Bachelorarbeit, 2021
83 Seiten, Note: 1,6
1 Einleitung
1.1 Ziel der Arbeit
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Theoretischer Teil
2.1 Geschichte der Windkraftanlagen
2.2 Windkraftanlage
2.3 Funktionen und Aufbau einer Windkraftanlage
2.3.1 Fundament
2.3.2 Turm
2.3.3 Gondel
2.3.4 Rotorblatt
2.4 Bauformen von Windkraftanlagen
3 Erklärung der statischen Auslegung einer Windkraftanlage in drei Komplexitätsstufen
3.1 Zielgruppe „Abiturienten“
3.1.1 Bestandteile und Energieertrag der Windkraftanlage
3.1.2 Kräfteberechnung
3.2 Zielgruppe „Studierende“
3.2.1 Berechnung der Leistung einer Windkraftanlage
3.2.2 Mechanische Beanspruchung auf den Rotor
3.2.3 Mechanische Beanspruchung des Turmes
3.3 Zielgruppe „Ingenieure“
3.3.1 Mechanische Beanspruchung des Turmes nach Norm
4 Fazit
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die statische Auslegung von Windkraftanlagen in drei aufeinander aufbauenden Komplexitätsstufen zu berechnen und nachvollziehbar darzustellen, um unterschiedliche Zielgruppen – von Schülern bis hin zu Ingenieuren – gezielt anzusprechen.
2.3.4 Rotorblatt
Das Rotorblatt ist ein Hauptbauteil der Windkraftanlage zur Umwandlung von Windenergie in mechanische Energie. Grundsätzlich wird bei heutigen Windkraftanlagen für die Stromerzeugung mit horizontaler Drehachse nach Rotoren mit einem, zwei oder drei Rotorblättern unterschieden. Im Regelfall sind nicht mehr als drei Rotorblätter im Einsatz. Denn je kleiner die Anzahl der Rotorblätter sind, desto weniger Material wird benötigt.
Die Rotorblätter bestehen überwiegend aus GFK, vereinzelt auch aus kohlefaserverstärktem Kunststoff, Metall oder Holz-Verbundwerkstoffen. Im Allgemeinen konnten sich Einblattrotoren nicht durchsetzen. Bei Dreiblattrotoren ist der optimale Leistungsbeiwert minimal höher als bei Zweiblattrotoren. Ebenso ist die mechanische Belastung einer Windkraftanlage bei Dreiblattrotoren kleiner als bei Einblatt- oder Zweiblattroten. Dabei überwiegen die Vorteile von Dreiblattrotoren gegenüber dem Nachteil des höheren Materialeinsatzes, weshalb heute hauptsächlich Dreiblattrotoren verbaut werden. Außerdem hat die Form des Rotorblattes in der Regel einen wesentlichen Einfluss auf den erreichbaren Leistungsbeiwert. Dabei sollte sich die Tiefe des Rotorblattes von der Nabe bis zur Rotorblattspitze verringern.
Für die Steuerung der Leistung über die Blattverstellung (Pitch) sind bei den heutigen Windkraftanlagen die Rotorblätter drehbar an der Nabe montiert. Hierfür werden große Wälzlager verwendet. In den Rotor ist inzwischen auch ein integrierter Blitzschutz in Form von Rezeptoren und einem Ableitersystem eingebaut. Im Hinblick darauf, dass die Blitze gewöhnlich an der Blattspitze einschlagen, befinden sich die Rezeptoren dort. Sie bestehen aus etwa 5cm großen runden Metallscheiben, die an der Spitze der Oberfläche eingebaut sind.
1 Einleitung: Diese Einleitung definiert das Ziel der Arbeit, die statische Auslegung von Windkraftanlagen in drei Stufen zu erklären, und gibt einen Überblick über den strukturellen Aufbau der Thesis.
2 Theoretischer Teil: Dieses Kapitel erläutert die Geschichte, den Aufbau und die Funktionsweise von Windkraftanlagen sowie die gängigen Bauformen inklusive der verschiedenen Rotor- und Turmkonzepte.
3 Erklärung der statischen Auslegung einer Windkraftanlage in drei Komplexitätsstufen: Dieser Hauptteil führt die statische Berechnung für drei Zielgruppen durch: von einfachen Grundlagen für Abiturienten über Berechnungen für Studierende bis hin zur normgerechten Auslegung für Ingenieure.
4 Fazit: Das Fazit resümiert die Ergebnisse der Bachelorthesis und unterstreicht die Eignung der drei gewählten Komplexitätsstufen zur Vermittlung von ingenieurwissenschaftlichem Wissen.
Windkraftanlage, Statik, Auslegung, Rotorblatt, Turm, Fundament, Kräfteberechnung, Leistungsbeiwert, Mechanische Beanspruchung, Norm, Windenergie, GFK, Strömungslehre, Biegemoment, Durchbiegung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der statischen Auslegung von Windkraftanlagen, wobei der Fokus auf der Berechnung von Kräften und Belastungen liegt.
Die zentralen Felder umfassen die Bauteilbeschreibung, die physikalischen Grundlagen der Statik sowie die mathematische Berechnung von Windlasten und Turmverformungen.
Das Ziel ist die verständliche Aufbereitung statischer Berechnungen in drei Komplexitätsstufen, um diese für Abiturienten, Studierende und Ingenieure zugänglich zu machen.
Es wird eine theoretische Analyse angewandt, die physikalische Gesetze (Statik/Strömungslehre) und normgerechte Lastannahmen nutzt, um realitätsnahe Berechnungsmodelle zu entwickeln.
Der Hauptteil gliedert sich in drei Stufen: Grundlagen und Kräfte für Abiturienten, mechanische Beanspruchungen für Studierende und die normgerechte Ermittlung für Ingenieure.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Windkraftanlage, Statik, Kraftbeiwert, Turmbauart und normgerechte Auslegung beschreiben.
Die Einteilung spiegelt den Lernfortschritt vom technischen Basiswissen für Abiturienten über die vertiefte Theorie für Studierende bis hin zur praktischen Anwendung für Ingenieure wider.
Der Standort beeinflusst maßgeblich die Windzonen-Einstufung und die Geländeparameter (z.B. Rauhigkeitslänge), die nach dem Nationalen Anhang (DIN EN 1991-1-4) in die Berechnung einfließen.
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