagement konzentriert.
2. Begriffsdefinitionen: Legt die theoretischen Grundlagen zu Begriffen wie Unternehmensreputation, Image, Identität und Social Media.
3. Komponenten von Reputation: Analysiert die essenziellen Faktoren wie Glaubwürdigkeit, Vertrauen und Qualität sowie deren Auswirkungen auf Kundenbindung und Umsatz.
4. Ziele und Aufgaben des Online Reputation Managements: Erläutert die strategischen Ziele des ORM, wie den Reichweitenaufbau, das Recruiting und das Management von Reputationsrisiken.
5. Maßnahmen zur Bildung von Reputation: Stellt praktische Instrumente vor, darunter SEA, SEO, Social Media Marketing und Beschwerdemanagement.
6. Social Media Monitoring: Beschreibt den systematischen Prozess der Überwachung sozialer Medien, inklusive Shitstorm-Management und Fallbeispielen.
7. Handlungsempfehlungen: Fasst konkrete Maßnahmen zusammen, um Reputation online erfolgreich aufzubauen und zu schützen.
8. Corporate Social Responsibility als Instrument zur Bildung von Reputation: Untersucht die Rolle von CSR-Strategien und deren Einfluss auf die Unternehmensreputation, illustriert durch Best-Practice-Beispiele.
9. Fazit: Resümiert die Bedeutung eines proaktiven Reputationsmanagements für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen.
Online Reputation Management, Unternehmensreputation, Social Media, Kundenbindung, Glaubwürdigkeit, Vertrauen, Social Media Monitoring, Shitstorm-Management, Corporate Social Responsibility, CSR-Kommunikation, Markenimage, Online-Handel, Kundenzufriedenheit, Reichweite, Employer Branding
Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung von Unternehmensreputation im digitalen Zeitalter und bietet einen Leitfaden, wie Unternehmen ihr Online-Reputationsmanagement erfolgreich gestalten können.
Zentrale Themen sind die Komponenten der Reputation, der ORM-Prozess, Monitoring-Tools, Social Media Strategien und der Einfluss von Corporate Social Responsibility (CSR).
Das Ziel ist es, einen Überblick über das Online Reputation Management zu geben und Handlungsempfehlungen für den Aufbau einer starken Unternehmensreputation sowie die Vermeidung von Reputationsrisiken zu liefern.
Die Arbeit basiert auf einer umfangreichen Literaturrecherche, die verschiedene wissenschaftliche Quellen und aktuelle Studien zum Thema Online-Reputation integriert.
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen, die Ziele und Aufgaben des ORM, verschiedene Maßnahmen zur Reputationsbildung, den Social Media Monitoring-Prozess sowie die Rolle von CSR-Initiativen.
Die zentralen Begriffe sind Online Reputation Management, Unternehmensreputation, Social Media Monitoring, Kundenbindung und Corporate Social Responsibility.
Da Shitstorms aufgrund der Dynamik sozialer Medien Unternehmen massiv schaden können, ist es entscheidend, dass Unternehmen den Corporate Shitstorm-Management-Prozess verstehen und anwenden können, um im Ernstfall schnell und angemessen zu reagieren.
CSR-Aktivitäten, wie nachhaltige Produktion oder soziales Engagement, schaffen Transparenz und Vertrauen bei den Stakeholdern, was die Unternehmensreputation nachhaltig stärken kann.
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