Bachelorarbeit, 2021
51 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Interconnected Reality (IR)
2.1. Interaktion und Bildlichkeit
2.1.1. Rezeptive Interaktion
2.1.2. IR und partizipative Interaktion
2.2. IR und Lichtkunst
2.2.1. Licht als Künstlerisches Medium
2.2.2. IR und Computertechnologie
3. Topographie
3.1. „Ultrasubjective Space“
3.2. Einordnung in die ostasiatische Kunstgeschichte
3.3. Einordnung in die europäische Kunstgeschichte
4. IR und Rezeptionsansätze
4.1. Rezeptionsansätze
4.2. IR und Kunstverständnis
4.2.1. IR und Erkenntnisinteresse
4.2.2. IR und Weltverständnis
4.3. IR und Metaversum
5. Fazit und Ausblick
Die Bachelorarbeit untersucht, inwiefern die von teamLab entwickelte Technologie der "Interconnected Reality" (IR) eine digitale, interaktive Kunstform darstellt. Dabei wird erforscht, wie durch die Verschmelzung von physischer Präsenz, digitaler Simulation und menschlichem Körperempfinden ein neuartiges Wirklichkeitsverständnis generiert wird, das den Betrachter aktiv in das Kunstwerk einbindet.
2.1. Interaktion und Bildlichkeit
IR, auf Deutsch vernetzte Realität, ist ein von teamLab entwickeltes künstlerisches Konzept und zugleich technisches Umsetzungsverfahren. Anhand der Installation Catching and Collecting Forest (2020) wird IR wie folgt demonstriert:
teamLab introduces Interconnected Reality (IR) technology, in which the real, physical space that surrounds people interacts with their individual digital devices.
IR uses an individual's digital device, such as their smartphone, to make changes in the real space that can be seen with the naked eye, and these changes in the real space affect that person’s digital device in turn. teamLab has developed and patented a technology in which the changes you see in your smartphone’s camera also occur in the real world.
In existing Augmented Reality (AR), the only thing that changes is the world as people see it on the screens of their digital devices. In IR, the world as people see it with the naked eye continues to be influenced and changed by the actions of people using their devices.
(https://www.teamlab.art/concept/interconnected-reality/)
1. Einleitung: Vorstellung des Kollektivs teamLab und Einführung in die Fragestellung zur technologischen Singularität der Interconnected Reality.
2. Interconnected Reality (IR): Phänomenologische Herleitung des Begriffs IR und Untersuchung der Interaktionsformen zwischen Betrachter und digitalem Bildervlies.
3. Topographie: Analyse der räumlichen Gestaltungsprinzipien durch das Konzept „Ultrasubjective Space“ und deren kunsthistorische Einordnung.
4. IR und Rezeptionsansätze: Diskussion der Rezeptionsmöglichkeiten von IR im Vergleich zu klassischen kunstwissenschaftlichen Ansätzen und deren Relevanz für das Weltverständnis.
5. Fazit und Ausblick: Zusammenfassung der Kernergebnisse zur Rolle der physischen Präsenz in der digitalen Kunst sowie Reflexion der ökologischen und gesellschaftlichen Implikationen.
Interconnected Reality, teamLab, Lichtkunst, Digitale Kunst, Partizipative Interaktion, Ultrasubjective Space, Computertechnologie, Wahrnehmungstheorie, Phänomenologie, Metaversum, Bildervlies, Raum-Zeit-Bezug, Körperempfinden, Digitale Transformation, Rezeptionsästhetik.
Die Arbeit analysiert die von teamLab entwickelte Technologie "Interconnected Reality" (IR) und deren Bedeutung als digitale, interaktive Kunstform.
Die Arbeit umfasst die phänomenologische Untersuchung von Mensch-Maschine-Interaktionen, die kunstgeschichtliche Einordnung digitaler Räume und die Erforschung der Beziehung zwischen Mensch, Kunst und Welt.
Ziel ist es zu klären, inwiefern IR eine spezifische, interaktive Kunstform konstituiert und wie diese die menschliche Wahrnehmung und Teilhabe verändert.
Die Arbeit nutzt eine phänomenologische Untersuchung sowie kunsthistorische Analysen und den Vergleich mit medienwissenschaftlichen Theorien zur Interaktivität.
Der Hauptteil befasst sich mit der technischen Definition von IR, der räumlichen Topographie der Installationen, den theoretischen Rezeptionsansätzen sowie der Abgrenzung zum Metaversum.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Interconnected Reality, Ultrasubjective Space, Phänomenologie, Partizipative Interaktion und Digitalisierung.
Im Gegensatz zu AR, bei der sich nur das Bild auf dem digitalen Gerät ändert, wird bei der IR die physische Welt, die das Auge sieht, durch die Handlungen der Nutzer interaktiv mitgestaltet.
teamLab verfolgt den Ansatz, dass der Mensch die Welt primär durch den Körper begreift; daher ist die körperliche Bewegung und Teilnahme der Betrachter essenziell, um die Welt des Kunstwerks zu internalisieren.
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