Masterarbeit, 2020
105 Seiten, Note: 1,0
Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache)
EINLEITUNG
DAS MOTIV: BEGRÜNDUNG UND LOGIZITÄT
DIE „THEMEN” DER WESENSLOGIK
DIE IDEE DER UNTERSUCHUNG
ZUR LOGIK DER BEGRÜNDUNG
BEGRÜNDUNG A-FORMAL
Anmerkungen
DIALEKTIK DER MODALITÄT
Konstruktion, Rekonstruktion, Dekonstruktion
MODALITÄT UND SCHLUSS – VORÜBERLEGUNGEN
MODALITÄT IN DER LOGIK
NACHVOLLZUG UND KOMMENTIERUNG VON: DIE WIRKLICHKEIT BIS C. ABSOLUTE NOTWENDIGKEIT
(Absolute Notwendigkeit und Freiheit)
RÉSUMÉ ODER: LOGIK UND FREIHEIT
KOMMENTIERTER NACHVOLLZUG
Die Arbeit untersucht das Begründungsproblem in der Philosophie, insbesondere im Kontext von Hegels Wissenschaft der Logik, mit dem Ziel, eine Form unbedingter Rationalität durch die Verknüpfung von Logizität und Begründung zu fundieren. Dabei wird der Übergang von der Wesens- zur Begriffslogik kritisch beleuchtet, um eine systematische Letztbegründung jenseits rein formaler Logik zu ermöglichen.
Das Motiv: Begründung und Logizität
Der Gedanke, Philosophie als Wissenschaft begründen und damit eine Form unbedingter Rationalität in Ansatz bringen zu müssen, um überhaupt Geltungsanspruch einfordern zu können, zielt – mehr noch als auf das Problem, Philosophie überhaupt anfangen zu können – auf die Bewegung des Denkens oder des Begründens im ganzen Umfang dessen, was Denken bedeutet, ab. So ist, zumindest der Grund des Begründens, gleichsam wie in Hegels Wesenslogik entfaltet, im Sinne einer „Bewegung des Setzens [...], in welcher der Grund sich im Begründeten, seinem Gesetzten, selbst voraussetzt (...)” zu verstehen. Dort allerdings, wo Begründung so vorgestellt wird, dass ein formales Prinzip, oder auch eine bloß abgemachte Sequenz, generell auf jedwedes philosophische Problem anwendbar ist, scheint diese Bewegung des Denkens – und damit der denkende Mensch ursprünglich um seinen vornehmlichen Charakter, stets und immer in actu begründen zu müssen, betrogen.
Vielmehr – so können wir auch Zeidlers systematischer Frei- und Grundlegung Transzendentaler Logik folgen – gilt es, Vernunft, sprich die sich selbst und sich selbst letztbegründende Form unbedingter Rationalität, nicht im Sinne eines dogmatischen Prinzips, sondern einer „durchgängigen Verflechtung der Probleme” – ergo im wahrsten Sinne des Wortes – als Besprechung alles uns im Denken Vorgelegten, zu verstehen. Dieses uns in dem Versuch, „Philosophie als Wissenschaft begründen und damit eine Form unbedingter Rationalität in Ansatz bringen zu müssen” Vorgelegte scheint formal in dem Münchhausen-Trilemma des Begründungsskeptizismus folgendermaßen angelegt zu sein, nur entweder einem infiniten Regress zum Opfer fallen, einen bloßen Zirkelschluss konstruieren oder aber schlicht und einfach einen dogmatischen Abbruch des Begründens beschließen zu müssen. Immer scheint – so jene „unbedingte Rationalität” nicht als auch den Inhalt spezifischer Probleme betreffend gedacht ist – eine ins Unendliche fortlaufende Kette von ursächlichen Gründen, oder aber ein schon apriorisch auf seine Voraussetzungen angelegter „logischer Leerlauf”, oder aber doch Unmittelbarkeit und Evidenz der Erfahrung, der vermeintliche Endpunkt jeglicher Begründungsstrategie zu sein.
EINLEITUNG: Die Einleitung etabliert die Motivation der Untersuchung, Begründung als eine Bewegung des Denkens zu verstehen, die über formale Prinzipien hinausgeht.
ZUR LOGIK DER BEGRÜNDUNG: In diesem Kapitel wird die Begründung als a-formales Element diskutiert, das kritisch gegenüber dogmatischen Abbruchsstrategien steht.
DIALEKTIK DER MODALITÄT: Das Kapitel analysiert die dialektische Bewegung der Modalkategorien und deren Rolle bei der Rekonstruktion logischer Notwendigkeit.
RÉSUMÉ ODER: LOGIK UND FREIHEIT: Das Fazit führt die Themen zusammen und reflektiert die Vereinbarkeit von logischer Notwendigkeit und subjektiver Freiheit.
Hegel, Begründung, Logizität, Wesenslogik, Modalität, Notwendigkeit, Freiheit, Letztbegründung, Dialektik, Schluss, Abduktion, Induktion, Deduktion, Transzendentale Logik, Begriffslogik.
Die Masterarbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie Philosophie als Wissenschaft begründet werden kann, ohne in dogmatische oder skeptische Sackgassen zu geraten, und wie dabei „unbedingte Rationalität“ gedacht werden kann.
Die zentralen Felder sind Hegels Wesenslogik, die Modalkategorien (Wirklichkeit, Möglichkeit, Notwendigkeit), die Struktur der Begründung sowie die Rolle von Freiheit im logischen Prozess.
Das Ziel ist die Freilegung einer „ursprünglichen Logizität“, die Begründung nicht als äußere Formalität, sondern als notwendigen Vollzug des Denkens im Übergang von der Wesens- zur Begriffslogik begreifbar macht.
Die Arbeit nutzt einen dekonstruktiven und interpretativen Zugang zur hegelschen Dialektik, ergänzt durch die Analyse ursprünglicher logischer Handlungen im Sinne von Kurt Walter Zeidler.
Im Hauptteil werden die Modalkategorien in Hegels Logik analysiert, um aufzuzeigen, wie sie den Übergang vom bloßen Schein zur wirklichen Notwendigkeit und schließlich zur Freiheit des Begriffs ermöglichen.
Hegel, Begründung, Logizität, Modalität, Letztbegründung, Dialektik, Freiheit, Schlusslogik und Transzendentale Logik.
Die Arbeit argumentiert, dass Freiheit nicht als Gegenteil von Logik, sondern als Wahrheit der Notwendigkeit verstanden werden muss, wobei die logische Handlung des Schlusses eine entscheidende Vermittlungsrolle spielt.
Es bezeichnet die kritische Reflexion auf die Voraussetzungen der hegelschen Logik selbst, um aufzuzeigen, dass die logische Entwicklung keine rein automatische, sondern eine durch menschliche Handlungen und Entscheidungen (Initiative) getragene Begründung ist.
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