Diplomarbeit, 2008
73 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung und Stand der Forschung
2 Problemstellung - Gang und Ziel der Untersuchung
3 Theoretische Grundlagen des Franchisings
3.1 Historischer Hintergrund
3.2 Entwicklung und Bedeutung des Franchisings in Deutschland
3.3 Begriff des Franchising
3.4 Definition – Franchising
3.5 Franchising -Typologien
3.6 Franchising - Charakteristika
4 Theoretische Grundlagen - Intellektuelles Kapital [Intellectual Capital]
4.1 Historischer Hintergrund
4.2 Intellektuelles Kapital [Intellectual Capital]
4.3 Elemente des Intellektuellen Kapitals [Intellecutal Capital]
4.3.1 Humankapital [Human Capital]
4.3.2 Strukturelles Kapital [ Structural Capital]
4.3.3 Relationales Kapital [Relational Kapital]
4.3.4 Wettbewerbskapital [Competitive Capital]
5 Intellektuelles Kapital [Intellectual Capital] des Franchise-Nehmers
5.1 Humankapital [Human Capital] des Franchise-Nehmers
5.2 Relationales Kapital [Relational Capital] des Franchise-Nehmers
5.3 Wettbewerbskapital des Franchise-Nehmers [Competitive Capital]
5.4 Wert des Intellektuellen Franchise-Nehmer Kapitals
6 Intellektuelles Kapital [Intellektuell Capital] des Franchise-Gebers
6.1 Human Kapital [Human Capital] des Franchise-Gebers
6.2 Strukturelles Kapital [Structural Capital] des Franchise-Gebers
6.3 Relationales Kapital [Relational Capital] des Franchise-Gebers
6.4 Wert des Intellektuellen Kapitals [Intellectual Capital]
7. Fallstudie – McDonald’s
7.1 Intellektuelles Kapital [Intellectual Capital] des Franchise-Gebers
7.1.1 Humankapital [Human Capital] von McDonald’s
7.1.2 Strukturelles Kapital [Structural Capital] von McDonald’s
7.1.3 Relationales Kapital [Relational Capital] von McDonald’s
7.2 Intellektuelles Kapital [Intellectual Capital] des Franchise-Nehmers
7.2.1 Humankapital [Human Capital] des Franchise-Nehmers
7.2.2 Relationales Kapital [Relational Capital] des Franchise-Nehmers
7.2.3 Wettbewerbskapital [Competitive Capital] des Franchise-Nehmers
8 Fallstudie - Accor Mercure Hotels
8.1 Intellektuelles Kapital [Intellektual Capital] des Franchise-Gebers
8.1.1 Human Kapital [Human Capital] von Accor
8.1.2 Strukturelles Kapital [Structural Capital] von Accor
8.1.3 Relationales Kapital [Relational Capital] von Accor
8.2 Intellektuelles Kapital [Intellectual Capital] des Franchise-Nehmers
8.2.1 Humankapital [Human Capital] des Franchise-Nehmers
8.2.2 Relationales Kapital [Relational Capital] des Franchise-Nehmers
8.2.3 Wettbewerbskapital [Competitive Capital] des Franchise-Nehmers
9 Fazit – Kritik
Ziel dieser Arbeit ist es, die wechselseitigen Werte des "Intellektuellen Kapitals" (Intellectual Capital) zwischen Franchise-Gebern und Franchise-Nehmern zu analysieren und aufzuzeigen, warum diese Akteure eine partnerschaftliche Zusammenarbeit der eigenständigen Selbstständigkeit vorziehen.
3.1 Historischer Hintergrund
Das Wort „Franchise“ stammt ursprünglich aus dem Französischem (Martinek, 1992 S.6; Skaupy, 1995 S.1). Eine dem Sinn entsprechende Übersetzung wären die Worte „Privileg“ oder „Konzession“ (Martinek, 1992 S.6). In Frankreich bedeutet das Wort „Franchisen“ heute noch, dass man von Zöllen und Steuern befreit wird (Skaupy, 1995 S.1).
Im Mittelalter verstand man unter Franchising die Zahlung einer Gebühr für das Erhalten hoheitlicher Privilegien oder die Freistellung von der damals üblichen Leistung von Frondiensten. Daher stammt auch der heute noch verwendete Begriff „Royalties“ bzw. „Royalty fee“ (Pauli, 1992 S.12). Im 17.und 18. Jahrhundert erweiterte sich dann die Bedeutung des Begriffes Franchising. In Frankreich und in Großbritannien und zu späterer Zeit in den Vereinigten Staaten, wurden Privilegien von Königen oder dem Staat an gut gesinnte und verlässliche Bürger vergeben.
Mit der Einräumung dieses Privilegs wurde ein monopolistisches Recht erteilt, welches gegen eine Zahlung eines Entgeltes, eine im Sinne des Staates dienliche Produktion oder den Handel mit bestimmten Erzeugnissen zuließ (Skaupy, 1995 S.1).
Gegen Ende des achtzehnten Jahrhunderts wurden durch den Franchise-Begriff Unternehmen bezeichnet, die in Unternehmenskooperationen Rechte übertragen haben (Martinek, 1992 S.6). Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts traten dann die modernen Formen des Franchisings allmählich auf (Kunkel, 1994 S.7).
1 Einleitung und Stand der Forschung: Darstellung der wachsenden Bedeutung des Franchising und Klassifizierung der bestehenden Forschung in drei theoretische Schulen.
2 Problemstellung - Gang und Ziel der Untersuchung: Definition der Forschungsfrage nach dem Wert des Intellektuellen Kapitals in der Franchise-Partnerschaft und Erläuterung des methodischen Vorgehens.
3 Theoretische Grundlagen des Franchisings: Aufarbeitung der historischen Entwicklung, Begriffsdefinitionen und Typologien des Franchising, ergänzt durch betriebswirtschaftliche Charakteristika.
4 Theoretische Grundlagen - Intellektuelles Kapital [Intellectual Capital]: Einführung in das Konzept des Intellektuellen Kapitals, dessen Entstehungsgeschichte und die Unterteilung in Humankapital, strukturelles, relationales und Wettbewerbskapital.
5 Intellektuelles Kapital [Intellectual Capital] des Franchise-Nehmers: Analyse des vom Franchise-Nehmer eingebrachten Wissens und Kapitals in die partnerschaftliche Beziehung.
6 Intellektuelles Kapital [Intellektuell Capital] des Franchise-Gebers: Untersuchung der wertstiftenden Ressourcen, wie Training und Systemwissen, die vom Franchise-Geber bereitgestellt werden.
7. Fallstudie – McDonald’s: Empirische Anwendung des Modells auf die Struktur und den Wissenstransfer bei McDonald’s Deutschland Inc.
8 Fallstudie - Accor Mercure Hotels: Anwendung des Modells auf die Hotelbranche am Beispiel der Marke Mercure.
9 Fazit – Kritik: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der Franchise-Wirtschaft.
Franchising, Intellektuelles Kapital, Intellectual Capital, Humankapital, Human Capital, Strukturelles Kapital, Structural Capital, Relationales Kapital, Relational Capital, Wettbewerbskapital, Competitive Capital, Wissenstransfer, Franchisenehmer, Franchisegeber, McDonald's, Accor, Systemkapital.
Die Arbeit untersucht das Phänomen Franchising aus der Perspektive des "Intellektuellen Kapitals" (Intellectual Capital Approach) und beleuchtet den wechselseitigen Nutzen, den Franchise-Geber und Franchise-Nehmer in einer Partnerschaft voneinander ziehen.
Im Zentrum stehen die Kategorisierung von Wissen und immateriellen Werten, die spezifische Organisation von Franchise-Systemen sowie der Vergleich zwischen interner Wissensbildung und externem Wissenserwerb durch Kooperation.
Die Forschungsfrage zielt darauf ab, den Wert an Intellektuellem Kapital zu quantifizieren, den der Franchise-Nehmer dem Geber bietet und vice versa, um zu erklären, warum diese Akteure eine Franchise-Partnerschaft gegenüber einer unabhängigen Gründung bevorzugen.
Es handelt sich um eine theoretische Herleitung, die durch eine qualitative Marktforschung und Fallstudien (McDonald’s und Accor) empirisch untermauert wird.
Der Hauptteil analysiert detailliert die vier Kapitalarten des Intellektuellen Kapitals (Human-, Struktur-, Relational- und Wettbewerbskapital) und ordnet diese spezifisch der Rolle des Franchise-Gebers sowie des Franchise-Nehmers zu.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Intellektuelles Kapital, Franchise-Systeme, Wissensmanagement, Humankapital, Wettbewerbsvorteile und partnerschaftliche Wertschöpfung definiert.
Das Handbuch (Operational Manuel) ist ein zentraler Bestandteil des strukturellen Kapitals bei McDonald's. Es umfasst über tausend Seiten und kodifiziert das gesamte Systemwissen, um Standardisierung und Qualität in allen Filialen sicherzustellen.
Dieses Prinzip beschreibt die Übernahme von Franchise-Restaurants durch Kinder ehemaliger Franchise-Nehmer. Es stellt sicher, dass wertvolle Kundenbeziehungen und lokale Erfahrungswissen innerhalb des Systems erhalten bleiben, anstatt beim Ausscheiden eines Betreibers verloren zu gehen.
Accor integriert IT-Systeme wie das Reservierungssystem TARS und die "Accor Sales Application" (ASA), um globalen Wissenstransfer zu ermöglichen, Erträge zu optimieren und den Franchise-Nehmern direkten Zugang zu weltweiten Vertriebsdaten zu verschaffen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

