Masterarbeit, 2008
79 Seiten, Note: 3,0
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
1 Einleitung
2 Begriffliche Definition marktlicher Komponenten der Online-Distribution von Audio-Inhalten
2.1 Der Begriff des (innovativen) Geschäftsmodells
2.2 Definition Download-Portal
2.3 Das Produkt „Audio-Download“
2.4 Akteure
2.5 Absatzweg
3 Auswertung ausgewählter Portale
3.1 Profilmatrix
3.2 Produktpolitische Kriterien
3.2.1 Angebotssortiment
3.2.2 Produktnutzen: Abspielbarkeit
3.2.3 Produktqualität: Verwendeter Codec
3.2.4 Audio-Produkteinheiten in der Online-Distribution
3.2.5 Augmentiertes Produkt: angebotene Dienstleistungen
3.3 Preispolitische Kriterien
3.4 Kommunikationspolitische Kriterien
3.5 Distributionspolitische Kriterien
3.5.1 Typen der Vertriebsmodelle
3.5.2 Auswirkungen des Lizenzmanagements
3.5.3 Absatzkanäle
4 Marketing-strategische Analyse
4.1 Spezialisierung und Markierung: Auswirkungen des Codecs
4.2 Vergleich der Paradigmen
4.3 Dienstleistungsmangel
4.4 Hindernis Lizenzierung
4.5 Preispolitische Analyse
4.6 Entwicklung der Absatzkanäle
5 Innovative Geschäftsmodelle der Online-Distribution
5.1 Marketingziele
5.2 Wiederverwertung des Produkts
5.2.1 Virtuelles Re-Packaging
5.2.2 Bundling mit anderen Produkten oder Zusatzleistungen
5.3 Diversifikation
5.3.1 Vertikale Diversifikation
5.3.2 Horizontale Diversifikation
5.4 Differenzierung des Portfolios durch unterschiedliche Formate
5.5 Personalisierung
5.5.1 Verbesserte Erschließung durch Metadaten
5.5.2 Soziale Interaktivität und virales Marketing
5.6 Erweiterung der Distributionskanäle
5.7 Radikaler Neuansatz durch Rollenwechsel
6 Resümee
Die Arbeit untersucht, wie die Kapitalisierbarkeit von Audio-Inhalten innerhalb der Online-Distribution optimiert werden kann. Dabei werden aktuelle Geschäftsmodelle analysiert, um Lücken und ungenutzte Marktpotenziale zu identifizieren und darauf basierend innovative Ansätze für die Audio-Online-Distribution abzuleiten.
4.1 Spezialisierung und Markierung: Auswirkungen des Codecs
Die Auswirkungen der Wahl des Audioformats schlagen sich in vielfacher Weise nieder. Einerseits ist eine Differenzierung des Portfolios über das Format möglich; andererseits könnte der Anbieter durch Elimination eines Formats ggf. ganze Zielgruppen verlieren. Darüber hinaus ist er an die Standardisierung des Marktes durch das Umfeld (Hardware) gebunden. Eine Marktdurchdringung mittels Spezialisierung auf ein Format ist nur dann möglich, wenn der Anbieter diese Kernkompetenz durch ein eigenes Angebot von kompatiblen Soft- und/oder Hardware-Playern ergänzen kann, die die Strategie autark stützen.
Das gewählte Audioformat fungiert in einigen Fällen auch als Marke. So stehen AAC und AIFF in Zusammenhang mit dem Apple-proprietären DRM FairPlay in erster Linie für Apple-kompatible Inhalte; darüber hinaus legt dieses Konzept die Grundlage für den Ausschluss von Wettbewerbern. Analog nutzt Microsofts Abspielgerät Zune bevorzugt DRM-gebundene WMA-Inhalte.
Der Rückblick auf die kurze Geschichte der Audio-Online-Distribution zeigt eine klare Entwicklung. Die Aktivitäten der spezialisierten Anbieter und nicht zuletzt die der Künstler selbst weisen darauf hin, dass die Qualität des Audioformats steigen wird. Weiterhin ist mit dem Wegfall der DRM-Systeme zu rechnen; allenfalls ein Watermarking der Inhalte könnte toleriert werden.
1 Einleitung: Die Einleitung stellt den Markt der Online-Audio-Distribution dar, benennt die Dominanz weniger Anbieter und definiert die Forschungsfrage bezüglich der Optimierung der Kapitalisierbarkeit von Audio-Inhalten.
2 Begriffliche Definition marktlicher Komponenten der Online-Distribution von Audio-Inhalten: Dieses Kapitel definiert die zentralen Bestandteile wie Geschäftsmodelle, Download-Portale, das Produkt "Audio-Download" sowie die Akteure und Absatzwege.
3 Auswertung ausgewählter Portale: Es erfolgt eine strukturierte Marktanalyse mittels einer Profilmatrix, wobei Produkt-, Preis-, Kommunikations- und Distributionskriterien einzelner Portale verglichen werden.
4 Marketing-strategische Analyse: Die strategische Analyse beleuchtet die Auswirkungen technischer Entscheidungen wie die Wahl des Codecs, vergleicht Marktparadigmen und identifiziert spezifische Defizite bei Dienstleistungs- und Lizenzierungsprozessen.
5 Innovative Geschäftsmodelle der Online-Distribution: Dieses Hauptkapitel entwickelt auf Basis der Analyse innovative Konzepte, darunter Wiederverwertung durch Re-Packaging, Diversifikation, Personalisierung sowie neue Rollenmodelle für Künstler und Labels.
6 Resümee: Das Resümee fasst die Ergebnisse zusammen und prognostiziert zukünftige Marktveränderungen durch neue Technologien und die Notwendigkeit einer Neukonsolidierung der Musikbranche.
Online-Distribution, Audio-Inhalte, Geschäftsmodelle, Download-Portale, Musikindustrie, Produktmanagement, Lizenzmanagement, Preisstrategien, Digital Rights Management, Personalisierung, Content-Vermarktung, 360-Grad-Modell, Medientechnologie, Marketingstrategie, Kundenbindung.
Die Arbeit analysiert innovative Geschäftsmodelle der Online-Distribution von Audio-Inhalten unter Berücksichtigung aktueller Marktstrukturen und Akteure.
Im Fokus stehen die Gestaltung von Download-Portalen, die Rolle von Audioformaten, Preis- und Vertriebsstrategien sowie die Entwicklung neuer Mehrwertdienste für Kunden.
Ziel ist es, Lücken in aktuellen Geschäftsmodellen aufzuzeigen und Ansätze für eine optimierte Kapitalisierbarkeit von Audio-Inhalten in der Online-Distribution zu entwickeln.
Die Arbeit nutzt eine strukturierte Analyse des Marktes anhand einer Profilmatrix ausgewählter internationaler Portale, ergänzt durch eine marketing-strategische Bewertung.
Der Hauptteil umfasst eine tiefgehende Auswertung von Portalprofilen, eine strategische Analyse der Marketingfaktoren sowie die Vorstellung innovativer Modelle wie Re-Packaging, Bundling und Diversifikation.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Online-Distribution, Geschäftsmodelle, Musikindustrie, Digital Rights Management und Content-Vermarktung beschreiben.
Es wird als probates Mittel identifiziert, um illegale Downloads wirksam zu kontrollieren, indem Künstler und ihre Leistungen als umfassendes Portfolio vermarktet werden.
Sie ermöglichen eine stärkere Einbindung von Marken, Künstlern oder Labels, indem die technologische Dienstleistung eines Portals mit der Marke des Kunden verschmilzt.
Die Wahl des Formats ist eng mit Hardware-Standardisierung und Marktmacht verknüpft und entscheidet über die Produktqualität sowie die technologische Abspielbarkeit.
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