Bachelorarbeit, 2018
43 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
2 Begriffliche Grundlagen
2.1 Diversity Management
2.2 Interkulturelle off-the-job Personalentwicklungsmaßnahmen als Teilbereich der Personalentwicklung
2.3 Phasensystem interkultureller Personalentwicklung
3 Phasen interkultureller Personalentwicklung
3.1 Erörterung der fiktiven Ausgangssituation - Unternehmensprofile
3.2 Zielbestimmung
3.3 Durchführung der Problem- und Bedarfsanalyse
3.4 Planung der interkulturellen Personalentwicklungsmaßnahme
3.5 Durchführung der interkulturellen Personalentwicklungsmaßnahme
3.5.1 Mapping
3.5.2 Bridging
3.5.3 Integrating
3.6 Erfolgskontrolle der interkulturellen Personalentwicklungsmaßnahme
4 Schlussbemerkung
Die Arbeit untersucht, inwiefern interkulturelle Personalentwicklungsmaßnahmen den Integrationsprozess bei Unternehmensfusionen unterstützen können, und analysiert dabei die messbaren Erfolge sowie die Grenzen aus personalwirtschaftlicher Sicht.
3.5.1 Mapping
Damit ein Unternehmen nachhaltig auf dem internationalen Markt bestehen kann, braucht es Manager und Mitarbeiter, die ein offenes und globales Mindset mit sich bringen, so HANKE und HRUBY in der Zeitschrift TRANSFER. 80
„Als Global Mindset wird die Fähigkeit definiert, unterschiedliche Kulturen zu verstehen und diese miteinander in Einklang zu bringen.“81
In der ersten Phase wird versucht genau dieses Mindset zu entwickeln und die relevanten Unterschiede zwischen den Kulturen der Mitarbeiter aufzudecken. Dabei werden Aspekte wie Herkunft, Geschlecht und Kultur aber auch verdeckte Aspekte wie Ausbildung, Arbeitserfahrung, Werte und Kompetenzen betrachtet.82
1 Einleitung: Die Arbeit führt in die Relevanz interkultureller Personalentwicklung im Kontext zunehmender Globalisierung und Unternehmensfusionen ein.
2 Begriffliche Grundlagen: Es werden zentrale Konzepte wie Diversity Management, die Systematik der Personalentwicklung und der Phasenverlauf der interkulturellen Weiterbildung definiert.
3 Phasen interkultureller Personalentwicklung: Anhand einer fiktiven Fusion zwischen Linde und Praxair werden die Phasen von der Bedarfsanalyse über die Durchführung bis zur Erfolgskontrolle praxisnah erläutert.
4 Schlussbemerkung: Die Arbeit resümiert, dass eine strukturierte Personalentwicklung essenziell für das Gelingen kultureller Integration ist, betont jedoch auch die Schwierigkeiten der exakten Erfolgsmessung.
Diversity Management, Interkulturelle Personalentwicklung, Post-Merger Integration, Unternehmenskultur, Personalwirtschaft, Bildungscontrolling, Nutzwertanalyse, MBI-Ansatz, Mapping, Bridging, Integrating, Erfolgskontrolle, Return-on-Investment, Mitarbeiterqualifizierung, Global Mindset.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Planung und Umsetzung interkultureller Personalentwicklungsmaßnahmen im Rahmen von Unternehmensfusionen, um die kulturelle Integration der Mitarbeiter zu fördern.
Als fiktives Arbeitsbeispiel wurde die Fusion der Unternehmen Linde AG und Praxair, Inc. gewählt.
Es soll erörtert werden, ob und in welchem Umfang Erfolge oder Misserfolge interkultureller Personalentwicklungsmaßnahmen messbar sind.
Die Autorin nutzt eine Nutzwertanalyse, um verschiedene Weiterbildungsangebote nach Kriterien wie Kosten, Praxisbezug und Inhalt zu bewerten.
Der MBI-Ansatz, bestehend aus den Phasen Mapping, Bridging und Integrating, wird als strategischer Rahmen für die Teamentwicklung herangezogen.
Neben pädagogischen Evaluationsmodellen wie dem von Kirkpatrick wird der Return-on-Investment (ROI) als betriebswirtschaftliche Messgröße diskutiert.
Die Transferlücke beschreibt die Herausforderung, dass außerhalb des Arbeitsplatzes erlernte Kompetenzen in den realen Berufsalltag übertragen werden müssen, was durch verschiedene Faktoren wie Vorgesetztenverhalten erschwert werden kann.
Im Sinne von Hanke und Hruby wird ein Global Mindset als die Fähigkeit definiert, unterschiedliche Kulturen zu verstehen und diese erfolgreich miteinander in Einklang zu bringen.
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