Bachelorarbeit, 2017
76 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Forschungsstand
2.1 Attraktivitätsmessung
2.2 Attraktivitätsmerkmale
2.2.1 Alter
2.2.2 Gewicht
2.2.3 Größe
2.3 Interpersonelle Konsequenzen von physischer Attraktivität
2.3.1 Wettbewerbs- und Einkommensvorteile
2.3.2 Geschlechtsspezifische Konsequenzen
2.4 Zusammenfassung
3 Theoretischer Hintergrund
3.1 Geschlechtsspezifische Stereotypisierung
3.1.1 Theorie der sozialen Rolle
3.2 Hypothesen
4 Datenbasis, Operationalisierung und Methodik
4.1 Datenbasis
4.2 Operationalisierung
4.2.1 Deskriptive Betrachtung der Variablen
4.3 Methodik
5 Empirische Überprüfung der Hypothesen
5.1 Hypothese 1
5.2 Hypothese 2
5.2.1 Hypothese 2.1
5.3 Hypothese 3
5.3.1 Hypothese 3.1
5.4 Hypothese 4
5.4.1 Hypothese 4.1
5.5 Hypothese 5
5.6 Hypothese 6
5.7 Hypothese 7
6 Diskussion der Ergebnisse und Ausblick
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen physischer Attraktivität und dem Einkommen unter Berücksichtigung verschiedener körperlicher Merkmale und geschlechtsspezifischer Stereotype. Die zentrale Forschungsfrage lautet, inwieweit physische Attraktivität – bewusst oder unbewusst – Einfluss auf die berufliche Entlohnung nimmt und ob dabei systematische Unterschiede zwischen Männern und Frauen bestehen.
1 Einleitung
„Attraktive Menschen stechen hervor. Andere Menschen bemerken sie, fühlen sich von ihnen angezogen, begegnen ihnen freundlich und zugewandt.“ (Hakim 2011:19)
Die Vermutung, dass Menschen, die attraktiv oder überdurchschnittlich schön sind, es im Leben leichter haben, ist etwas, was wohl einem jeden schon einmal in den Sinn gekommen ist. Sei es durch die Werbung, die uns suggeriert, dass attraktive Menschen offensichtlich glücklicher und erfolgreicher sind oder Mitmenschen uns einfach durch ihre Schönheit einschüchtern (vgl. Rosar, Klein & Hagennah 2014:184): Oft scheint den Attraktiveren unter uns erheblich mehr zuzufallen, egal ob im Privatleben oder im Beruf. „Indem Menschen im Alltag stark mit Schönheitsstandards konfrontiert sind, erfährt Schönheit den Status einer permanenten Evaluierung und damit vermeintliche Objektivität. Das Schönheitsranking weist scheinbar objektive Ränge zu: Dieses Aussehen nützt, jenes schadet. Mit diesem Aussehen bist du präsent, mit jenem nicht. Dieses Aussehen bringt’s, jenes nicht.“, fasst Posch (2004:175) das meist unbewusste Denken und die Kategorisierung vom menschlichen Äußeren zusammen. Dies führt ihrer Meinung nach dazu, dass Attraktivsein immer mehr und in jeder Lebenslage als wichtig und unabdinglich angesehen wird (vgl. Posch 2004:209).
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der physischen Attraktivität als Einflussfaktor auf beruflichen Erfolg ein und definiert die Forschungsfrage sowie das methodische Vorgehen der Sekundäranalyse.
2 Forschungsstand: Das Kapitel bietet einen umfassenden Überblick über bestehende sozialpsychologische Studien zur Messung von Attraktivität, deren Einfluss auf das Einkommen und geschlechtsspezifische Unterschiede bei Attraktivitätsmerkmalen.
3 Theoretischer Hintergrund: Hier werden zentrale Theorieansätze wie die geschlechtsspezifische Stereotypisierung und die Theorie der sozialen Rolle erläutert, um die Ergebnisse zu erklären und Hypothesen abzuleiten.
4 Datenbasis, Operationalisierung und Methodik: Dieses Kapitel beschreibt den Datensatz des ALLBUS 2012, die Auswahl der Variablen sowie die methodischen Ansätze zur statistischen Überprüfung der aufgestellten Hypothesen.
5 Empirische Überprüfung der Hypothesen: In diesem Hauptteil werden die Hypothesen anhand bivariater und multipler Regressionsanalysen sowie deskriptiver Mittelwertvergleiche empirisch geprüft und ausgewertet.
6 Diskussion der Ergebnisse und Ausblick: Der abschließende Teil fasst die zentralen Befunde zusammen, vergleicht sie mit der bestehenden Literatur und gibt einen Ausblick auf die Bedeutung der Attraktivität im Berufsleben.
Physische Attraktivität, Einkommen, ALLBUS 2012, Gender Pay Gap, Schönheit, Geschlechterstereotype, Theorie der sozialen Rolle, Body-Maß-Index, Körpergröße, Arbeitsmarkt, Führungspositionen, Sekundärdatenanalyse, Schlankheitspremium, Schönheitsvorteil, Diskriminierung.
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen dem äußeren Erscheinungsbild von Menschen und deren Einkommen, insbesondere unter Berücksichtigung sozialwissenschaftlicher Daten aus Deutschland.
Die Themenfelder umfassen die Wirkung von Attraktivität im Berufsleben, die Rolle von Geschlechterstereotypen, den Einfluss von körperlichen Merkmalen wie Alter, Größe und Gewicht sowie die theoretischen Erklärungsmodelle hierzu.
Das primäre Ziel ist es, wissenschaftlich zu prüfen, ob attraktive Menschen im Berufsleben tatsächlich ein höheres Einkommen erzielen und ob dabei geschlechtsspezifische Unterschiede existieren.
Die Arbeit nutzt eine empirische Sekundäranalyse der Daten des ALLBUS 2012, wobei statistische Verfahren wie bivariate und multiple Regressionsanalysen zur Anwendung kommen.
Der Hauptteil befasst sich mit der detaillierten empirischen Überprüfung verschiedener Hypothesen zum Einfluss von Attraktivität, Alter, BMI und Körpergröße auf das Einkommen sowie deren geschlechtsspezifische Wirkung.
Wichtige Schlüsselwörter sind Attraktivität, Einkommen, Gender Pay Gap, ALLBUS 2012, Geschlechterstereotype und Theorie der sozialen Rolle.
Die Ergebnisse dazu waren in der Arbeit insignifikant, weshalb kein eindeutiger Schlankheitspremium oder -malus anhand der Daten bestätigt werden konnte.
Die Datenanalyse stützt die Annahme eines positiven Einkommenseffekts bei größer gewachsenen Personen, wobei dies im Modell für beide Geschlechter tendenziell zutrifft.
Die Arbeit verweist auf die „Theorie der sozialen Rolle“, nach der Führungseigenschaften oft traditionell männlich besetzt sind, was Frauen in bestimmten Rollen benachteiligen kann.
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