Diplomarbeit, 2002
93 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit der Untersuchung des Rückhaltevermögens von Filteranlagen zur Atemluftversorgung von Fahrzeugen in der Abfallwirtschaft gegenüber Mikroorganismen. Ziel der Arbeit ist es, die Wirksamkeit der Schwebstofffilter in Bezug auf die Reduzierung der Belastung der Fahrerkabine mit Schimmelpilzen und Actinomyceten zu evaluieren. Hierzu wurden verschiedene Filtertypen unter realen Bedingungen in der Praxis untersucht.
Das erste Kapitel bietet eine Einleitung in die Thematik und erläutert die Motivation für die Diplomarbeit. Es werden die relevanten Forschungsprojekte und die Zielsetzung der Arbeit dargelegt. Kapitel zwei behandelt die Grundlagen zu Schimmelpilzen und Actinomyceten, wobei Vorkommen, Lebensbedingungen, Gefährdung des Menschen und Schutzmaßnahmen im Fokus stehen. Zusätzlich werden die Prinzipien der Filtration und die relevanten Einflussfaktoren auf das Rückhaltevermögen der Filter erklärt. In Kapitel drei werden die verwendeten Materialien und Methoden detailliert beschrieben. Dies umfasst die Nährböden, Chemikalien, Gefäße, Geräte und die untersuchten Filtertypen. Weiterhin wird die Methodik zur Beprobung, Analyse und Auswertung der Ergebnisse erläutert. Kapitel vier präsentiert die Ergebnisse der Untersuchungen. Es werden die Daten zum Mikroklima in den Filterkästen, die Sporendichten auf den Filteroberflächen und die Sporenkonzentrationen in der emittierten Luft dargestellt. Das fünfte Kapitel bietet eine umfassende Bewertung und Diskussion der Ergebnisse. Es werden die Klimadaten analysiert, die Ergebnisse der verschiedenen Methoden zur Keimbestimmung verglichen und die Einflussfaktoren auf das Rückhaltevermögen der Filter diskutiert. Schließlich werden die wichtigsten Schlussfolgerungen gezogen.
Schwebstofffilter, Atemluftversorgung, Abfallwirtschaft, Mikroorganismen, Schimmelpilze, Actinomyceten, Rückhaltevermögen, Filterstandzeit, Mikroklima, Beprobung, Abstrichproben, Klebefilmproben, Strömungskanalversuche, Sporendichte, Emission, Einflussfaktoren, Bewertung.
Schutzbelüftungsanlagen mit Schwebstofffiltern bieten ein ausreichendes Rückhaltevermögen gegenüber Mikroorganismen wie Schimmelpilzen und Actinomyceten, um die Atemluft der Fahrer zu schützen.
Untersuchungen zeigen, dass ein Durchwachsen der Filter durch Hyphen oder Mycelien unter normalen Bedingungen unwahrscheinlich ist, da die Wachstumsbedingungen auf dem Filtermaterial nicht optimal sind.
Eine Filterstandzeit von sechs Monaten gilt in der Praxis als vertretbar, da die mikrobielle Belastung auf der Reinseite auch nach diesem Zeitraum meist vernachlässigbar gering bleibt.
Temperaturen und relative Feuchte im Filterkasten schwanken stark. Da diese Bedingungen oft Stress für die Mikroorganismen bedeuten, wird die Vermehrung und das Auskeimen von Sporen gehemmt.
Im Fokus stehen vor allem mesophile Schimmelpilze sowie mesophile und thermophile Actinomyceten, die typischerweise bei der Abfallentsorgung vorkommen.
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