Bachelorarbeit, 2021
48 Seiten
1. Einleitung
2. Begriffsbestimmungen
2.1 Ästhetik
2.2 Ästhetische Bildung – Ästhetische Erziehung
2.3 Ästhetische Praxis
3. Modell ästhetischer Bildungsprozesse
3.1 Fingerfertigkeiten
3.2 Alphabetisierung
3.3 Selbstaufmerksamkeit
3.4 Sprache
4. Ästhetische Bildung im Elementarbereich
4.1 Ästhetische Bildungsprozesse in der frühen Kindheit
4.2 Felder ästhetischer Bildung
5. Möglichkeiten der Unterstützung durch pädagogische Fachkräfte
5.1 Aufgaben pädagogischer Fachkräfte
5.2 Räumliche Rahmenbedingungen
5.3 Rolle der pädagogischen Fachkräfte
5.4 Ästhetische Tätigkeiten von Kindern begleiten und unterstützen
6. Praxisbeispiel: Das Hundertwasser-Projekt
7. Fazit
Diese Arbeit untersucht die Möglichkeiten pädagogischer Fachkräfte, ästhetische Bildungsprozesse bei Kindern im Elementarbereich aktiv zu begleiten, zu fördern und durch geeignete Rahmenbedingungen zu unterstützen.
Praxisbeispiel: Das Hundertwasser-Projekt
Im Folgenden wird ein Projekt zur ästhetischen Bildung aus einer Broschüre von Angelika von der Beek (2008) beschrieben. Hierbei handelt es sich um ein Projekt, welches sich thematisch mit der Kunst des Malers Hundertwasser beschäftigt. Das beschriebene Projekt wird mit etwa zwei- bis dreijährigen Kindern durchgeführt (vgl. Von der Beek 2008, S. 29), die sich über mehrere Monate wöchentlich zu einer Projektgruppe getroffen haben (vgl. ebd., S. 32).
Der Ausgangspunkt des ästhetischen Projektes, ist das gemeinsame Betrachten eines Bildbandes des Malers Hundertwasser von Kindern gemeinsame mit einer pädagogischen Fachkraft. Die Bildbetrachtung ist in einer spontanen Situation im Alltag entstanden und ursprünglich nicht als Anfangspunkt für ein Projektes geplant. Jedoch ist das Interesse der Kinder für Hundertwasser und seine Kunst so groß, dass die Fachkraft den Kindern eine weitere Möglichkeit anbietet, in der sie ihrem Interesse nachgehen können. Hierfür stellt die Fachkraft den Kindern einige Postkarten mit Bildern und Kunstwerken von Hundertwasser zur Verfügung. Auch hierbei zeigen die Kinder ein anhaltendes Interesse an Hundertwasser und seiner Kunst. Aus diesem Grund bildet die Fachkraft eine Projektgruppe mit insgesamt acht Kindern im Alter von zwei bis drei Jahren. Die Treffen der Projektgruppe finden wöchentlich in einem separaten Raum statt. Die Besetzung der Projektgruppe tauscht regelmäßig untereinander, sodass nicht zu viele Kinder auf einmal an dem Projekt teilnehmen (vgl. ebd.).
Zu Anfang des Projektes steht das Betrachten der Bilder und Kunstwerke von Hundertwasser im Zentrum des kindlichen Interesses. Die Kinder machen sich dabei gegenseitig auf die verschiedenen Details der Kunst aufmerksam und besprechen diese. Insbesondere die Zwiebeln auf den Türmen haben das Interesse der Kinder geweckt (vgl. ebd.). „Das […] [bringt] die Erzieherin auf die Idee, mit ihnen Türme in Hundertwasser-Manier zu bemalen und sie mit Zwiebeln zu krönen“ (ebd.).
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Relevanz ästhetischer Lernprozesse in der Frühpädagogik und leitet zur Fragestellung nach den Unterstützungsmöglichkeiten für pädagogische Fachkräfte über.
2. Begriffsbestimmungen: Dieses Kapitel differenziert zwischen zentralen Begriffen wie Ästhetik, ästhetischer Bildung, ästhetischer Erziehung und ästhetischer Praxis, um eine theoretische Basis zu schaffen.
3. Modell ästhetischer Bildungsprozesse: Es wird das FASS-Schema (Fingerfertigkeiten, Alphabetisierung, Selbstaufmerksamkeit, Sprache) als Modell zur Beschreibung ästhetischer Bildungsprozesse eingeführt.
4. Ästhetische Bildung im Elementarbereich: Hier wird die Bedeutung ästhetischer Bildung im Elementarbereich erörtert, inklusive eines Blicks auf Bildungspläne und die Entwicklung in der frühen Kindheit.
5. Möglichkeiten der Unterstützung durch pädagogische Fachkräfte: Dieses Kapitel detailliert die Aufgaben, Rollen und räumlichen Voraussetzungen, die Fachkräfte benötigen, um ästhetische Bildungsprozesse bei Kindern erfolgreich zu begleiten.
6. Praxisbeispiel: Das Hundertwasser-Projekt: Ein konkretes Projektbeispiel mit zwei- bis dreijährigen Kindern illustriert die theoretischen Ansätze zur Unterstützung ästhetischer Bildung in der Praxis.
7. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und reflektiert kritisch über die Möglichkeiten und Grenzen der pädagogischen Unterstützung bei der ästhetischen Bildung.
Ästhetische Bildung, Elementarbereich, pädagogische Fachkräfte, ästhetische Erziehung, ästhetische Praxis, FASS-Schema, frühkindliche Entwicklung, Bildungsauftrag, Kunstvermittlung, Raumgestaltung, Selbstaufmerksamkeit, Kreativitätsförderung, Partizipation, Dokumentation, Hundertwasser-Projekt.
Die Arbeit befasst sich mit der Rolle und den Aufgaben pädagogischer Fachkräfte bei der Förderung und Unterstützung ästhetischer Bildungsprozesse im Elementarbereich.
Die zentralen Themen umfassen die Definition ästhetischer Begriffe, das Modell ästhetischer Bildungsprozesse (FASS-Schema), die praktische Gestaltung von Räumen und die professionelle Rolle der Fachkraft.
Das Ziel ist es, Möglichkeiten und Strategien für Fachkräfte aufzuzeigen, wie sie Kindern im Kita-Alter Zugang zu ästhetischen Erfahrungen verschaffen und diese professionell begleiten können.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit Fachliteratur sowie der Analyse eines Praxisbeispiels aus der frühpädagogischen Arbeit.
Der Hauptteil analysiert theoretische Modelle, die Bedeutung der ästhetischen Bildung in Bildungsplänen, die Aufgaben von Fachkräften und die Gestaltung von Lernumgebungen.
Die wichtigsten Begriffe sind Ästhetische Bildung, Elementarbereich, Fachkraft, FASS-Schema, ästhetische Praxis und frühkindliche Bildung.
Das FASS-Schema wird als Modell für die vier Teildimensionen ästhetischer Bildungsprozesse – Fingerfertigkeiten, Alphabetisierung, Selbstaufmerksamkeit und Sprache – vorgestellt.
Das Projekt dient als konkretes Praxisbeispiel, um die theoretisch hergeleiteten Möglichkeiten zur Unterstützung ästhetischer Bildung bei zwei- bis dreijährigen Kindern zu verdeutlichen.
Der Raum wird als „dritter Erzieher“ verstanden, der durch seine Gestaltung und Materialanordnung entweder ästhetische Bildungsprozesse anregen oder durch zu enge Rahmungen behindern kann.
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