Masterarbeit, 2019
237 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Forschungsgegenstand
2.1 Hypothesen
2.2 Wirkungsziele
2.3 Handlungsziele
2.3.1 Erwartungen an Coaching
2.3.2 Selbstwirksamkeitsverlauf
2.4 Ergänzungen zum Konzeptentwurf
2.4.1 Bedarfserhebung
2.4.2 Vorhandene Angebote und Möglichkeiten
2.4.3 Welche Angebote und Möglichkeiten werden genutzt
3. Evaluation
3.1 Was ist Evaluation
3.2 Ziel von Evaluation
3.3 Aufgaben der Evaluation
4. Empirische Untersuchung
4.1 Evaluationsgegenstand
4.2 Erhebungsdesign
4.3 Die Stichproben
4.3.1 Darstellung Stichprobe Schulleitungen
4.3.2 Darstellung Stichprobe Lehrer/Dozenten
4.3.3 Darstellung Stichprobe Auszubildende
4.3.4 Darstellung Stichprobe Auszubildende, als Klienten des Projekts
4.4 Erhebungsmethoden
4.4.1 Quantitative Methoden: Standardisierter Fragebogen
4.4.2 Qualitative Methoden: Leitfadeninterview
4.5 Durchführung der Erhebung
4.5.1 Durchführung standardisierter Fragebögen
4.5.2 Durchführung Leitfadeninterviews
5. Coaching Verständnis
5.1 Der systemische Ansatz im Coaching
5.2 Haltung im Coaching
5.3 Ablauf eines Coaching Prozess
5.4 Methodisches Vorgehen
5.5 Eklektischer Ansatz
6. Situation der Pflegeberufe
6.1 Psychosoziale Belastungen in der Pflege (-Ausbildung)
6.2 Berufspolitische Situation Pflege
6.3 Stand aktueller Gesundheits- und Persönlichkeitsförderung und -begleitung in der Pflege
6.3.1 Gesundheitsmanagement
6.3.2 Maßnahmen zur Förderung der Kohärenz und Resilienz
6.3.3 Maßnahmen zur Förderung der Work-Life-Balance
6.3.4 Maßnahmen zur Burnout Prävention
6.3.5 Schulberatung
6.4 Aktuelle Situation: Coaching in der Pflege (-Ausbildung)
6.4.1 Zielgruppen
6.4.2 Aktuelle Anwendungsfelder
7. Projekt- und Datenanalyse
7.1 Schwerpunkte der Auswertung
7.2 Selbstevaluation
7.3 Projektevaluation
7.4 Quantitative Auswertung
7.4.1 Auswertung Fragebögen Schulleitungen
7.4.2 Auswertung Fragebögen Lehrer/Dozenten
7.4.3 Auswertung Fragebögen Auszubildende
7.4.4 Auswertung Fragebögen Projekt-Klienten
7.5 Qualitative Auswertung
7.5.1 Repräsentativität der Interviewauswertung
7.5.2 Auswertung Interview
8. Resümee
8.1 Auswertungsschwerpunkt 1 – Entwicklung eines Coaching-Angebots für Auszubildende
8.2 Auswertungsschwerpunkt 2 – Bedarfserhebung
8.3 Auswertungsschwerpunkt 3 – Selbstwirksamkeits- und Persönlichkeitsentwicklung
8.4 Fazit
9. Ausblick
9.1 Zielgruppe(n)
9.2 Berufspolitische Aspekte für Coaching in der Pflege (-Ausbildung)
9.3 Coaching in der Pflege (-Ausbildung) als Maßnahme des Personalmanagements und der Personalentwicklung
9.4 Coaching in der Pflege (-Ausbildung) als Maßnahme des betrieblichen Gesundheitsmanagements
10. Zusammenfassung
Das Hauptziel dieser Masterarbeit ist die Untersuchung, inwieweit Coaching als psychosoziales Unterstützungsformat Auszubildende in Pflegeberufen dabei unterstützen kann, Belastungen besser zu bewältigen, ihre Selbstwirksamkeit zu stärken und ihre allgemeine Zufriedenheit zu erhöhen. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, ob ein Coaching-Angebot institutionell etabliert werden kann, um den spezifischen psychosozialen Anforderungen der Pflegeausbildung zu begegnen.
2.3.2 Selbstwirksamkeitsverlauf
Mit Selbstwirksamkeit ist die Einstellung gemeint, „die Menschen zu der Wirksamkeit ihres Handelns haben und somit das Vertrauen in sich selbst und ihre Fähigkeiten. Daraus entsteht ein Urvertrauen in die eigene Stärke und das eigene Leistungsvermögen“ (Korz 2015, S. 12). Die Theorie der Selbstwirksamkeitserwartung ist auf Albert Bandura zurückzuführen und das Modell des sozialen Lernens. In diesem Modell wird vermittelt, „daß menschliches Verhalten - absichtlich oder unabsichtlich - weitestgehend durch soziale Modelle vermittelt wird. [...] In vielen Situationen richten die Menschen ihr Verhalten nach Modellen aus, die ihnen verbal oder bildlich präsentiert werden“ (Bandura und Kober 1976, S. 9). Im Modell des sozialen Lernens wird hierbei von Modellierung gesprochen, wobei die Modellierungseinflüsse unterschiedliche Wirkungstypen hervorbringen. Ein Wirkungstyp beinhaltet das Lernen durch Beobachtung, indem neue Verhaltensmuster durch die Wahrnehmung von Leistungen Anderer erworben werden. In Bezug zum vorliegenden Forschungsprojekt könnte hier die Annahme postuliert werden, dass Auszubildende durch die beobachtete Hilfestellung »Wahrnehmung eines Coaching-Angebotes« das Verhalten reproduzieren. Eine zweite Funktion besteht darin, die Hemmung früher erlernter Reaktion zu stärken oder zu schwächen (vgl. Bandura und Kober 1976, S. 13). „Die Frage, ob Menschen überhaupt versuchen, schwierige Situationen zu bewältigen, hängt davon ab, wie sehr sie von ihrer eigenen Leistungsfähigkeit überzeugt sind. Menschen fürchten und meiden bedrohliche Situationen, wenn sie meinen, sie seien nicht in der Lage, mit ihnen fertig zu werden. Hingegen verhalten sie sich erst dann affirmativ bzw. offensiv, wenn sie sich für fähig halten, die betreffenden Situationen einigermaßen zu meistern - Situationen, angesichts derer sie sonst die Flinte ins Korn werfen würden“ (Bandura et al. 1979, S. 86). Für die Klienten kann sich über die Coaching-Prozesse im Projekt eine erhöhte Selbstwirksamkeitserwartung ergeben, wenn gleichzeitig neue und/oder frühere Verhaltensweisen im entwicklungsförderlichen Sinne ihrer Problemstellung gehemmt oder gefördert werden und gleichzeitig eine Reflektion im Denken und Handeln in Bezug zu ihrem Thema stattfindet.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den massiven Fachkräftemangel in der Pflege sowie die hohe psychische Belastung von Auszubildenden und unterstreicht die Notwendigkeit, Coaching als unterstützendes Instrument in der Ausbildung zu etablieren.
2. Forschungsgegenstand: In diesem Kapitel werden der Forschungsgegenstand definiert, Hypothesen zur Wirksamkeit von Coaching aufgestellt und die zentralen Wirkungs- und Handlungsziele des Projekts detailliert dargelegt.
3. Evaluation: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Evaluation, deren Ziele und Aufgaben im Kontext der sozialen Arbeit erläutert, um den Rahmen für die anschließende Untersuchung zu setzen.
4. Empirische Untersuchung: Dieses Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen, das Erhebungsdesign, die Stichprobenbildung sowie die Durchführung der quantitativen und qualitativen Erhebungsmethoden in den beteiligten Bildungseinrichtungen.
5. Coaching Verständnis: Der Autor definiert hier sein systemisch-eklektisches Coaching-Verständnis, erläutert die Haltung im Coaching sowie methodische Aspekte unter Einbeziehung neurobiologischer Erkenntnisse.
6. Situation der Pflegeberufe: Es erfolgt eine Analyse der psychosozialen Belastungssituation, des Fachkräftemangels sowie bestehender Unterstützungsangebote und Maßnahmen zur Prävention und Gesundheitsförderung in der Pflegeausbildung.
7. Projekt- und Datenanalyse: Dieses Kernstück der Arbeit präsentiert die Auswertung der erhobenen Daten, gegliedert in quantitative und qualitative Ergebnisse, und verknüpft diese mit den zuvor aufgestellten Zielsetzungen.
8. Resümee: Das Kapitel bietet eine zusammenfassende Bewertung der erreichten Wirkungs- und Handlungsziele und zieht ein positives Fazit hinsichtlich der Relevanz von Coaching für Auszubildende.
9. Ausblick: Der Ausblick formuliert Handlungsempfehlungen für die Etablierung von Coaching in der Pflegeausbildung als festen Bestandteil der Personalentwicklung und des Gesundheitsmanagements.
10. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung rekapituliert den Erfolg des Forschungsprojekts als initialen Schritt zur Integration von Coaching als Instrument zur Förderung der Selbstwirksamkeit und Motivation in der Pflege.
Coaching, Pflegeausbildung, Selbstwirksamkeit, Psychosoziale Belastung, Fachkräftemangel, Gesundheitsmanagement, Systemisches Coaching, Evaluationsforschung, Resilienz, Personalentwicklung, Pflegeberufe, Stressprävention, Bedürfnisanalyse, Burnout-Prävention, Work-Life-Balance.
Die Arbeit untersucht, wie Coaching Auszubildende in Pflegeberufen bei der Bewältigung von Belastungen unterstützen und ihre Selbstwirksamkeit sowie Motivation nachhaltig verbessern kann.
Die zentralen Themen sind psychosoziale Belastungen in der Pflegeausbildung, die Wirksamkeit von Coaching-Interventionen und die Möglichkeiten der institutionellen Verankerung von Coaching als gesundheitsförderliche Maßnahme.
Das primäre Ziel ist es zu ermitteln, ob Coaching Auszubildenden hilft, herausfordernde Situationen besser zu bewältigen, und ob es als institutionalisiertes Instrument für Pflegekräfte etabliert werden kann.
Die Arbeit nutzt ein empirisches Vorgehen mit quantitativen Fragebogenerhebungen sowie qualitativen Leitfadeninterviews, um Daten von Schulleitungen, Lehrenden und Auszubildenden zu erfassen und auszuwerten.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Fundierung des Coachings, die Analyse der Belastungssituation in der Pflege sowie eine detaillierte Auswertung und Projektevaluation der durchgeführten Coaching-Maßnahmen.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Coaching, Selbstwirksamkeit, psychosoziale Belastung, Pflegeausbildung, Personalentwicklung und Burnout-Prävention.
Die Arbeit thematisiert die Herausforderung, dass Lehrende oft eine Doppelrolle einnehmen, und empfiehlt daher vorzugsweise externe Coaches oder eine klare Trennung der Rollen zur Sicherung der Vertraulichkeit und Wirksamkeit.
Die Auszubildenden bevorzugen externe Coaches, um eine neutrale Distanz zum Ausbildungsalltag zu wahren und sich in einem vertraulichen Rahmen ohne Befürchtung von Konsequenzen in der Ausbildung öffnen zu können.
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