Bachelorarbeit, 2021
46 Seiten, Note: 3,0
Die Bachelorarbeit zielt darauf ab, die Problematik von Rechenschwäche bei Grundschulkindern zu beleuchten und geeignete Fördermaßnahmen aufzuzeigen. Sie beschäftigt sich mit verschiedenen Definitionsversuchen von Dyskalkulie und Rechenschwäche und analysiert den Erwerb mathematischer Kenntnisse im Vor- und Grundschulalter, insbesondere im Hinblick auf die Entwicklung des Zahlbegriffs.
Die Einleitung stellt die Relevanz der Thematik von Rechenschwäche in der Grundschule dar und benennt die Zielsetzung der Arbeit. Kapitel 2 befasst sich mit den Definitionen von Dyskalkulie und Rechenschwäche und beleuchtet die Ursachen und Symptome beider Phänomene. Kapitel 3 analysiert den Erwerb mathematischer Kenntnisse im Vor- und Grundschulalter, wobei die Entwicklung des Zahlbegriffs im Vordergrund steht. Es werden die verschiedenen Aspekte des Zahlbegriffs, wie Zählen, Zählprinzipien, Zahlwortreihe und Zahlaspekte, behandelt.
Kapitel 4 stellt eine umfassende Analyse des Themenblocks „Entwicklung des Zahlbegriffs“ im Zahlenbuch 1 und im Dortmunder Zahlbegriffstraining vor. Die Makro-, Meso- und Mikrostrukturen beider Materialien werden analysiert und verglichen, wobei das Spiralprinzip, der Materialeinsatz und die Prozessbezogenen Kompetenzen besondere Aufmerksamkeit erhalten.
Kapitel 5 beschäftigt sich mit Gemeinsamkeiten und Unterschieden der beiden Lehr- und Fördermaterialien hinsichtlich ihrer Förderstrategien für rechenschwache Kinder. Die Arbeit endet mit einem Fazit, das die Ergebnisse der Analyse zusammenfasst und relevante Erkenntnisse für die Praxis des Mathematikunterrichts in der Grundschule ableitet.
Rechenschwäche, Dyskalkulie, Zahlbegriffsentwicklung, Fördermaterialien, Zahlenbuch 1, Dortmunder Zahlbegriffstraining, Mathematikdidaktik, Grundschule, Lernförderung, Arithmetik, Zählen, Zählprinzipien, Zahlaspekte.
Dyskalkulie wird oft als klinische Entwicklungsverzögerung definiert, während Rechenschwäche ein breiterer Begriff für massive Schwierigkeiten beim Erwerb mathematischer Grundlagen ist, oft bedingt durch didaktische oder psychologische Faktoren.
Dies geschieht durch das Erlernen von Zählprinzipien, das Verständnis von Teil-Ganzes-Beziehungen und die Verknüpfung von Mengen mit Zahlworten und Symbolen.
Es ist ein speziell entwickeltes Förderprogramm für rechenschwache Kinder, das gezielt die Grundlagen der Zahlbegriffsentwicklung trainiert, bevor komplexe Rechenoperationen eingeführt werden.
Kinder, die verharren, Aufgaben wie 8+5 durch Abzählen an den Fingern zu lösen, entwickeln kein Verständnis für Zahlbeziehungen und stoßen bei größeren Zahlenräumen schnell an ihre Grenzen.
Das Zahlenbuch ist ein weit verbreitetes Lehrwerk, das auf dem Spiralprinzip basiert und versucht, mathematische Strukturen durch Entdeckendes Lernen und geeignete Anschauungsmittel zu vermitteln.
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